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Blasse Hommage an den Blues der 40er:

Blasse Hommage an den Blues der 40er: "Cadillac Records"

Mittelmäβiger Musikfilm

Der Anfang des Rock’n’Roll, nein, nicht der von Elvis Presley, sondern von den schwarzen Künstlern um den legendären Blues-Musiker Muddy Waters in den 50ern ist das Thema von „Cadillac Records“. Der Musikfilm erzählt vom überwältigenden Aufstieg mittelloser afroamerikanischer Blues-Virtuosen und ihrem ziemlich bald darauf folgenden Untergang in einem Sumpf aus Eifersucht, Gier und Drogen. Trotz seiner glänzenden Besetzung (in den Hauptrollen sind Adrien Brody , Mos Def, Beyoncé Knowles und Jeffrey Wright zu sehen) schafft es „Cadillac Records“ nicht, den Figuren die nötige Tiefe zu verleihen, um über seine bruchstückhafte Erzählstruktur hinauszuwachsen und ein stimmiges Porträt jener bewegten Zeit zu liefern.

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"Trauzeuge gesucht" bietet leichte Comedy-Kost

Mittelmäβige Komödie

In typischen Frauenkomödien wie etwa „Bride Wars“ geht es immer um einen verbitterten Kampf zwischen den Protagonistinnen. Komödien hingegen, in denen sich alles um Männer dreht, gestalten sich friedlicher: Meist geht es nämlich um Männerfreundschaften. So auch in der US-Komödie „Trauzeuge gesucht“ des "Meine Braut, ihr Vater und ich"-Regisseurs John Hamburg. Zwischen zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, bahnt sich langsam eine Freundschaft an. Die Eigenarten der beiden sorgen für kurzweilige Unterhaltung in diesem bunten Feel-Good-Movie, das sich an Liebhaber der leichten Comedy-Kost wendet.

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Das kriminelle Treiben in

Das kriminelle Treiben in "Kopf oder Zahl" wirkt aufgesetzt

Mittelmäβiger Gangsterfilm

In letzter Zeit häufen sich die deutschen Gangsterfilme. „Knallhart“ und „Chiko“ etwa waren gute Versuche, das Gangsta-Feeling in deutschen Groβstädten einzufangen und dem ein Gesicht zu verleihen, wovon HipHop-Songs oft handeln. Den Namen der Stadt, in der „Kopf oder Zahl“ spielt, erfährt man nicht, also erzählt der Film exemplarisch vom Leben in der Groβstadt, auf der Straβe, die überall liegen könnte. Gute Bilder, gute Darsteller (darunter u.a. die HipHopper Harris und Afrob) und manche guten Einfälle hat der Film, wie etwa die Anfangssequenz, in der ein Münzwurf über Leben oder Tod eines Jungen entscheiden soll. Doch den Regisseuren gelingt es nicht, ihre Figuren richtig zu beleuchten und so lässt deren Tragik den Zuschauer kalt.

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„Public Enemy No.1 - Mordinstinkt

„Public Enemy No.1 - Mordinstinkt" schlägt voll ein

Überwältigender Gangsterfilm

"Public Enemy No.1", das war der smarte, charismatische, aber auch unberechenbare und brutale Jacques Mesrine, der in den 60ern und 70ern in Frankreich als anarchistischer Bankräuber, Killer und Gefängnisausbrecher Schlagzeilen machte und wie ein Volkheld von der Nation gefeiert wurde. Sein spektakuläres Leben reichte für ganze zwei Filme, die die besten und prominentesten Schauspieler Frankreichs versammeln: Vincent Cassel („Irreversibel“), der in der Rolle des negativen Helden vollkommen aufgeht, die hübsche Cécile de France („High Tension“) und Gérard Depardieu, der als Unterweltboss ebenfalls eine sehr gute Figur macht. „Public Enemy No.1 – Mordinstinkt“, der erste Teil des Thriller-Dramas, hat alle Qualitäten, um sich in die besten Filme 2009 einzureihen, denn so cool und spannend war ein Biopic selten.

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Sentimental:

Sentimental: "C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben"

Gutes Familiendrama

Heitere und tragische Ereignisse kommen im Leben Hand in Hand, deshalb haben Filme, die vom ganz normalen Leben ganz normaler Menschen erzählen, immer etwas Komisches und etwas Tragisches zugleich. Das französische Drama "C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" ist so ein Film und wie schon sein Titel verrät, geht es dem Regisseur darum, die Realität so abzubilden, wie sie ist. Er fängt zwölf Jahre des Lebens einer französischen Familie mit drei Kindern ein und erzählt die Geschichten aus dem Alltag, die mal lustig, mal rührend, mal sogar etwas kitschig sind, aber immer irgendwie realistisch und sympathisch. "C'est la vie - So sind wir, so ist das Leben" ist einer jener Filme, nach denen man das Kino ein bisschen verträumt und sentimental gestimmt verlässt, ohne sich dafür schämen zu müssen.

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