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Cineastentreff Kino Film Filmstarts - Neu im Kino

Filmstarts - Neu im Kino

I'm Not A F**king Princess

I'm Not A F**king Princess

Kinderstar-Drama

Wie weit dürfen Eltern gehen, die ihre Kinder zu Stars machen und Geld an ihnen verdienen? Irina Ionesco ist sicherlich zu weit gegangen. Die exzentrische Fotografin inszenierte in den wilden 1970er Jahren ihre Tochter Eva als verruchte Lolita, bis hin zu Aktaufnahmen. Die ausgebeutete Minderjährige rebellierte und kämpfte jahrelang um die Vernichtung der Negative. Nun, mehr als 30 Jahre später, hat Eva Ionesco einen Spielfilm über ihre Kindheit und das bizarre Mutter-Tochter-Verhältnis gedreht. Es ist ein kunstvolles Debüt, weder voyeuristisch noch skandalversessen, und dennoch hochemotional.

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Das kleine Zimmer (Le petite chambre)

Das kleine Zimmer (Le petite chambre)

Wunderschönes Kammerspiel

Hochbetagte Menschen im Spielfilm - das sind nur selten realistische Charaktere. Oft flüchten sie aus dem Altersheim und machen noch einmal einen drauf, Pflegefall hin oder her. Ganz anders der Zugriff, mit dem die Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond das Thema anpacken: Nah an der Wirklichkeit, zeigen sie ungeschönt die Verluste und Kränkungen, die das hohe Alter mit sich bringt. Paradoxerweise gelingt ihnen inmitten dieser Tristesse eine glaubwürdige Hommage an die Lebensfreude.

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Im Bazar der Geschlechter

Im Bazar der Geschlechter

Die moralischen Untiefen des Religiösen

In Iran prallt eine moderne, liberale Gesellschaft auf die verknöcherten, pseudoreligiösen Machtstrukturen eines verlogenen Regimes, das den Alltag der Menschen bis ins kleinste Detail den eigenen Wahnvorstellungen gemäß reglementieren will. „Im Bazar der Geschlechter“ nimmt die deutsch-iranische Dokumentarfilmerin Sudabeh Mortezai das Phänomen der Zeitehe unter die Lupe.

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Blutige Milch der Frühe

Blutige Milch der Frühe

Tetsuya Nakashimas Apokalypse „Geständnisse“

Tetsuya Nakashima wurde unlängst mit Stanley Kubrick verglichen. Doch was der japanische Filmemacher mit „Geständnisse – Confessions“ abliefert, ist eine Apokalypse des Alltags, die in ihrer schieren Grausamkeit und Bildgewalt weit über „Clockwork Orange“ hinausgeht. Mit der Mich macht er dasselbe wie Celan in der „Todesfuge“ – er verkehrt das Bild ins Unerträgliche. Nur ist das bei ihm nicht schwarz, sondern tiefrot und blutig. Ein Klassenzimmer wird zum Schlachtfeld, der zwischenmenschliche Umgang zu einem intriganten Sumpf des Misstrauens und der emotionalen Kälte.

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Blue Valentine

Blue Valentine

Ein Film über wahre Liebe

„Blue Valentine“ ist ein Meisterwerk in allen belangen – ein Film über wahre Liebe im wahrsten Sinne des Wortes, ein Film, in dem die Liebe nicht zu romantisierenden Gemütlichkeit des verträumten Zuschauers taugt, sondern der das Konzept des zwischenmenschlichen Miteinanders gnadenlos in Fetzen reißt, und sich damit wohl oder übel als der bislang realistischste Liebesfilm überhaupt erweist. Ryan Gosling und Michelle Williams tun sich darin als großartige Charakterdarsteller hervor, die in ihren Improvisationen die äußersten Schmerzgrenzen des Emotionalen ausloten.

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