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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

Turn Me On

Turn Me On

Einfühlsames Debüt aus Norwegen

Jannicke Systad Jacobsens Debüt „Turn Me On“ war einer der großen Überraschungserfolge des Jahres 2011. Die Verfilmung des in Norwegen populären Jugendbuchs von Olaug Nilssen gewann 2011 beim Tribeca Film Festival in New York den Preis für das Beste Drehbuch und wurde von der Kritik einhellig gelobt. Am 17. Oktober läuft der Streifen über erste Liebe und das Erwachen erotischer Fantasien auch in den deutschen Kinos an.

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Der Fall Wilhelm Reich

Der Fall Wilhelm Reich

Denker und Provokateur

Sein Leben gleicht einem Krimi. So reich ist Wilhelm Reichs Vita an Dramen, Spannungsbögen und Konflikten, dass es ein Leichtes sein sollte, einen Film über den Psychoanalytiker, Kommunisten und Orgonforscher zu drehen. Doch die Fülle dieser Biografie erweist sich zugleich als enorme Hürde für eine emotionale und zugleich vielschichtige Annäherung. Das zeigt sich an Antonin Svobodas nur teilweise gelungenem Biopic, das am 5. September angelaufen ist.

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Finsterworld

Finsterworld

Deutschlandbilder, schaurig-schön

„Ich hasse Deutschland“, sagt eine der Filmfiguren. Für ihre Schöpfer trifft das nur bedingt zu. Eher treibt sie eine Hass-Liebe zu einem Land um, das Regisseurin Frauke Finsterwalder und ihr Co-Autor Christian Kracht mit fremden Augen betrachten. So, als wären sie Besucher von einem anderen Planeten, die aber in ihrem früheren Leben schon mal auf der Erde wandelten. Selten wagte ein deutscher Film in den letzten Jahren einen derart umfassenden Blick auf das große Ganze. Und selten tat er es mit solch schaurig-schönem Mix aus ätzender Kritik und humorvoller Anteilnahme. Das bemerkenswerte Spielfilmdebüt startet am 17. Oktober.

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The Congress

The Congress

Avatar und die Folgen

So scheint der perfekte Traum eines Hollywood-Produzenten auszusehen: Man nehme einen kassenträchtigen Star, scanne ihn ein und lasse ihn als Computerfigur wieder auferstehen – auf ewig jung, niemals widerspenstig und in allen Genres beliebig einsetzbar. Dem israelischen Regisseur Ari Folman bereiten solch reale Möglichkeiten Albträume. Er spinnt weiter, was spätestens mit „Avatar“ begann. Und deckt Konsequenzen auf: Wer den Schauspieler abschafft, vernichtet am Ende das Kino. Aber Folman ist kein Pessimist, sondern ein Erneuerer, wie zuletzt bei „Waltz with Bashir“ zu bestaunen war, in dem er den Dokumentarfilm für die Möglichkeiten der Animation öffnete. Auch „The Congress“ ist in seiner kreativen Zweiteilung große Kunst. Die erste Stunde gehört einem berührenden Drama, die zweite der überbordenden Kraft animierter Fantasiewelten (Kinostart: 12. September).

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Sofia Coppola: The Bling Ring

Sofia Coppola: The Bling Ring

Luxuswahn mit Suchtfaktor

Wenn Sofia Coppola einen neuen Film dreht, scheiden sich oft die Geister. Die einen begeistern sich an ihren kunstvollen Bildern melancholischer Entfremdung. Die anderen können mit ihren passiven Heldinnen und Helden wenig anfangen. Dieses Mal könnte die Trennlinie anders verlaufen. „The Bling Ring“ dürfte allen gefallen, die schon immer mal wissen wollten, wie es in Paris Hiltons‘ Ankleidezimmer aussieht. Und der Film mag jene verwirren, die vergeblich auf Ausbruchsversuche aus einem falschen Leben warten (Kinostart: 15. August).

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