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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

Vergiss mein nicht

Vergiss mein nicht

Liebeserklärung an eine Demenzkranke

Muss man sich Sorgen machen, wenn die Mutter zu Weihnachten nur eine einfache Suppe kocht und das Geschenk für den Sohn vergisst? Ja, denn es könnten die ersten Anzeichen einer schweren Alzheimer-Erkrankung sein. Bei Margarete Sieveking, der Mutter des Filmemachers David Sieveking, fing es jedenfalls so an. Wie es dann weiterging, hat der Sohn in einer intimen, berührenden und stellenweise sogar Mut machenden Dokumentation eingefangen. Der unbedingt sehenswerte Film setzt der beeindruckenden alten Frau ein Denkmal (Kinostart: 31. Januar).

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Frankenweenie

Frankenweenie

Hundertprozent Tim Burton

Der junge Victor Frankenstein führt zwar ein glückliches Leben, ist aber ein Außenseiter wie er im Buche steht. Sein einziger richtiger Freund ist sein Hund Sparky. Als dieser eines Tages von einem Auto überfahren wird, bricht für Victor eine Welt zusammen. Doch sein Naturwissenschaftslehrer Mr. Rzykruski bringt ihn auf eine ungewöhnliche Idee. Als im Unterricht die Muskeln von toten Fröschen mit Hilfe elektronischer Impulse bewegt werden, versucht Victor das Gleiche bei seinem verstorbenen Hund. Und tatsächlich: Sparky lebt! Doch ihn vor seinen Eltern und den Nachbarn versteckt zu halten, erweist sich als ein Ding der Unmöglichkeit.

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Quentin Tarantino: Django Unchained

Quentin Tarantino: Django Unchained

Tarantino liefert großartige Western-Hommage

Zwei Jahre vor dem amerikanischen Bürgerkrieg: Der deutsche Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Christoph Waltz) befreit den Sklaven Django (Jamie Foxx) um mit seiner Hilfe die steckbrieflich gesuchten Brittle-Brüder zu fassen. Als ihm dies gelingt, unterbreitet er Django ein Angebot: Wenn er ihm den Winter über hilft weitere Verbrecher zu eliminieren, hilft er ihm im Gegenzug dabei seine Frau Broomhilda von Shaft (Kerry Washington) aus den Händen des brutalen Sklavenhalters Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) zu befreien…

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Die Köchin und der Präsident

Die Köchin und der Präsident

Slow Food gegen den Rest der Welt

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Hier der raue Wind einer Forschungsstation auf den französischen Crozet-Inseln in der Antarktis. Dort der luxuriöse Pomp des Elysée-Palastes. Aber es gibt etwas Gemeinsames: Frauen brauchen in diesen Männerwelten eine gute Portion Durchsetzungskraft. Das weiß niemand besser als Danièle Mazet-Delpeuch. Sie war von 1988 bis 1990 Privatköchin von François Mitterrand. Auf der Basis ihrer Erinnerungen hat Christian Vincent ein leichtes Menü schwerwiegender kulinarischer Kämpfe zusammengestellt (seit 20. Dezember im Kino).

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Große Erwartungen

Große Erwartungen

Ein viktorianischer Thriller

„Zu humorlos“ fanden einige Leser die frühen Romane von Charles Dickens. Der Schriftsteller reagierte darauf mit seinem Werk „Große Erwartungen“, das von Dickens selbst als „tragikomisch“ eingestuft wurde und ebenso wie seine anderen Klassiker schon viele Filmemacher inspiriert hat. Die neue Arbeit des britischen Regisseurs Mike Newell („Vier Hochzeiten und ein Todesfall“) hält sich weniger an die satirischen Aspekte der Vorlage als an die düstere Stimmung, die den Film (seit 13. Dezember im Kino) zu einer Art viktorianischem Thriller macht. Das hat Vor- und Nachteile.

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