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Wie fabriziert man

Wie fabriziert man "Vorbilder?!"

Mittelmäßige Situationskomödie

Zwei Schauspieler mit typisch amerikanischen Jedermann-Gesichtern in einer bunten, netten Komödie zu sehen, deren Humor nur auf die sympathischen Hauptdarsteller gründet, ist keine Seltenheit. Seltener ist es hingegen, dass eine Komödie eine interessante Handlung und gute Witze hat. Das ist bei „Vorbilder?!“ leider nicht der Fall. Der bewusst kindische Film gründet auf einer eher einfallslosen Story über die langsame Verwandlung zweier Egomanen in selbstlose Gutmenschen während ihrer Sozialstunden in einer Jugendeinrichtung. „Vorbilder?!“ bietet kurzweilige Unterhaltung für Fans der leichten Situationskomik.

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Mickey Rourke,

Mickey Rourke, "The Wrestler", schlägt wie eine Bombe ein

Überwältigendes Sportlerdrama

"The Wrestler" ist, neben "Zeiten des Aufruhrs", der beste Film des Jahres bisher. Mit eindrucksvoll einfachen Mitteln hat "Pi"-Regisseur Darren Aronofsky ein Meisterwerk geschaffen, das nicht pompös, aber nachhaltig ist. Mickey Rourke ist in der Rolle des alternden Ringkämpfers Randy "The Ram" Robinson eine Gewalt. Der Schauspieler, der wie sein Film-Charakter jahrelang ganz unten war, spielt den gebrochenen Mann so intensiv und authentisch, als wäre "The Wrestler" extra für ihn geschrieben. Für seine unglaubliche Performance wurde Rourke mit dem Golden Globe und mit einer Oscar-Nominierung ausgezeichnet: ein starkes Comeback. "The Wrestler", eine Mischung aus Sportfilm, Drama und Charakterstudie, gewann den Goldenen Löwen in Venedig.

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"Der Vorleser", 15, hat Sex mit einer schönen SS-Mörderin

Erstklassige Literaturverfilmung

Für ihre Rolle in „Der Vorleser“, der Adaption von Bernhard Schlinks Bestseller, bekam Kate Winslet den Golden Globe. Ihre Rolle als Hanna Schmitz hat es auf sich: erst eine Mittdreißigerin und leidenschaftliche Liebhaberin eines 15-jährigen Jungen, dann ein SS-Monster und zum Schluss eine alte, gebrochene Frau im Gefängnis. Ob die Britin für ihr beeindruckendes Schauspiel auch den Oscar bekommt, werden wir bereits wissen, wenn der Film im Kino startet. Eine Überraschung wäre es nicht, und verdient hätte sie es allemal. „Der Vorleser“ ist durch und durch Oscar-Kino: perfekt gefilmter, wohldosierter Liebesfilm und Holocaust-Drama in einem, schön, erfgreifend und traurig.

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"Der Knochenmann" hat Schmäh

Überwältigende schwarze Komödie

Die Österreicher Wolfgang Murnberger und Josef Hader sind ein eingespieltes Duo. Mit „Der Knochenmann“ gelang den beiden zum dritten Mal ein aberwitziges und skurriles Meisterwerk. Hader schlüpfte für die abgefahrene schwarze Komödie wieder einmal in die Rolle des Privatdetektivs Simon Brenner, den er bereits in Murnbergers Filmen „Komm, süsser Tod“ (2000) und „Silentium“ (2004) verkörperte. Und wieder ist das Resultat beneidenswert. Zu den vielen Qualitäten des Films steuert auch Josef Bierbichler einige Pluspunkte bei, der in „Der Knochenmann“ als der Gegenpart Brenners eine exzellente Vorstellung liefert.

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"Der Ja-Sager" liefert ein paar gute Slapstick-Szenen

Mittelmäßige Jim-Carrey-Komödie

In "Liar Liar - Der Dummschwätzer" (1997) spielte Jim Carrey einen Rechtsanwalt, der plötzlich nicht mehr imstande war zu lügen. In der Komödie „Der Ja-Sager“ verkörpert er nun einen Bankangestellten, der nicht mehr Nein sagen kann. Das hat natürlich Genre-übliche Konsequenzen, die die sonst nicht schlechte Wohlfühl-Komödie zuweilen zu sehr in die Slapstick-Nische drängen. In „Der Ja-Sager“ entfernt sich Carrey wieder von seinen subtilen und ernsten Rollen wie etwa in „Vergiss mein nicht!“ und kehrt wieder in den Bereich des leichten, albernen Humors zurück, der ihn einst bekannt machte.

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