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Filmstarts - Neu im Kino
Plädoyer für Menschlichkeit:

Plädoyer für Menschlichkeit: "Ein Sommer in New York"

Warmherziges, aber nicht kitschiges Drama

Schon in seiner Drama-Komödie „Station Agent“ (2003) begeisterte Thomas McCarthy einige mit seinem Mut zur Sentimentalität. Es war ein warmherziger Film, der mit viel Sinn für Zwischenmenschliches ein warmes Gefühl im Zuschauer zu erwecken wusste. Sein neuer Film „Ein Sommer in New York“ (Originaltitel: „The Visitor“) setzt auf dieselbe Zutatenmischung und schafft damit den Spagat zwischen Politdrama und Unterhaltung. Doch ein wenig nervt die Stilisierung der Helden: Allesamt sind sie solche Gutmenschen, die man sie sonst nur aus Märchen kennt. Doch zum Glück endet die etwas sentimentale Geschichte nicht in einem zuckersüßen Happy End, wie man zuweilen befürchtet, was „Ein Sommer in New York“ zu einem gut beobachteten, angenehmen und sehenswerten kleinen Drama macht.

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Robin Williams und John Travolta albern in

Robin Williams und John Travolta albern in "Old Dogs" herum

Abgedroschener Slapstick-Humor für 10-Jährige

Robin Williams und John Travolta sind die titelgebenden „Old Dogs“: zwei ewige Junggesellen, die eben keine 30 mehr sind, diese Tatsache auch nicht mehr so erfolgreich verdrängen können wie früher und sich mit ihrem Alter konfrontiert sehen. Kann das wirklich witzig sein? Vielleicht, wenn der Film auf bissigeren Humor gesetzt hätte. Doch das tut er nicht und so schaut man den unbeholfenen und unüberzeugenden Darstellern beim Stolpern durch harmlose und langweilige Slapstick-Szenen zu und ärgert sich, dass man im Kino nicht einfach den Sender wechseln kann.

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Ein cineastisches Wunder:

Ein cineastisches Wunder: "Das Kabinett des Dr. Parnassus"

Terry Gilliams bester Film seit langem

Trotz des unerwarteten Todes des Hauptdarstellers öffnet "Das Kabinett des Dr. Parnassus": Nachdem Heath Ledger während der Dreharbeiten im Januar 2008 starb, erklärten sich Johnny Depp, Colin Farrell und Jude Law bereit, in den unfertigen Szenen seine Rolle zu übernehmen. Das hätte sich Regisseur Terry Gilliam nicht leisten können, aber die drei Stars verzichteten auf ihre Gage. Damit war das größte Problem gelöst, eine Frage aber blieb: Wie passen sich die drei in den Film ein? Kann das überhaupt funktionieren?

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Einer gegen alle: Gerard Butler in

Einer gegen alle: Gerard Butler in "Gamer"

Actionfeuerwerk von den "Crank"-Machern

Explosionen, Verfolgungsjagden, schnelle Schnitte, Actionfeuerwerke: Darin sind „Crank“-Macher Mark Neveldine und Brian Taylor gut. Auch in ihrem neuen Film „Gamer“ sind die Zutaten dieselben. Die Ausgangssituation ebenfalls: einer gegen alle. Doch dieses Mal ist es nicht Jason Statham, der sich da durch die Leinwand prügelt, sondern Gerard Butler („300“). Die Idee ist nicht unbedingt tiefer als die von „Crank“, doch auf jeden Fall etwas ernst zu nehmender. „Gamer“ wird all den denjenigen Spaß machen, die bei seinen Vorgängern keine Kopfschmerzen bekamen.

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In

In "Mitternachtszirkus" sind die Vampire cooler als in "Twilight"

Phantasievoller und witziger Teenagerfilm

Salma Hayek ging in die Filmgeschichte vor allem als mit einer Schlange sexy tanzender Vampir in „From Dusk Till Dawn“ ein. Im abgedrehten „Mitternachtszirkus“, wo sie auch zu sehen ist, geht es ebenfalls um Vampire. Doch hier spielt sie eine Wahrsagerin und trägt zur Abwechslung Vollbart statt Schlange. Sexy ist sie aber immer noch. Das ist in der absurden Märchenwelt, in der der Abenteuer-Fantasy-Film spielt, alles andere als seltsam. Denn wenn man „Mitternachtszirkus“ schaut, verliert das Wort „seltsam“ für eine Weile an Bedeutung. Das phantasie- und humorvolle Kino-Abenteuer wendet sich wie die "Twilight"-Reihe an Teenager mit Hang zum Düsteren, verzichtet aber auf Romantikkitsch. Wahrscheinlich ging es deshalb an den US-Kinokassen unter. Schade.

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