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Kitschige SciFi-Bibelstunde:

Kitschige SciFi-Bibelstunde: "The Book of Eli"

Denzel Washington will die letzte Bibel retten

“Gott ist tot”, verkündete Friedrich Nietzsche 1888 und markierte so den Anfang der Moderne. Heute, 120 Jahre später, geht man eher in die Kneipe als in die Kirche, wenn man keine Hoffnung mehr hat. Die Regisseure Albert und Allen Hughes finden das schlimm. Und wählen mit ihrem antiutopischen Film “The Book of Eli” eine Form, diese Botschaft zu transportieren, die einer Kirchenpredigt gleicht. In der nihilistischen und düsteren Zukunftsvision, in der es um die Rettung der letzten Bibel durch einen Mann namens Eli (Denzel Washington) geht, wimmelt es nur so vor pathetischer Symbolik und missionarischem Kitsch. Nur dank ihrer visuellen Qualitäten bekommt diese SciFi-Bibelstunde doch einen Stern.

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Polanskis

Polanskis "The Ghostwriter" ist ein ganz gewöhnlicher Thriller

Guter Mainstream und nichts weiter

Die Fertigstellung von Roman Polanskis Thriller "Der Ghostwriter" war durch die Verhaftung des Regisseurs im September 2009 gefährdet gewesen, doch der gebürtige Pole konnte die Arbeiten während seines Hausarrests in der Schweiz abschließen. Sein neuer Film basiert auf dem Roman "Ghost" des englischen Bestsellerautoren Robert Harris.

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Achtung Frauenfilm:

Achtung Frauenfilm: "Valentinstag"

Ganz Hollywood sucht und findet hier das Glück

Da guckt man auf dieses bunte Poster, das wie eine riesige, kitschige Valentinskarte aussieht, und das erste, was man denkt, ist: Irgendwie kommen mir alle hier bekannt vor. Ganz stolz präsentiert das Bild zur neuen romantischen Komödie “Valentinstag” die vielen bekannten Gesichter, die in ihr zu sehen sind. Ashton Kutcher, Anne Hathaway, Jessica Alba, Jamie Foxx, Jennifer Garner, Julia Roberts und Patrick Dempsey … sie alle erleben den “Valentinstag”, jeder auf seine Weise. Die einen hassen ihn, die anderen lieben ihn, aber allen passiert an diesem Tag etwas Besonderes. Und wie “Pretty Woman”-Regisseur Garry Marshall findet, auch etwas Erzählenswertes. Und wie man es so von diesem Genre gewohnt ist, läuft zum Schluss alles auf ein überdimensionales, überzuckertes Happy End hinaus, an dem jeder ausnahmslos das findet, wonach er immer gesucht hat. Das Übliche halt.

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Benicio Del Toro ist der

Benicio Del Toro ist der "Wolfman"

Keine Wertung, da die Presse den Film nicht sehen durfte

Werwölfe scheinen eine große Faszination auf Filmliebhaber auszustrahlen. Dafür spricht ihre lange Kinogeschichte. 1915 entstand der erste „Wolf Man“ und auch jetzt, fast 100 Jahre später, lassen sich Filmemacher immer noch von dem Fabelwesen inspirieren. Angeregt durch den Horrorklassiker “Der Wolfsmensch” (1941), drehte Joe Johnston („Hidalgo“, „Jumanji“) nun ein Remake. Darüber, wie die Neuauflage gelungen ist, können wir leider nicht berichten, da auch "Wolfman"(wie so viele andere Filme in letzter Zeit) der Prese vorenthalten wurde. Was man aber schon beim ersten Blick sieht: Die Bilder sind stark. Optisch verspricht “The Wolfman” ein einmaliges Horrorerlebnis zu werden. Und auch die prominente Besetzung hat es in sich: In den furchterregenden Wolfsmenschen verwandelt sich Oscar-Preisträger Benicio Del Toro („Traffic“, “Che”) und flößt damit seinem Vater (Anthony Hopkins) und seiner Geliebten (Emily Blunt) jede Menge Schrecken ein.

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In

In "Up in the Air" ist George Clooney ein Kind der Moderne

Intelligente und witzige Satire des "Juno"-Regisseurs

Der technische Fortschritt macht Einiges möglich: Leute lernen sich im Internet kennen und lieben, um später ihre Beziehung per SMS zu beenden, und Konferenzen werden per Videochat geführt. Warum auch nicht? Es erspart uns Zeit und Kosten. Und die Moderne setzt schließlich auf Schnelligkeit und Effizienz. Dass dabei alles ziemlich unpersönlich und emotionslos wird, wird gern übersehen. Einer, dem das ganz egal ist, ist Ryan Bingham (hervorragend: George Clooney). Er verdankt seinen Job dieser modernen Entwicklung: Er fliegt durch Amerika, um ihm völlig unbekannte Menschen zu feuern. Denn das gehört zu den unbeliebten Aufgaben eines jeden Chefs. In „Up in the Air“, zeichnet Jason Reitman („Juno“) ein witziges und zugleich bitteres Porträt unserer Zeit. Sein intelligenter Mix aus Komödie und Melodram, dessen Drehbuch mit einem Golden Globe prämiert wurde, ist zwar sehr sarkastisch, kommt aber dankenswerterweise ganz ohne moralischen Zeigefinger aus.

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