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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

Blue Jasmine

Blue Jasmine

Gute Männer sind Mangelware

„Man erfindet sich immer neu“, behauptet die Filmfigur Jasmine. Auf sie selbst trifft das leider kaum zu. Wohl aber auf ihren Schöpfer Woody Allen. Der hat seine „europäische Phase“ mit Filmen wie „Midnight in Paris“ oder „To Rome with love“ dieses Mal zumindest unterbrochen. San Francisco heißt der aktuelle Schauplatz des bekennenden New-York-Liebhabers. Und mit dem Wind an der Bay weht auch ein tragischerer Hauch durch sein neues Werk. Das braucht den Vergleich mit den reinen Komödien der beiden Vorgängerfilme aber keineswegs zu scheuen.

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Die Frau, die sich traut

Die Frau, die sich traut

Freischwimmen im Ärmelkanal

Mit Extremsport kennt er sich aus: In seinem Spielfilmdebüt „Parkour“ ließ Regisseur Marc Rensing seinen Protagonisten über Mauern und Geländer springen, dass es einem den Atem stocken ließ. Nun lässt er die Kamera über das Meer gleiten, dass einen die Ehrfurcht erfasst – vor all den Menschen, die sich trauen, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. 33 Kilometer sind das, reine Luftlinie. Jedes Jahr versuchen es Hunderte, aber nur etwa jeder Fünfte schafft es. Wenn man Rensings neuen Film gesehen hat, weiß man, warum (Kinostart: 12. Dezember).

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Exit Marrakech

Exit Marrakech

Heinrich, mir graut‘s vor dir

Es ist schon pervers: Da sitzt ein erfolgreicher Theaterregisseur mitten in Marrakesch und weigert sich, auch nur einen Schritt vor die Tür des Luxushotels zu setzen. Stattdessen will er die zum Weltkulturerbe erklärte Altstadt und das Land nur durch die Bücher von Paul Bowles kennenlernen, schön gemütlich im Liegestuhl am Pool. Ganz anders Caroline Link, die diese Figur namens Heinrich erfunden hat. Deren sehenswerter neuer Film überlässt sich dem Sog und den Widersprüchen einer faszinierenden fremden Welt.

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Der Butler

Der Butler

Ein Diener, aber kein Speichellecker

Das ist doch mal ein Hoffnungsschimmer: Drei Wochen lang hielt sich „Der Butler“ an der Spitze der sonst von Fortsetzungen dominierten US-Charts. Mehr als 100 Millionen Dollar hat die unabhängige Produktion bisher eingespielt. Was sehr zum Ärger der Bosse von Sony Pictures sein dürfte, die den Film von Lee Daniels ursprünglich finanzieren wollten, dann aber in letzter Minute absprangen. Das Epos über die Bürgerrechtsbewegung spricht offenbar ein breites Publikum an, vermeidet aber die gängigen Überrumpelungs- und Emotionalisierungsstrategien. Sehr zu Recht werden Daniels und seinem Star-Ensemble bereits jetzt gute Chancen im Oscar-Rennen eingeräumt (deutscher Kinostart: 10. Oktober).

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Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll

Sex, Lügen und Gesichts-OPs

In Europa ist er weit weniger bekannt, aber in den USA zählt er zu den größten Showmastern des 20. Jahrhunderts: Władziu Valentino Liberace. Der begnadete Pianist und Entertainer begeisterte ein Millionenpublikum, im Fernsehen, im Film und vor allem in seinen Las-Vegas-Shows. Seine schillernde Persönlichkeit und seine pompöse Glitzerwelt ließen in Regisseur Steven Soderbergh schon vor 13 Jahren den Wunsch wachsen, eine Filmbiografie über ihn zu drehen. Nun hat der Filmemacher den alten Traum mithilfe des Kabelsenders HBO verwirklicht. Die euphorischen Kritiken beim Filmfestival in Cannes wecken für den Kinostart (3. Oktober) große Erwartungen. Sie werden aber nur zum Teil erfüllt.

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