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Filmstarts - Neu im Kino
So langweilig ist

So langweilig ist "Die nackte Wahrheit" über die Geschlechter

Banale romantische Komödie

„Die nackte Wahrheit“ über Männer und Frauen, also gerade das, worüber sich beide Geschlechter seit Ewigkeiten den Kopf zerbrechen, weiß der Macho Mike Chadway (Gerard Butler, „300“), Moderator einer Fernsehshow und überheblicher Frauenschwarm. Sein Job ist es, diese manchmal recht hässlichen Wahrheiten zu verkünden und naive Frauen, die seinen Rat suchen, um ihren Traum vom perfekten Mann zu bringen. Sein Gegenpart: die starke, emanzipierte und ambitionierte Fernsehproduzentin Abby Richter (Katherine Heigl, „Grey’s Anatomy“), die seine Sendung am liebsten aus dem Programm schmeißen würde. Wenn sich ein Mann und eine Frau in einer romantischen Komödie hassen, dann ist es völlig klar, dass sie sich spätestens nach eineinhalb Stunden lieben werden. So kommt es auch in „Die nackte Wahrheit“: Nichts Neues bietet also der sich nach starren Mustern des Genres bewegende Film, dessen unüberzeugende Darsteller ihm zusätzlich zu schaffen machen.

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"Pandorum" verschenkt zum Teil sein Potenzial

SciFi-Thriller des "Antikörper"-Regisseurs

Das Horrordrama „Antikörper“ (2005) ebnete den Weg für den deutschen Regisseur Christian Alvart: Zusammen mit den Hollywood-Stars Dennis Quaid und Ben Foster ("X-Men", „Alpha Dog“) arbeitete er an einem aufwendigen SciFi-Abenteuer, das sich zum Kinohit mausern könnte. „Pandorum“ heißt das Werk, eine Mischung aus düsterem Psychothriller und SciFi-Horror, bei dem trotz guter Ansätze kein homogenes Ganzes entsteht und ein kitschiges Ende zusätzlich für Punktabzug sorgt.

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Nach

Nach "Muxmäuschenstill" kommt nun "Short Cuts to Hollywood"

Schwarzhumorig bis makaber

"Get Famous Or Die Trying" trägt ein Loser stolz auf seinem Körper tätowiert. Das ist keine Pose, er hat sich tatsächlich vorgenommen, vor, während oder eben nach seinem Tod berühmt zu werden, koste es, was es wolle. Und er ist wirklich zu allem bereit. Der Typ, der sich den Namen John F. Salinger zulegt und sich auf den Weg nach Amerika macht, um dort berühmt zu werden, wird von Jan Henrik Stahlberg verkörpert. Er und Regisseur Marcus Mittermeier sorgten 2004 mit ihrer Weltverbesserer-Satire „Muxmäuschenstill“ für heftige Diskussionen. „Short Cut to Hollywood“ ist ihr zweites gemeinsames Werk. Die makabre Tragikomödie ist unterhaltsam, lebendig und kein bisschen weniger kontrovers als „Muxmäuschenstill“. Wer damals am sehr schwarzen Humor des Filmduos Gefallen fand, wird auch jetzt auf seine Kosten kommen.

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Nichts Neues:

Nichts Neues: "Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3"

Tony Scott bietet geradlinige Action

Panisch gerannt, viel geschossen und spektakulär gekämpft wird in nahezu jedem Film von Tony Scott („Spy Game“, „Domino“). In seinem neuen Werk „Die Entführung der U-Bahn Pelham 1 2 3“ ist es nicht anders. Verständlich, denn es ist ein klassischer Action-Stoff, der hier auf die Leinwand übertragen wurde. Wie bereits der Titel verrät, gerät eine U-Bahn in die Hände fieser Entführer. Das Schlimme ist, dass der Filmtitel beinahe alles verrät, was im Film passiert. Die Panik der Geiseln, das hektische Gerenne der Retter und die ewigen Verhandlungen am Telefon zwischen dem Guten und dem Bösen hat man leider genau so unzählige Male auf der Leinwand gesehen. Man muss enttäuscht feststellen, dass Tony Scott offensichtlich nichts Neues in die 1974 unter dem Titel "Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 1-2-3" bereits verfilmte Geschichte hineinbringen wollte. Und da hilft es wenig, dass Denzel Washington und John Travolta das Gut-gegen-Böse-Spiel spielen, denn ihre Figuren lassen einen ohnehin kalt.

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"Louise Hires a Contract Killer" rächt sich an der modernen Welt

Gesellschaftskritik kann lustig sein

Der kleine französische Low- bis No-Budget-Film "Louise Hires a Contract Killer" ist die bislang coolste und verrückteste Abrechnung mit der modernen Welt. Jeden Tag hört man in den Nachrichten von Menschen, die plötzlich ihre Jobs verlieren. Ob Wirtschaftskrise oder undurchschaubare EU-Politik: Für den kleinen Menschen am Ende der Wirtschaftskette sieht es oft nicht rosig aus. So auch in "Louise Hires a Contract Killer". Eine Fabrik wird über Nacht leer geräumt, eine ganze Region Nordfrankreichs besteht nun aus Arbeitslosen. Natürlich verflucht man seinen Chef. Doch den Fabrikarbeitern reicht das nicht, ihrer soll sterben. Wie dieses Projekt verwirklicht wird, wird im coolen Mix aus Komödie und Roadmovie mit viel schwarzem Humor und noch mehr Absurditäten inszeniert.

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