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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

Danny Boyle: Trance – Gefährliche Erinnerung

Danny Boyle: Trance – Gefährliche Erinnerung

Trio Infernale – jeder gegen jeden

Sie wird oft als Hokuspokus abgetan. Doch die Hypnose ist schon seit einigen Jahren ein anerkanntes Therapieverfahren – und schon viel länger ein hervorragender Kinostoff, den nicht erst Fritz Lang mit „Dr. Mabuse, der Spieler“ (1922) für sich entdeckte. Jetzt hat der Brite Danny Boyle („Trainspotting“, „Slumdog Millionaire“) die Hypnose zum zentralen Joker in einem kriminellen Verwirrspiel gemacht – auf höchst unterhaltsame Weise und mit einer ebenso hitzigen wie eleganten Bildsprache (Kinostart: 8. August).

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Layla Fourie

Layla Fourie

Ein Land im Verfolgungswahn

Die junge Frau weiß alles über das Lügen: Wie der Blutdruck in die Höhe schießt, der Körper in Wallung gerät und der Schweiß durch die Poren dringt. Und sie kennt sehr genau den Unterschied zwischen harmlosen Notlügen und richtig heftigen Unwahrheiten, die ein ganzes Leben verpfuschen können. Dennoch verstrickt sich Layla Fourie, die Hauptfigur von Pia Marais‘ drittem Spielfilm, in einen Strudel von Misstrauen, der sie immer tiefer nach unten zieht. Die in Südafrika geborene Berliner Regisseurin drehte in ihrem einstigen Heimatland eine gelungene Mischung aus Beziehungs- und Gesellschaftsdrama (Kinostart: 4. Juli).

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Die mit dem Bauch tanzen

Die mit dem Bauch tanzen

Hüftschwung ins selbstbestimmte Leben

Der Ex-Gatte ist empört: Damals, mit Anfang 20, war seine frühere Ehefrau noch viel zu schüchtern, um bauchfrei ihre Reize preiszugeben. Aber heute, mit über 50, erfreut sie sich selbstbewusst an ihren Rundungen – und tanzt vor fremden Männern auf dem Pariser Montmartre. In der Tat stehen hier gängige Weltbilder kopf. Ausgerechnet in der tiefsten Provinz, irgendwo in einem Dorf der Nordeifel, pfeifen gestandene Mütter auf das Vorurteil, das der freizügige Hüftschwung nur etwas für Miss Germany und Co. sein darf. Carolin Genreith macht daraus einen gut gelaunten, in seiner Einfachheit bezaubernden Dokumentarfilm. Ihr Debüt hatte auf der Berlinale Premiere und kommt am 20. Juni ins Kino.

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I, Anna

I, Anna

Verwirrspiel hoch zwei

Sie ist die Rätselhafte vom Dienst: Mit ihren Augen hat Charlotte Rampling Kinogeschichte geschrieben, etwa in Filmen von Francois Ozon („Unter dem Sand“, „Swimmingpool“). Nun stellt sie ihren Hang zum Doppelbödigen auch ihrem Sohn Barnaby Southcombe zur Verfügung. In seinem Spielfilmdebüt inszeniert der bisherige Fernsehregisseur seine Mutter in elegant-düsteren Stadtlandschaften, aber in einem missglückten Genre-Mix.

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Das Leben ist nichts für Feiglinge

Das Leben ist nichts für Feiglinge

Gelungene Gratwanderung

Es ist eine Binsenweisheit: Das Tragische lässt sich eigentlich nur mit Humor ertragen. Aber wenn es um den Tod geht, hilft die abgedroschene Phrase wenig. Dann schaffen es nur wenige, nicht abzustürzen auf dem schmalen Grat zwischen Melancholie und Komödie. André Erkaus neuer Film ist ein Beispiel der gelungenen Art. Seine Romanverfilmung glänzt durch furiose Schauspieler, messerscharfe Dialoge und eine einfallsreiche Bildsprache.

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