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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

Eine Dame in Paris

Eine Dame in Paris

Intensives Kammerspiel mit Jeanne Moreau

Was für Karrieren: Mit 86 hätte Emanuelle Riva für „Liebe“ beinahe den Oscar gewonnen. Jeanne Moreau, ihre ein Jahr jüngere Kollegin, steht ihr in nichts nach. Auch sie dreht im hohen Alter fast jedes Jahr einen neuen Film – nur dass diese Arbeiten von Regisseuren und Regisseurinnen wie Amos Gitai oder Josée Dayan hierzulande meist nicht zu sehen sind. Eine rühmliche Ausnahme war 2005 Francois Ozons „Die Zeit, die bleibt“. Nun gibt es erneut die Gelegenheit, die Schauspiel-Ikone Jeanne Moreau in einer Hauptrolle zu bewundern. In dem intensiven Kammerspiel des Esten Ilmar Raag verkörpert die Grand Dame des europäischen Kinos eine ebenso vornehme wie unkonventionelle Lady am Rande der Pflegebedürftigkeit. Der Film startet am 18. April.

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Auch Sieger haben schwache Seiten

Auch Sieger haben schwache Seiten

Berlinale 2013: Zwei Filme über die Paralympics

Die Paralympics sind auf der großen Leinwand angekommen. Auf der Berlinale liefen gleich zwei Filme über die Olympiade des Behindertensports 2012. Sie unterscheiden sich wohltuend in ihrer Bildsprache, in ihrer Haltung und Dramaturgie, sodass man nicht unbedingt beide sehen muss. Aber man kann es durchaus, der zeitliche Abstand ist weit genug. „Gold – Du kannst mehr als du denkst“ startet am 28. Februar. Knapp drei Monate später folgt am 16. Mai „Mein Weg nach Olympia“.

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Paradies: Hoffnung

Paradies: Hoffnung

Keinen Appetit auf Hungerkur

Nein, Hoffnung gibt es nicht auf die Erfüllung dieser Liebe. Zu unmöglich ist die Beziehung zwischen einer Minderjährigen und der Autoritätsperson, in deren Obhut sie gegeben wurde. Und doch ist „Paradies: Hoffnung“, Ulrich Seidls Abschluss der Paradies-Trilogie, ein lustiger Film. Der sehenswerte Berlinale-Beitrag, der in den nächsten Monaten auch im Kino startet, beendet den Blick auf das Scheitern mit einer lässigen Haltung: Irgendwann wird es schon klappen mit der Liebe.

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Parde (Closed Curtain): Jafar Panahis Berlinale-Beitrag

Parde (Closed Curtain): Jafar Panahis Berlinale-Beitrag

Berufsverbot? Nein danke!

Not macht erfinderisch: Unter schwierigsten Bedingungen hat Jafar Panahi einen künstlerisch überzeugenden Film gedreht. Der unter Hausarrest stehende iranische Regisseur durfte den Schauplatz nicht verlassen, musste hinter geschlossenen Vorhängen drehen und niemand durfte davon erfahren. Trotzdem ist „Pardé“ (englischer Titel: „Closed Curtain“) mehr als ein politischer Akt, der für alle Beteiligten ein hohes persönliches Risiko birgt. Der Film beweist eindrucksvoll Panahis ungebrochene Kreativität. Das mutige Selbsterkundungsdrama dürfte bei der Berlinale, wo es im Wettbewerb gezeigt wurde, gute Chancen auf einen der „Bären“ haben. Nicht aus Gründen politischer Solidarität, an der es Festivalchef Dieter Kosslick sowieso nicht fehlen lässt. Sondern weil es so raffiniert gemacht ist.

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Berlinale 2013: Gold

Berlinale 2013: Gold

In der Bärenfalle

Der Mann hat völlig recht: Es zeugt schon von unglaublichem Pech, ausgerechnet hier, in der äußersten Wildnis, in eine Bärenfalle zu tappen. Dass es trotzdem passiert, hat weniger mit der Wahrscheinlichkeitsrechnung als mit den Vorlieben des Genrefilms zu tun. Nach „Im Schatten“, einem Gangsterfilm, hat Thomas Arslan, der als Vertreter der Berliner Schule bekannt wurde (etwa mit „Ferien“), nun eine Art Western gedreht. Arslans „Gold“ ist der einzige rein deutsche Beitrag im Berlinale Wettbewerb 2013. Der Mix aus wildem Westen und Berliner Schule will aber nicht recht gelingen.

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