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11 Regisseure sagen in 11 Episoden

11 Regisseure sagen in 11 Episoden "New York, I love You"

Anekdotische Geschichten, gute Bilder, berühmte Gesichter

Sonderlich originell ist die Ausgangslage nicht: Ein Episodenfilm in der Mega-City New York. Einer, der von verschiedenen Schicksälen unbekannter Menschen erzählt. Nach "Paris, je t'aime" ist "New York, I Love You" die zweite Großstadt-Hommage aus der Reihe „Cities of Love“ des Produzenten Emmanuel Benbihy. 11 Filmemacher (darunter: Fatih Akin, Mira Nair, Natalie Portman) und 11 Geschichten, die in je 10 Minuten die Stadt der Städte bebildern sollen. Und: Jeder hat nur 2 Tage. Dabei sind meist anekdotische Episoden ohne große Aussagekraft herausgekommen, die aber mit atmosphärischen Bildern und pointierten Dialogen ein in sich stimmiges, poetisches Bild erzeugen, in das sich einige Gesichter aus der ersten Liga Hollywoods einreihen.

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Sie wollen sehen, wie es

Sie wollen sehen, wie es "Auf der anderen Seite des Bettes" ist

Sympathisches Ehe-Lustspiel mit Sophie Marceau

Für dieses Paar haben die Franzosen ein Herz: Sophie Marceau, eines der prominentesten Gesichter des französischen Kinos, und Dany Boon, seit dem Supererfolg "Willkommen bei den Sch'tis" zu so etwas wie einem französischen Volkshelden mutiert. Die beiden sind in der Tat witzig und sympathisch, die Chemie zwischen ihnen stimmt. Und so sind es nicht sie, die man für die Schwächen der Ehe-Komödie „Auf der anderen Seite des Bettes“ verantwortlich machen kann. Es ist eher das Drehbuch, das viel zu unüberzeugend und glatt die Probleme dieses Ehepaars schildert. Da die Geschichte die eines Rollentausches zwischen Mann und Frau ist, funktionieren auch die meisten Witze über allzu bekannte Rollenklischees, in denen alles überspitzt erscheint: ihr bzw. sein Wäscheberg wie seine bzw. ihre Aktenmappen im Büro. Doch wenn man sich darauf einlässt und nicht mehr als ein unterhaltendes Lustspiel erwartet, sorgt "Auf der anderen Seite des Bettes" für eineinhalb angenehme Stunden.

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"Surrogates": Spannende Story, zu oberflächlich erzählt

Technik-kritischer SciFi-Krimi mit Bruce Willis

Computer-Rollenspiele wie „World of Warcraft“ oder „Second Life“ bestechen durch die unbegrenzten Existenzmöglichkeiten, die sie dem Spieler bieten. Man kann alles machen, ohne Angst haben zu müssen, sich dabei zu verletzen, schmerzlich zu verlieben oder zu scheitern. Doch was passiert, wenn das als „Second Life“ konzipierte Leben zum Ersatz des echten wird? Mit dieser Frage beschäftigen sich Psychologen heute und warnen vor der Entfremdung und gar dem Weltverlust, die solche Spiele mit sich bringen. Das tut auch „Surrogates“, ein SciFi-Kriminalfilm, der eine Vision von der Welt entwirft, in der das Ersatzleben das „echte“ verdrängt hat. Eine interessante und teilweise echt spannende Geschichte, die jedoch viele Fragen unbeantwortet lässt und auch viel zu hastig erzählt wird. Angenehm ist hier vor allem, Bruce Willis zuzuschauen, der als einziger echter Mensch inmitten der künstlichen Welt wieder einmal sehr, sehr langsam stirbt.

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Der neue Film der Coen-Brüder:

Der neue Film der Coen-Brüder: "A Serious Man"

Abgefahrene Tragikomödie mit typischem Coen-Humor

Die Coens sind wieder da. Nach dem Oscar-prämierten Western „No Country for Old Men“ (2007) und der verrückten Komödie „Burn After Reading“ (2008) kommt nun „A Serious Man“: eine Tragikomödie mit typischem Coen-Brüder-Humor. Es ist die Schilderung des langsamen Niedergangs eines jüdischen Physik-Professors, dessen Leben vollkommen aus den Fugen gerät. Langsam, aber sicher wird die Existenz dieses Mannes aus einem typischen 60er-Jahre-US-Suburb Stück für Stück demontiert: tragisch manchmal, sehr lustig oft. Doch eigentlich hat er nichts Böses getan, denkt er, und begibt sich auf die Suche nach der Antwort, warum das Leben so ist, wie es ist. "So ist das Leben" lautet die einzige Antwort der drei Rabbis, die er zu Rate zieht. Und auch die der Regisseure.

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"Wenn Liebe so einfach wäre", gäbe es diesen Film nicht

Romantische Komödie der besseren Art

Man findet einander, man verliert einander, dann findet man wieder einander: Nach diesem Schema bewegt sich nahezu jede romantische Komödie aus der Traumfabrik. Und doch zeichnet dieses Genre jedes Mal Erfolge, die man nicht für möglich gehalten hätte angesichts der ewigen Wiederkehr des Gleichen. Auch „Wenn Liebe so einfach wäre“ bewegt sich innerhalb des bekannten Rahmens. Was die Qualität dieser Liebesromanze ausmacht, ist jedoch die Tatsache, dass wir es hier mit zwei Darstellern zu tun haben, die nicht für dieses Genre abonniert sind: Meryl Streep und Alec Baldwin. Die beiden verleihen dem Film, der sich mit dem Gefühlschaos jenseits der 50 auseinandersetzt, eine Authentizität, die man in den meisten gefühlsduseligen Romanzen vergeblich sucht. Und doch geht das Ganze nicht über gute Unterhaltung hinaus.

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