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Filmstarts - Neu im Kino

"Star Trek" verpasst dem SciFi-Klassiker eine Verjüngungskur

Gutes SciFi-Abenteuer

Nach dem wenig erfolgreichen „Star Trek: Nemesis“ von 2002 war eines klar: Das „Star Trek“-Universum hat eine Verjüngung nötig. Nicht bloß noch mehr Schminke und etwas mehr Effekte, sondern etwas wirklich Neues musste her, um den mittlerweile fast 50 Jahre alten SciFi-Klassiker adäquat in die heutige Zeit zu übertragen. Regisseur J. J. Abrams („Lost“) machte sich ans Werk und leitete mit „Star Trek“, dem elften Film zur Kultserie, einen gelungenen Generationenwechsel ein. Junge Darsteller, mehr Style, mehr Humor und eine nie still stehende Kamera könnten die alten Trekker abschrecken, dachte man. Doch der Filmemacher trifft in „Star Trek“ den richtigen Ton, so dass das SciFi-Abenteuer sowohl das junge Publikum als auch die alten Fans begeistern kann.

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"Boy A" fragt, ob Resozialisierung möglich ist

Gutes Jugenddrama

Gibt es ein Leben nach dem Gefängnis? Gibt es sie, die zweite Chance, die angeblich jeder bekommen sollte? Normalerweise schon. Doch wie steht es um einen jungen Mann, der ein unschuldiges Mädchen getötet hat? Bekommt auch er seine zweite Chance? Oder kann in diesem Fall nicht von Barmherzigkeit die Rede sein? „Boy A“, ein kraftvoller und kontroverser Film aus England, will Antworten geben und stellt den sogenannten Resozialisierungsprozess des jungen Jack (Andrew Garfield) dar, der gerade aus dem Gefängnis rauskommt und weiß, dass das Schlimmste noch bevorsteht.

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Gute Witze, coole Sprüche: die Gauner-Romanze

Gute Witze, coole Sprüche: die Gauner-Romanze "Duplicity"

Gute Gaunerkomödie

Julia Roberts (Claire) und Clive Owen (Ray) geben ein schönes Paar ab, keine Frage. Das taten sie bereits in „Hautnah“ (2004). Doch in der Gaunerkomödie „Duplicity“, dem neuen Film des „Michael Clayton“-Regisseurs Tony Gilroy, haben die beiden andere Probleme als Eifersucht, denn hier dreht sich alles um Profit. Im Krieg zwischen zwei der größten Unternehmen der Welt versuchen die zwei Ex-Spitzenagenten Claire und Ray ans große Geld zu kommen. Und in diesem Spiel gibt es keine Regeln und Vertrauen ist ein Fremdwort. Selbst unter Liebenden.

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Midlife Crisis auf französisch:

Midlife Crisis auf französisch: "Tage oder Stunden"

Mittelmäßiges Drama

Alles muss raus, denkt sich Antoine (Albert Dupontel) und beschließt, mit seinem bürgerlichen Leben Schluss zu machen. Nein, er bringt sich nicht um, aber fast. Er sägt einfach den dicken Ast ab, auf dem sein bequemes Leben thront. Arbeit, Familie, Freunde: weg damit. Regisseur Jean Becker („Ein mörderischer Sommer“) inszeniert die Midlife-Crisis dieses Mannes sehr geistreich und originell. So funktioniert die Tragikomödie „Tage oder Stunden“ auch als kluge Satire auf das französische Bürgertum. Doch das gilt leider nur für die erste Hälfte des Films, denn das kitschige und schwer nachvollziehbare Finale, in dem diese Geschichte mündet, ist alles andere als clever und originell.

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"Unbeugsam - Defiance" bedient allzu viele Klischees

Mittelmäβiges Kriegsdrama

Filme über die Leiden der Juden während des Nationalsozialismus gibt es viele. Was „Unbeugsam – Defiance“ von allen anderen seiner Art abhebt, ist die Tatsache, dass Juden hier nicht in der hilflosen Opferrolle sind, sondern sich in Robin-Hood-Manier gegen die Nazis zur Wehr setzen. Regisseur und Co-Drehbuchautor Edward Zwick, für groβes Blockbuster-Kino abonniert, inszenierte die wahre Geschichte über die drei Brüder Bielski, die in den Wäldern Weißrusslands das Leben von über 1.200 Juden retteten. Was "Unbeugsam - Defiance" jedoch zu einem mittelmäβigen Kriegsdrama macht, sind das Pathos und die vielen Klischees, die im Film bedient werden.

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