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Filmstarts - Neu im Kino

The Future

The Future

Wunderbar verspieltes Generationenporträt

Nur noch fünf Jahre bis zum 40. Geburtstag – was dem einen Panikattacken beschert, lässt den, der es hinter sich hat, kalt. Der Regisseurin Miranda July gelingt in ihrem zweiten, wunderbar verspielten Spielfilm das Kunststück, beide Perspektiven zu verschmelzen. Sie betrachtet ihre Protagonisten mit leiser Ironie und steckt zugleich in deren Haut. Die Doppelstrategie ermöglicht eine federleichte und zugleich hintersinnige Meditation über zwei Themen, die nicht nur die Generation 30plus beschäftigen: die Endlichkeit des Lebens und die Unendlichkeit der Liebe.

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Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte

Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte

Britisches Kino von seiner besten Seite

Dem Kino von der Insel gehen die Talente nicht aus: In seinem ersten langen Spielfilm legt Paddy Considine eine schnörkellose Charakterstudie über die dunklen Seiten der englischen Gesellschaft vor. Ein Film, der seine unglaubliche Spannung fast ausschließlich aus der komplizierten Annäherung zweier verwundeter Seelen bezieht. Und den Vergleich mit Altmeistern des britischen Kinos wie Mike Leigh oder Ken Loach nicht zu scheuen braucht. Das betrifft auch die gesunde Portion Optimismus, mit dem sich die realistisch gezeichneten Filmhelden durch ihren - nicht immer einfachen - Alltag schlagen. Beim Sundance Filmfestival 2001 bekam Considine den Preis für die beste Regie. Seine Hauptdarsteller räumten die Schauspielpreise ab.

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Abbas Kiarostami: Die Liebesfälscher

Abbas Kiarostami: Die Liebesfälscher

Großartiges Verwirrspiel

Vom iranischen Kino zu sprechen und von der Politik zu schweigen – das ist derzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Und so ließen der iranische Altmeister Abbas Kiarostami und seine Hauptdarstellerin Juliette Binoche 2010 schon in Cannes, wo „Die Liebesfälscher“ zum ersten Mal gezeigt wurde, keine Gelegenheit aus, gegen die Haftstrafe von Kiarostamis Regiekollegen Jafar Panahi zu protestieren. Das heißt jedoch nicht, dass alle iranischen Filme explizit politisch sein müssen. Kiarostami zum Beispiel, dessen neuester Film im Iran verboten wurde, beschäftigt sich mit einem privaten, universellen Thema: den ewigen Missverständnissen zwischen Mann und Frau.

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Don’t be afraid of the dark

Don’t be afraid of the dark

Guillermo del Toro ist zurück!

Die Europapremiere des Horrorthrillers „Don’t be afraid of the dark“ eröffnete am 24.8.2011 das 25. Fantasy Filmfest in Köln. In der Eröffnungsrede erklärte der Veranstalter, man habe einen Film gesucht, der eine Premiere ist, mit bekannten Schauspielern aufwartet und eine klassische Horrorgeschichte erzählt. Alle drei Kriterien erfüllte eben dieser Film, bei dem Guillermo del Torro („Pans Labyrinth“, „Hellboy“) am Drehbuch mitschrieb und auch als Produzent fungierte. Regie führte sein Protegé Troy Nixey, der hierbei sein Debüt gab. Hört sich vielversprechend an? Das dachte sich auch das gruselfreudige Publikum und ging am Ende mit gemischten Gefühlen nach Hause.

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I'm Not A F**king Princess

I'm Not A F**king Princess

Kinderstar-Drama

Wie weit dürfen Eltern gehen, die ihre Kinder zu Stars machen und Geld an ihnen verdienen? Irina Ionesco ist sicherlich zu weit gegangen. Die exzentrische Fotografin inszenierte in den wilden 1970er Jahren ihre Tochter Eva als verruchte Lolita, bis hin zu Aktaufnahmen. Die ausgebeutete Minderjährige rebellierte und kämpfte jahrelang um die Vernichtung der Negative. Nun, mehr als 30 Jahre später, hat Eva Ionesco einen Spielfilm über ihre Kindheit und das bizarre Mutter-Tochter-Verhältnis gedreht. Es ist ein kunstvolles Debüt, weder voyeuristisch noch skandalversessen, und dennoch hochemotional.

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