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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

"Bonjour Sagan" huldigt der berühmten Schriftstellerin

Sylvie Testud spielt Francoise Sagan

Filmbiographien sind seit Jahren groß in Mode. Viele kommen nicht über eine Postkarten-hafte Bebilderung der berühmtesten Ereignisse aus dem Leben der Porträtierten hinaus. Auch "Bonjour Sagan" folgt dem bekannten Schema eines Biopics und so kann allein ein erhöhtes Interesse an der Person Francoise Sagan einen Kinobesuch rechtfertigen. Denn über das Werk des berühmten Schriftstellerin, also über den eigentlichen Grund ihrer Popularität, erfährt der Zuschauer in "Bonjour Sagan" nicht mehr als deren dürre Titel.

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Der Horror der Pubertät:

Der Horror der Pubertät: "So finster die Nacht"

Schwedischer Film über die Freundschaft zwischen einem 12-jährigen Vampir-Mädchen und einem gleichaltrigen Outsider

Die Pubertät ist eines der ganz großen Themen des Films. Von allen Seiten wurde die Zeit des Heranwachsens bereits beleuchtet. Die Freundschaft eines 12-jährigen Vampir-Mädchens zu einem gleichaltrigen Außenseiter bringt neue Aspekte in das alte Thema. Der Horror des Heranwachsens wurde wohl noch nie so wörtlich genommen wie in dem schwedischen Film "So finster die Nacht" (2007).

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Diese

Diese "Buddenbrooks" nerven

Betuliche und zähe Verfilmung des Romans von Thomas Mann

Warum nur, warum? Da nimmt der deutsche Film zum wiederholten Mal einen erstklassigen, etablierten Stoff und richtig viel Geld zur Hand - und heraus kommt biederes Ausstattungskino. Wie "Das Parfüm" bieten auch die "Buddenbrooks" nur kalten Glanz, aber keine Gelegenheit zum Mitfühlen. Die Figuren berühren den Zuschauer nicht, ihr Schicksal bleibt ihm bis zum Schluss herzlich egal. Schlimmer noch: Heinrich Breloers "Buddenbrooks" bestätigen durch ihre altväterliche Machart die schlimmsten Vorurteile, die von nicht wenigen gegenüber Klassikern der Weltliteratur gehegt werden. Und haben die Leute nicht recht? Warum sollte auch jemand ein Buch lesen, das, wie diese "Buddenbrooks", schon auf der Leinwand, in bewegten Bildern, so langweilig aussieht, dass man das Ende kaum erwarten kann?

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"Australia" ist kein "Vom Winde verweht"

Baz Luhrmann inszeniert Nicole Kidman und Hugh Jackman als überlebensgroßes Liebespaar

Was Baz Luhrmann in "Australia" versucht, ist nichts weniger als ein Epos. Alles in einem sozusagen: Liebe, Landschaft, Drama, Action und natürlich Anspruch - der ganz große Wurf sollte "Australia" werden. Ein paar Mal ist das in der Filmgeschichte schon gelungen. "Vom Winde verweht", "Doktor Schiwago" und "Titanic" sind die spektakulärsten Beispiele. "Australia" lässt sich da nicht einreihen. Zu dick trägt Nicole Kidman auf, als High Society Lady, die sich einem Viehtreiber zuliebe auf die rauen Gepflogenheiten des Outback-Lebens einlässt, zu pompös inszeniert Luhrmann die Landschaft Australiens, zu viele schöne Bilder haben keine Bedeutung. "Australia" ist großes Kino von vorgestern.

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Emma

Emma "Wild Child" Roberts mischt England auf

Kreischend bunte Internatskomödie

Ein Teeniefilm wie aus dem Ei gepellt: Für die neu entdeckte Zielgruppe der jungen weiblichen Kinogängerin kommt jetzt eine Coming-of-Komödie in die Lichtspielhäuser, die es an poppiger Buntheit mit jedem Osterhasen-äh-Ei aufnehmen kann. "Wild Child" erzählt die nicht ganz neue Geschichte der zickigen California Dream Tussi, die es auf die Schattenseite des Lebens verschlägt: namentlich auf ein Internat im verregneten England.

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