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Filmstarts - Neu im Kino
Die Wahrheit der Lüge (Kinotipp)

Die Wahrheit der Lüge (Kinotipp)

Abgedrehter Indiefilm

Roland Reber dreht seine Filme gänzlich ohne Förderung. Das mag daran liegen, dass es in Deutschland kaum eine Filmförderstelle oder private Sponsoren geben dürfte, die bereit wären, harten Tobak wie Die Wahrheit der Lüge finanziell zu unterstützen. Ob Rebers Werke nun Kunst sind oder plumpe Provokation, darüber mag man sich streiten.

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Im Kino: Türkisch für Anfänger

Im Kino: Türkisch für Anfänger

Vorurteile mit Humor bekämpfen

Am 15. März startet die Kinoadaption der Erfolgsserie „Türkisch für Anfänger“, zeitgleich erscheinen die bisherigen Staffeln in einer neuen Edition auf DVD. Der Kinofilm knüpft direkt an die Serienhandlung an – und bekämpft Vorurteile mit lockerem Humor.

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Michael

Michael

Gelungener Drahtseilakt

Wenn Erwachsene Kinder jahrelang einsperren und sexuell missbrauchen, dann ist das regelmäßig ein gefundenes Fressen nicht nur für die Boulevardpresse. Offensichtlich möchten viele Menschen wissen, wie so etwas möglich ist. Allerdings nur, wenn sichergestellt bleibt, dass die Täter einzig und allein als „Monster“ beschrieben werden. Anzuerkennen, dass es sich um schwer gestörte Menschen handelt, die diese Taten begehen, das ist schwer auszuhalten. Der Österreicher Markus Schleinzer mutet dem Zuschauer in seinem Spielfilmdebüt (Kinostart: 26. Januar) diesen Schmerz zu – in einem waghalsigen, aber am Ende gelungenen Drahtseilakt. Beim Max-Ophüls-Festival 2012 gewann „Michael“ den Hauptpreis und Michael Fuith wurde als bester Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet.

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Die Summe meiner einzelnen Teile

Die Summe meiner einzelnen Teile

Sensible Seelenerkundung

Für Hans Weingartner schließt sich ein Kreis: Elf Jahre nach „Das weiße Rauschen“ hat der studierte Neurowissenschaftler wieder einen Film über einen psychisch Kranken gemacht. Seine Fallstudie kommt zur rechten Zeit, denn „Burn-out“ ist fast schon ein Modethema geworden. Weingartners sensible Seelenerkundung vermeidet diesen Begriff. Doch es ist klar, dass sein Protagonist dem Druck der modernen Arbeitswelt nicht mehr gewachsen ist.

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Der Schnee am Kilimandscharo

Der Schnee am Kilimandscharo

Berührende Reflexion über die Kultur der kleinen Leute

Es ist kaum zu übersehen: Die Altmeister des Sozialrealismus schlagen immer häufiger einen märchenhaften Ton an. Bei „Der Junge mit dem Fahrrad“ der Brüder Dardenne war das so, aber auch bei „Le Havre“ von Aki Kaurismäki oder „Another Year“ von Mike Leigh, die allesamt zu den Höhepunkten des Kinojahres 2011 zählen. Nun kommt der neue Film des Franzosen Robert Guédiguian in die Kinos (am 15. März), der hierzulande vor allem durch „Marius und Jeannette“ bekannt wurde. Das ist nun schon 15 Jahre her. Dem neuen Werk wäre zu wünschen, dass es an diesen Erfolg anknüpfen kann. Denn der optimistische Grundton, den „Der Schnee am Kilimandscharo“ mit den anderen Filmen teilt, macht ihn zu einer berührenden Reflexion über den Stellenwert von Freundschaft und Solidarität in einer zerfallenden Gesellschaft.

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