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Filmstarts - Neu im Kino
Christian Ulmen als JonasUndercover an der SchuleGrimme-Preisträger Christian Ulmen kehrt zurück: als achtzehnjähriger Problemschüler Jonas erhält er im gleichnamigen Film an einer Berliner Realschule eine letzte Chance. Doch im Gegensatz zu „Mein neuer Freund“ und „ulmen.tv“ geht es diesmal nicht um Provokation – sondern um einen eher dokumentarisch angelegten Einblick in die Welt heutiger Schüler.» weiter lesen Anzeige
Chinese zum MitnehmenTragikomödie mit Star-FaktorSoll man das glauben? Dass eine Kuh vom Himmel fällt und einen Menschen erschlägt? Wohl eher nicht, schließlich ist die Kinogeschichte voll von Märchen. Selbst der argentinische Regisseur Sebastián Borensztein scheint Zweifel zu haben, ob ihm jemand die Story abnimmt. Und so versieht er sowohl den Vorspann wie den Abspann mit dem Hinweis „basierend auf einer wahren Geschichte“. Damit ist aber gottseidank das Rätsel um das fliegende Rindvieh noch lange nicht gelöst. Borenszteins mehrfach ausgezeichnete Tragikomödie (unter anderem beste Regie und Publikumspreis beim Festival in Rom) verrät dieses Geheimnis buchstäblich erst in der letzten Minute. Sitzenbleiben lohnt sich also, sogar während des Abspanns.» weiter lesen
DriveWendungsreiches Katz-und-Maus-SpielDiese Verfolgungsjagd hat gute Chancen, in die Filmgeschichte einzugehen: keine quietschenden Reifen, sogar plötzliche Stopps und dann unvermittelt das volle Programm mit irrwitzigen Überholmanövern. Die Eingangssequenz von „Drive“ ähnelt mehr einem Katz-und-Maus-Spiel als einer klassischen Action-Dramaturgie. Vielleicht entfaltet sie gerade deshalb eine so elegante Lässigkeit bei gleichzeitiger Hochspanung – ein Paradox, das den sehenswerten Thriller von Regisseur Nicolas Winding Refn über die gesamten 101 Minuten auszeichnet. Der Däne bekam dafür in Cannes den Preis für die beste Regie.» weiter lesen
KriegerinNazibraut auf AbwegenMehr als 90 Prozent aller rechtsextremen Straftaten werden von Männern begangen. Trotzdem spielen Frauen und Mädchen eine zunehmend wichtige Rolle in der Szene. Was „Nazibräute“ an frauenverachtenden Männercliquen fasziniert, zeigt David Wnendt in seinem ebenso spannenden wie realistischen Spielfilmdebüt. „Kriegerin“ verbindet die detailgenaue Recherche über rechtsextreme Jugendliche in der ostdeutschen Provinz mit einem glaubwürdigen Plot, der die Gewaltexzesse seiner Protagonisten weder verharmlost noch entschuldigt. Durch die Enthüllungen über die Zwickauer Terrorgruppe gewinnt der Film, der sich mit dem geduldeten, fast schon alltäglichen Rechtsextremismus in den neuen Bundesländern beschäftigt, eine besondere Aktualität. Aber natürlich fanden die Dreharbeiten lange vor der Aufdeckung dieses Skandals statt.» weiter lesen
Und dann der Regen – También la LluviaSpannende Einheit von Historiendrama und PolitdokuGibt es etwas Wichtigeres als einen Film? Nein, wird mancher Kino-Verrückte sagen. Aber natürlich ist die Antwort klar, besonders wenn ein Menschenleben auf dem Spiel steht. Das muss auch der Regisseur Sebastian im genial verschachtelten Film-im-Film-Drama von Icíar Bollaín („Öffne meine Augen“) lernen. Die Spanierin und ihre Darsteller wurden für dieses packende, ebenso actionstarke wie politisch ambitionierte Meisterwerk schon auf vielen Festivals gefeiert und ausgezeichnet, unter anderem mit dem Panorama-Publikumspreis der Berlinale 2011.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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