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Filmstarts - Neu im Kino

Paradies: Glaube

Paradies: Glaube

Dreierbeziehung mit Jesus

Was tun, wenn einen die „normalen“ Männer ins Unglück stürzen? In Ulrich Seidls Paradies-Trilogie flüchten die Frauen in verzweifelte Illusionen. Teresa, die Sextouristin aus „Paradies: Liebe“, der ersten Folge des Dreiteilers, suchte ihr Heil bei kenianischen Loverboys. Anders als sie, aber mit ähnlichen Sehnsüchten, gibt sich die Protagonistin des nun anlaufenden zweiten Teils (Kinostart: 21.März) „Paradies: Glauben“ einer erotisch gefärbten Liebesbeziehung zu Jesus hin. Erneut begeistert der österreichische Regisseur durch seine Mischung von formaler Strenge und inhaltlicher Irritation. Völlig zu Recht hat Seidl alle drei Filme bei den großen A-Festivals unterbringen können. Beim Festival in Venedig erhielt „Paradies: Glaube“ 2012 den Spezialpreis der Jury.

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Drachenmädchen

Drachenmädchen

Schinderei für einen Traum

Allein die Größe dieser Erziehungsanstalt ist ein Phänomen für sich: Mehr als 26.000 Jungen und Mädchen trainieren an der zentralchinesischen „Shaolin Tagou“-Schule Kung Fu und Kickboxen. Wie am Fließband durchlaufen sie den militärischen Drill, der eine Elite schmieden soll. Dokumentarfilmer Inigo Westmeier hat drei von ihnen porträtiert. Er zeichnet dabei ein bemerkenswertes, gerade in seiner Widersprüchlichkeit faszinierendes Bild. Nicht nur von der größten Kampfschule der Welt, sondern auch von den Lebensbedingungen im China von heute.

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Fünf Jahre Leben

Fünf Jahre Leben

In der Hölle von Guantanamo

Man vergisst es leicht, wenn man ihn heute in einer Talkshow erlebt: Murat Kurnaz war erst 19, als er in Pakistan verhaftet und in die Hölle von Guantanamo verschleppt wurde. Er ist Jahrgang 1982, genauso alt wie der Regisseur Stefan Schaller, der ihm mit seinem Diplomfilm ein Denkmal gesetzt hat. Das erstaunlich stilsichere, ebenso packende wie erschütternde Debüt startet am 23. Mai.

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Quellen des Lebens

Quellen des Lebens

Der Berührbare

War das die alte Bundesrepublik: eine Feier zur Produktion des 100.000. Gartenzwergs, begleitet von einer Blaskapelle in Zwergenuniform? Nein, das ist nur eine von vielen sarkastischen Spitzen und ironischen Glanzlichtern, die Regisseur Oskar Roehler seinem Familienepos über drei Generationen aufsetzt. Unter der bunten, humorvollen Oberfläche geht es durchaus ernsthaft zu. Ähnlich wie Edgar Reitz in seiner Heimat-Trilogie sucht Roehler nach den Spuren dessen, was uns zu dem machte, was wir sind. Und natürlich tut er das auf seine sehr eigene, wie immer schonungslose, aber diesmal durchaus berührbare Art. Das sehenswerte Zeitporträt startet am 14. Februar.

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Ende der Schonzeit

Ende der Schonzeit

Archaisches Kammerspiel

Welch existenzielle Bedeutung sich einst mit einem „Stammhalter“ verknüpfte, mag man heutzutage wohl nur noch in Königshäusern nachempfinden. Wer aber in einer Dorfgemeinschaft von 1942 keinen Hofnachfolger vorweisen konnte, geriet schnell ins Abseits. Franziska Schlotterer nimmt die kinderlose Zwangslage zum Ausgangspunkt für eine kuriose, aber glaubwürdig erzählte Dreiecksbeziehung, in der gesellschaftliche Macht mit intimsten Gefühlen verschmilzt. Das beeindruckende Kammerspiel startet am 14. Februar.

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