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Filmstarts - Neu im Kino
"Inside Hollywood" fehlt der rechte BissMittelmäßige Hollywood-Satire“Inside Hollywood”: Schon der Titel des neuen Films von Barry Levinson (“Wag the Dog”) verspricht einen ungewohnten Blick hinter die Kulissen der Traumfabrik, die normalerweise verborgen bleiben. Bruce Willis spielt einen Schauspieler, der sich trotz der Bitten seines Produzenten weigert, seinen imposanten Vollbart abzunehmen. Sean Penn spielt sich selbst, Robert De Niro einen erfolgreichen Filmproduzenten, der in seinem Beruf eine Menge Skrupellosigkeit und Heuchelei einsetzen muss, um nicht unterzugehen. “Inside Hollywood” will das Studiosystem der Traumfabrik auseinandernehmen, eine bissige Satire auf die Filmindustrie sein. Doch trotz guter Einfälle und eines prominenten Casts fehlt dem Film der rechte Biss, was ihn im Endeffekt ziemlich blass und belanglos erscheinen lässt.» weiter lesen Anzeige
Viel zu nett und harmlos: "Notorious B.I.G."Mittelmäßiges Musiker-Biopic„Notorious B.I.G.“ ist ein Rap-Film und als solchen will man ihn automatisch an Eminems Meisterwerk “8 Mile” messen. Das geht leider nicht. Eher ist der Film, der von Leben und Tod des legendären Eastcoast-HipHop-Stars erzählt, mit klassischen Biopics wie “Ray” oder “Walk the Line” zu vergleichen. Denn trotz seines kriminellen Lebens wird der Rapper in „Notorious B.I.G.“ glorifiziert und der Gangsta-Krieg zwischen Eastcoast und Westcoast, dem er schließlich zum Opfer fiel, verharmlost. Dennoch bietet der Film viel guten HipHop und könnte, wenn schon nicht als Biopic, dann vielleicht als Musikfilm beim Rap-interessierten Publikum gut ankommen.» weiter lesen
Der "King of Queens" ist jetzt "Der Kaufhaus Cop"Gute SlapstickkomödieKaum jemand kennt ihn unter seinem richtigen Namen. Kevin James ist der “King of Queens”. In der Rolle des sympathischen, übergewichtigen Doug Heffernan machte der Schauspieler die US-Comedy-Serie international bekannt. Nun ist Kevin James in seiner ersten großen Kinorolle zu sehen. “Der Kaufhaus Cop” ist beinahe eine Ein-Mann-Show, in der der “King of Queens” beweist, dass er genug Format hat, um auch auf der Leinwand das Publikum zum Lachen zu bringen. In den USA hat die Komödie die Spitze der Kino-Charts gestürmt. Dank der ausgewogenen und fein dosierten Slapstick- und Situationskomik und vor allem dem sympathischen Darsteller könnte sich “Der Kaufhaus Cop” auch in den deutschen Kinos großer Beliebtheit erfreuen.» weiter lesen
Der große Oscar-Abräumer: "Slumdog Millionär"Gutes AufsteigermärchenAcht Oscars, darunter auch die für den besten Film, die beste Regie und das beste Drehbuch, gewann Danny Boyles indisches Liebesmärchen „Slumdog Millionär“. Doch es ist nicht bloβ ein Liebesdrama, was da serviert wird. Die Faszination für die bunten Gegensätze der pochenden Stadt Mumbai, in der Lebensfreude und Elend, das Schöne und das Grausame nahe beisammen liegen, ist in jeder Kameraeinstellung zu spüren. Danny Boyle („Trainspotting“) erzählt die Lebensgeschichte eines Jungen aus dem indischen Slum mit einer ungeheuren Bildgewalt, viel Musik und manchmal auch Mut zum Sentimantalen, wie es sich für Bollywood-Lovestories gehört. Die kunstvoll verschachtelte Rückblendenstruktur und die traumhaft schönen Bilder vermögen darüber hinwegzutäuschen, dass in „Slumdog Millionär“ eigentlich eine sehr simple Geschichte erzählt wird, deren Entwicklung und Wendungen vorhersehbar sind.» weiter lesen
Guy Ritchies Comeback: "RocknRolla"Gute GaunerkomödieGuy Ritchies neuer Film „RocknRolla“ ist wie ein Statement. Nach seiner gescheiterten Ehe mit Madonna kehrt er nun zu seinen Wurzeln zurück: Er erzählt wieder Geschichten von echten Männern, die vor Coolness und Testosteron strotzen. Der Ruf des britischen Filmemachers war aufgrund seiner letzten Werke „Stürmische Liebe“ (2002) und „Revolver“ (2005) ziemlich ramponiert. Nun knüpft Ritchie mit der actionreichen Gaunerkomödie „RocknRolla“ direkt an seine früheren Werke „Bube, Dame, König, grAs“ (1998) und „Snatch“ (2000) an, die ihn berühmt machten. Augenzwinkernd erzählt er eine Geschichte, wie es sie nur in der Londoner Unterwelt geben kann: witzig, dreckig, düster und zugleich lebensfroh. Neu ist das alles zwar nicht, doch auf jeden Fall hat Ritchie mit „RocknRolla“ endlich mal wieder einen kraftvollen Film gedreht.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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