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Filmstarts - Neu im Kino
Walk Hard: Die Dewey Cox Story

Walk Hard: Die Dewey Cox Story

Lächeln statt Lachen: Eine sympathische, aber zu wenig scharfzüngige Parodie des Biopic-Schemas

Johnny Cash starb im September 2003. Es sollte nur knapp zwei Jahre dauern, bis Hollywood ihm ein Denkmal setzte, das zum erfolgreichsten Repräsentanten des zurzeit wohl beliebtesten Filmgenres avancierte: dem Biopic. Der Man in Black, die Country- und Folk-Legende, schaffte es mit seiner Lebensgeschichte posthum noch einmal bis nach ganz oben in die Charts, wenn auch nur jene der Lichtspielhäuser. Doch wurde "Walk the Line", so der Titel der Filmbiografie, auch zum zweifelhaften Erzählcredo des Genres: Immer auf dem rechten Weg bleiben, bloß nicht ausscheren aus dem bewährten Trott. Die schematische Machart von Filmen wie "Walk the Line", "Ray" oder "The Doors" verlangte förmlich nach einer Persiflage. Die nun in den deutschen Kinos startende Farce "Walk Hard" kommt diesbezüglich aber reichlich spät, ähnlich einer Fehlzündung, die den Fahrer lange nach Start des wohlgeölten Motors aufschrecken lässt.

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Im Tal von Elah

Im Tal von Elah

Überraschend glanz- und spannungsloses Kriegsdrama

Susan Sarandons Tränen sind nicht zu trocknen. Nun hat sie ihren zweiten Sohn verloren, weil sie, wie ihr Vater, die Soldatenlaufbahn einschlugen. Der mysteriöse Tod des Jüngeren ist ein Rätsel, aus dem man einen Krimi schneidern kann. Eine Aufgabe, der sich Oscar-Regisseur Paul Haggis gerne stellte, galt die wahre und erschütternde Geschichte doch als unverfilmbar. Nun kommt das Kriegsdrama "Im Tal von Elah" in die Kinos.

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Kirschblüten - Hanami

Kirschblüten - Hanami

Ein Drama voller Pathos und Kitsch, das aber Mut zur Andersartigkeit beweist

Wer genau hinsah, der meinte die Rührung und auch die Dankbarkeit noch immer in Elmar Weppers Augen erkennen zu können. Bei der Berlinale-Pressekonferenz anlässlich der Premiere seines Films "Kirschblüten - Hanami" saß er neben Regisseurin Doris Dörrie und sprach stolz, auch in Anbetracht des soeben erklungenen großen Beifalls seitens des Fachpublikums, über eine Rolle, wie man sie nicht alle Tage angeboten bekommt. Schon gar nicht, wenn man deutlich über 60 ist und seit Jahren nun schon eher auf seichte ARD-Abendunterhaltung abonniert scheint.

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10.000 B.C.

10.000 B.C.

Große Schauwerte, wenig Inhalt: klassisches Popcorn-Movie

"Die besten Spezialeffekte nutzen nichts, wenn sie in keine gute Geschichte eingebunden sind." Roland Emmerich weiß, wovon er spricht: Schließlich machte sich der gebürtige Schwabe mit Effektfilmen wie "Independence Day" und "Stargate" in Hollywood einen Namen und gehört seither zu den erfolgreichsten Filmemachern der Traumfabrik. Drei Jahre nach seinem Klimaschocker "The Day After Tomorrow" wagte sich der 52-Jährige an ein neues Blockbuster-Projekt, das Maßstäbe in fotorealistischer Animation setzen soll. Mit "10.000 B.C." hat er sich eines Stoffes angenommen, der ebenso wenig auf eine gute Geschichte wie auf gute Effekte verzichten kann.

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Die Schwester der Königin

Die Schwester der Königin

Erotischer Kostümfilm mit Scarlett Johansson und Natalie Portman

Díe Monarchie ist ein raues Geschäft, heute wie vor 500 Jahren, als Heinrich VIII. sein Unwesen trieb. Ein Land will regiert werden, lieber mit harter als zu weicher Hand. Sonst entginge dem Abgabensäckel das für die Staatsausgaben so dringend benötigte Vermögen seiner Bürger. Auch wenn königliche Geblüter in unserer Zeit einen spürbaren Machtverlust verkraften müssen, genießen sie dennoch durch ihre repräsentativen Funktionen das unstillbare Interesse ihrer vermeintlichen Untertanen. Und wenn in den Reihen der Royals Missgunst und Intrigen vermutet werden, übt das auf den gemeinen Bürger immer noch eine enorme Faszination aus.

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