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Filmstarts - Neu im Kino
"Sex and the City" reloaded: "Er steht einfach nicht auf Dich"Mittelmäßige BeziehungskomödieFrau sitzt da und starrt das Telefon an, doch es klingelt nicht. „Warum ruft er mich nicht an?“, schreit es in ihr. Die schmerzliche Antwort auf diese Frage liefert nun eine US-Komödie: „Er steht einfach nicht auf Dich“. Die ewigen Missverständnisse zwischen Männern und Frauen sollen nun ein Ende haben. Der Film mit dem eindringlichen Titel basiert auf einem Bestseller von den "Sex and the City"-Autoren und wendet sich an das Publikum der Erfolgsserie. Doch trotz guter Einfälle und einer prominenten Besetzung (u.a. Scarlett Johansson, Jennifer Aniston und Drew Barrymore) überzeugt die Komödie nicht wirklich.» weiter lesen Anzeige
"The International" ist altbackenMittelmäßiger VerschwörungsthrillerTom Tykwer schafft es irgendwie immer, dem Publikum zu gefallen. Obwohl seine Verfilmung von Patrick Süskinds Bestseller „Das Parfüm“ von der Kritik verrissen wurde, war der Film ein Erfolg. Mit seinem jüngsten Werk „The International“ dürfte es nicht anders sein. Der Verschwörungsthriller stellt die Welt als Spielball skrupelloser Bankmanager dar und trifft damit angesichts der globalen Wirtschaftskrise genau ins Schwarze. Gut und spannend inszeniert ist das Ganze schon, doch nicht wirklich verständlich. Hinzu kommt, dass die Charaktere ziemlich blass und unüberzeugend wirken.» weiter lesen
"Freitag, der 13." wurde der Presse vorab nicht gezeigtUngewertetes Horrorfilm-RemakeUnter den Horrorfilm-Klassikern, die das Genre geprägt haben, ist ohne Zweifel Sean S. Cunninghams „Freitag der 13.“ von 1980. Jason Voorhees, der Irre mit der Eishockeymaske, ist nebst Freddie Krueger und Michael Myers die vielleicht bekannteste Figur der Horrorfilmgeschichte. Diese ins neue Jahrtausend zu übertragen, hat sich der deutsche Regisseur Marcus Nispel („The Texas Chainsaw Massacre“, 2003) zur Aufgabe gemacht. Über sein Remake lässt sich nicht viel sagen, da es der Presse vorenthalten blieb, was oft ein Zeichen dafür ist, dass der Verleih negative Kritiken befürchtet. „Freitag der 13.“ startet passend zum Titel statt wie üblich donnerstags erst am Freitag, den 13. Februar.» weiter lesen
Überwältigendes Politdrama von Ron Howard: Frost/NixonBestechende Verfilmung des spektakulären TV-Interviews, das Richard Nixon und der britische Moderator David Frost 1977 führten„Frost/Nixon“ zeigt das berühmteste Interview der Geschichte, den letzten großen Kampf des Ex-US-Präsidenten mit den Medien, Nixons letzten Versuch, seinen Namen nach der „Watergate“-Affäre zu bereinigen. Es war eine Verbalschlacht, was sich Richard Nixon und der britische Moderator David Frost 1977 vor laufender Kamera und Millionen von Zuschauern lieferten. Diese spannende Episode der Weltgeschichte inszenierte Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“, „Da Vinci Code“) sehr gelungen. Sein Politdrama ist dialogreich und doch keineswegs dialoglastig, es ist dynamisch und atmosphärisch dicht. Nicht zuletzt überzeugt „Frost/Nixon“ mit seiner herausragenden Besetzung: Michael Sheen (Tony Blair in „The Queen“) verkörpert sehr überzeugend den britischen Journalisten Frost und Frank Langella („Good Night, and Good Luck) wurde zu Recht für seine Rolle als Präsident Nixon für den Oscar nominiert. Ron Howard könnte sich für seine Regiearbeit ebenfalls bald über einen Oscar freuen.» weiter lesen
Enttäuschende Comicverfilmung: The SpiritComic-Großmeister Frank Miller übt sich in sinnfreier ÄsthetisierungDer Comic-Großmeister Frank Miller lieferte den Stoff für Meisterwerke wie „300“ und „Sin City“. Bei letzterem sammelte er als Regie-Debütant an der Seite von Robert Rodriguez Erfahrung hinter der Kamera und drehte nun seinen eigenen Film. „The Spirit“ ist die Adaption einer Comicreihe Will Eisners, Millers erbitterten Mitstreiters aus früheren Zeiten. Auch hier ist an der zeichnerischen Kreativität des Comic-Meisters nichts auszusetzen. Seine expressionistische Noir-Ästhetik hat er auch in „The Spirit“ beibehalten, äußerlich erinnert alles ziemlich an „Sin City“. Doch was „The Spirit“ fehlt, sind eine organische Geschichte, erzählerische Tiefe, charakterliche Entwicklungen und Seele. Kurz gesagt: alles, was einen guten Film ausmacht.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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