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Filmstarts - Neu im Kino
Zac Efron ist

Zac Efron ist "17 Again"

Mittelmäßige High-School-Komödie

Man kann den Mittdreiβiger Mike (Matthew Perry, „Friends“) völlig verstehen, wenn er sich wünscht, wieder 17 zu sein: Seine Frau will sich von ihm scheiden, seine Kinder haben nur noch Verachtung für ihn übrig und er hasst seinen Job. Beste Voraussetzungen für einen Selbstmord. Oder für ein Wunder? Hollywood entscheidet sich hier für letzteres, schlieβlich ist „17 Again“ eine Komödie. Und so kommt es, dass Matthew Perry plötzlich wie Zac Efron (der Star aus „High School Musical“) aussieht, wieder 17 ist, der beste Freund seines Sohnes wird und sich seine eigene Tochter in ihn verliebt. Dieses Chaos ergibt eine stellenweise charmante und flott inszenierte High-School-Komödie, die aber wegen ihrer prüden Moral beim deutschen Publikum wahrscheinlich lange nicht so gut ankommen wird wie beim amerikanischen.

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Atemlos und emotionsarm: der Whodunnit-Krimi

Atemlos und emotionsarm: der Whodunnit-Krimi "Illuminati"

Mittelmäβiger Verschwörungsthriller

Ron Howards „Illuminati“ werden sich sicher vor allem die Fans des Romans anschauen. Für sie gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass der Film viel temporeicher ist als das Buch: Viele Längen, die der Roman durchaus hat, wurden zugunsten einer dynamischen Inszenierung der Hetzjagd Robert Langdons (Tom Hanks) auf den mysteriösen Täter weggelassen. Die schlechte ist, dass „Illuminati“ wie ein klassischer Krimi funktioniert, der nur noch um die Frage „Wer war es?“ kreist. Für diejenigen also, die das Ende der Geschichte aus dem Buch kennen, birgt „Illuminati“ keine Überraschungen.

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Ultraharter Rachethriller:

Ultraharter Rachethriller: "The Last House On The Left"

Gutes Horrorfilm-Remake

"Last House On The Left", 1972 von Wes Craven gedreht und nun von Dennis Iliadis neu aufgelegt, erzählt die Geschichte zweier Eltern, die sich an den brutalen Vergewaltigern ihrer Tochter noch brutaler rächen. Es sind gutbürgerliche Menschen, die niemals gedacht hätten, dass sie zu so etwas fähig wären. Der Film von 1972 war ein Meisterwerk. Sein gleichnamiges Remake wird zwar nicht denselben Skandal wie damals auslösen, schockiert aber durch überraschend nihilistisch inszenierte Gewalt. Der Rape-and-Revenge-Thriller von damals ist zum sadistischen Horrorfilm geworden, der aber keineswegs platt oder langweilig wie andere Repräsentanten dieses Genres (z.B. „Hostel 2“) ist.

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Über Billiglohn:

Über Billiglohn: "Die wundersame Welt der Waschkraft"

Gute sozialkritische Dokumentation

"Das Leben ist, wie es ist", heißt es irgendwann in „Die wundersame Welt der Waschkraft“. Wenn dieser Satz fällt, ist es klar, dass das besagte Leben nicht viel zu bieten hat. So ist das im deutsch-polnischen Grenzland: kleine Träume, große Sorgen. Regisseur Hans-Christian Schmid entdeckte diesen Landstrich für sich bereits 2002 und drehte sein Drama „Lichter“. Dieses Mal beobachtete er mehr, anstatt zu inszenieren. Und so entstand eine einfühlsame und realitätstreue Doku über polnische Billiglöhner in einer Wäscherei, wo nur die schmutzige Wäsche, die aus Deutschland kommt, von einem besseren Leben erzählt.

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"Star Trek" verpasst dem SciFi-Klassiker eine Verjüngungskur

Gutes SciFi-Abenteuer

Nach dem wenig erfolgreichen „Star Trek: Nemesis“ von 2002 war eines klar: Das „Star Trek“-Universum hat eine Verjüngung nötig. Nicht bloß noch mehr Schminke und etwas mehr Effekte, sondern etwas wirklich Neues musste her, um den mittlerweile fast 50 Jahre alten SciFi-Klassiker adäquat in die heutige Zeit zu übertragen. Regisseur J. J. Abrams („Lost“) machte sich ans Werk und leitete mit „Star Trek“, dem elften Film zur Kultserie, einen gelungenen Generationenwechsel ein. Junge Darsteller, mehr Style, mehr Humor und eine nie still stehende Kamera könnten die alten Trekker abschrecken, dachte man. Doch der Filmemacher trifft in „Star Trek“ den richtigen Ton, so dass das SciFi-Abenteuer sowohl das junge Publikum als auch die alten Fans begeistern kann.

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