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Filmstarts - Neu im Kino
Abbas Kiarostami: Die LiebesfälscherGroßartiges VerwirrspielVom iranischen Kino zu sprechen und von der Politik zu schweigen – das ist derzeit ein Ding der Unmöglichkeit. Und so ließen der iranische Altmeister Abbas Kiarostami und seine Hauptdarstellerin Juliette Binoche 2010 schon in Cannes, wo „Die Liebesfälscher“ zum ersten Mal gezeigt wurde, keine Gelegenheit aus, gegen die Haftstrafe von Kiarostamis Regiekollegen Jafar Panahi zu protestieren. Das heißt jedoch nicht, dass alle iranischen Filme explizit politisch sein müssen. Kiarostami zum Beispiel, dessen neuester Film im Iran verboten wurde, beschäftigt sich mit einem privaten, universellen Thema: den ewigen Missverständnissen zwischen Mann und Frau.» weiter lesen Anzeige
Don’t be afraid of the darkGuillermo del Toro ist zurück!Die Europapremiere des Horrorthrillers „Don’t be afraid of the dark“ eröffnete am 24.8.2011 das 25. Fantasy Filmfest in Köln. In der Eröffnungsrede erklärte der Veranstalter, man habe einen Film gesucht, der eine Premiere ist, mit bekannten Schauspielern aufwartet und eine klassische Horrorgeschichte erzählt. Alle drei Kriterien erfüllte eben dieser Film, bei dem Guillermo del Torro („Pans Labyrinth“, „Hellboy“) am Drehbuch mitschrieb und auch als Produzent fungierte. Regie führte sein Protegé Troy Nixey, der hierbei sein Debüt gab. Hört sich vielversprechend an? Das dachte sich auch das gruselfreudige Publikum und ging am Ende mit gemischten Gefühlen nach Hause.» weiter lesen
I'm Not A F**king PrincessKinderstar-DramaWie weit dürfen Eltern gehen, die ihre Kinder zu Stars machen und Geld an ihnen verdienen? Irina Ionesco ist sicherlich zu weit gegangen. Die exzentrische Fotografin inszenierte in den wilden 1970er Jahren ihre Tochter Eva als verruchte Lolita, bis hin zu Aktaufnahmen. Die ausgebeutete Minderjährige rebellierte und kämpfte jahrelang um die Vernichtung der Negative. Nun, mehr als 30 Jahre später, hat Eva Ionesco einen Spielfilm über ihre Kindheit und das bizarre Mutter-Tochter-Verhältnis gedreht. Es ist ein kunstvolles Debüt, weder voyeuristisch noch skandalversessen, und dennoch hochemotional.» weiter lesen
Das kleine Zimmer (Le petite chambre)Wunderschönes KammerspielHochbetagte Menschen im Spielfilm - das sind nur selten realistische Charaktere. Oft flüchten sie aus dem Altersheim und machen noch einmal einen drauf, Pflegefall hin oder her. Ganz anders der Zugriff, mit dem die Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond das Thema anpacken: Nah an der Wirklichkeit, zeigen sie ungeschönt die Verluste und Kränkungen, die das hohe Alter mit sich bringt. Paradoxerweise gelingt ihnen inmitten dieser Tristesse eine glaubwürdige Hommage an die Lebensfreude.» weiter lesen
Im Bazar der GeschlechterDie moralischen Untiefen des ReligiösenIn Iran prallt eine moderne, liberale Gesellschaft auf die verknöcherten, pseudoreligiösen Machtstrukturen eines verlogenen Regimes, das den Alltag der Menschen bis ins kleinste Detail den eigenen Wahnvorstellungen gemäß reglementieren will. „Im Bazar der Geschlechter“ nimmt die deutsch-iranische Dokumentarfilmerin Sudabeh Mortezai das Phänomen der Zeitehe unter die Lupe.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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