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Filmstarts - Neu im Kino

Das Wochenende

Das Wochenende

Alte Wunden, neu verarztet

Meist tut es Romanverfilmungen ganz gut, sich von ihrer Vorlage möglichst freizumachen. Selbst aus einem bei Kritik und Publikum eher durchgefallenen Buch kann so ein gelungener Film werden. Jüngstes Beispiel: „Das Wochenende“, ein einfühlsames, gut ausbalanciertes Drama um die Begegnung eines freigelassenen Ex-Terroristen mit ehemaligen Weggefährten, die sich allerdings gegen das Leben im Untergrund entschieden (Kinostart: 11. April).

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Playoff

Playoff

Die Reise des „Mr. Basketball“

Warum sollte ausgerechnet ein Israeli den Deutschen zu sportlichem Ruhm verhelfen? Das fragten sich viele seiner Landsleute, als der legendäre israelische Basketballtrainer Ralph Klein in den 1980er Jahren die dahindümpelnde deutsche Nationalmannschaft zu kaum für möglich gehaltenen Erfolgen führte. Ein Mann also zwischen den Fronten, in einem Niemandsland, wo sich Privates und Politisches unentwirrbar verknoten. Und somit eine reizvolle Figur für Eran Riklis, einen der wichtigsten israelischen Regisseure. Der macht daraus keinen Sportfilm, sondern ein geschickt gebautes Drama um Menschen, die sich von den Schatten ihrer Vergangenheit befreien (Kinostart: 30. Mai).

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B.B. King:  The Life of Riley

B.B. King: The Life of Riley

Der “Thrill” ist noch da

John Lennon grämte sich, nicht so spielen zu können wie er. Aber auch B.B. King selbst plagt sich noch im hohen Alter mit Selbstzweifeln. Vielleicht zählt der Anspruch, dem Publikum immer das Beste zu geben, mit zu den Gründen, warum der 87-Jährige zu den erfolgreichsten Bluesgitarristen aller Zeiten zählt. Wie er dazu wurde, erzählt Jon Brewer in einer berührenden, materialreichen Dokumentation (Kinostart 9. Mai).

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Side Effects

Side Effects

Mörderische Glückspille

„Chemie macht glücklich“ – so lautet das Lebensmotto der amerikanischen Mittelschicht in Steven Soderberghs neuem Psychothriller. Ob zum Aufputschen bei einer aufreibenden Doppelschicht, zur Beruhigung vor einem Bewerbungsgespräch oder gegen jede Art von Ängsten: Immer liegt die Pille schon parat. Sehr zum Vorteil der Pharmakonzerne, die mit dem jeweils neuesten Schrei aus der Zauberbüchse der Antidepressiva Milliarden verdienen. „Side Effects“ deckt diese Missstände auf, stellt sie aber nicht an den Pranger. Stattdessen greift Steven Soderbergh mit seinem vorläufig letzten Film vor einer angekündigten Auszeit noch einmal tief in die Trickkiste des Thriller-Genres. Das garantiert intelligentes Unterhaltungskino mit hohem Spannungsfaktor (Kinostart: 25. April). Ein Meisterwerk wie „Erin Brockovich“ (2000) wird aber nicht daraus.

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Take this Waltz

Take this Waltz

Wie die Altmeister

Ja, irgendwann singt Leonard Cohen sein melancholisches Lied über einen Walzer in Wien, der dem Film den Titel leiht. Aber zuvor hören wir andere Songs in Sarah Polleys großartiger Romanze – beschwingtere, lustigere und weniger morbide. Mit ihrem zweiten Film knüpft die Kanadierin, die auch als Schauspielerin Karriere machte („Das geheime Leben der Worte“) an den bittersüßen Ton ihres Debüts „An ihrer Seite“ an – und macht daraus etwas ganz Neues. Die wunderbar leicht inszenierte Tragikomödie startet am 7. März.

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