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Filmstarts - Neu im Kino
Control

Control

Erstklassiger Musikfilm über Joy Division und deren Sänger Ian Curtis

"Control" lässt den "Joy Divison"-Sänger Ian Curtis auferstehen. Seine bizarre Verklärung zum Gruftie-Godfather begann, nachdem er sich im Alter von 23 Jahren im Mai 1980 das Leben nahm. Sein tragisches Ende heizte die Fantasie der Fans an, die begannen, sich komplett in Schwarz zu kleiden und mit bleichen Gesichtern durch die Städte ziehen. Zur Ikonisierung des Sängers trugen auch die Bilder eines Fotografen bei, den die Musik von Joy Division 1979 dazu brachte, von Holland nach England zu gehen. 30 Jahre später kommt nun das Spielfilmdebüt dieses Fotografen, Anton Corbijn, hierzulande in die Kinos - und es handelt von Ian Curtis.

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Darjeeling Limited

Darjeeling Limited

Melancholische Komödie von Wes Anderson

Wes Anderson gilt als Regisseur mit einem sonderbaren Humor. "Rushmore", "The Royal Tenenbaums", "Die Tiefseetaucher" - nicht jedermanns Sach. So spricht auch Andersons neuer Film, "Darjeeling Limited", nur eine überschaubare Zielgruppe an. Und doch ist diesmal etwas anders: Die Story von drei Brüdern, die auf einem Selbstfindungstrip mit dem Zug durch Indien fahren, kommt dem Zuschauer mit ungewohnter Dynamik entgegen. Typische Anderson-Charaktere werden mit Menschen außerhalb ihres Universums konfrontiert.

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Beste Gegend

Beste Gegend

Coming-of-Age-Drama von Marcus H. Rosenmüller ("Beste Zeit")

Die "Beste Zeit" ist natürlich noch lange nicht vorbei, auch wenn es Kati und Jo im zweiten Teil von Marcus H. Rosenmüllers oberbayrischer Heimattrilogie im Moment anders sehen. "Beste Gegend" (2007) heißt der wieder nach einem autobiografisch gefärbten Drehbuch von Karin Michalke entstandene Film. Kati (Anna Maria Sturm) und Jo (Rosalie Thomass) haben diesmal weniger mit Jungs und diesen komischen Schmetterlingen im Bauch zu kämpfen, als vielmehr mit sich selbst, mit den eigenen Zielen, Wünschen und Hoffnungen.

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Ich weiß, wer mich getötet hat

Ich weiß, wer mich getötet hat

Derber Psychothriller mit Lindsay Lohan

"It-Girl" und Schauspielerin Lindsay Lohan ("Girls Club") machte im vergangenen Jahr vor allem durch Alkohol- und Drogenprobleme sowie ihre kurzweilige Haftstrafe wegen Trunkenheit am Steuer negative Schlagzeilen. Im Kino konnte sie kaum punkten. Auch der Horrorfilm mit dem merkwürdigen Titel "Ich weiß, wer mich getötet hat", in dem Chris Sivertson Regie führte, war in den USA kein großer Erfolg für die 21-Jährige. Der verworrene Psychothriller, in dem Lindsay Lohan eine Doppelrolle spielt, kommt nun auch in die deutschen Kinos.

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Tödliche Versprechen

Tödliche Versprechen

Rätselhafter Mafiafilm von David Cronenberg

London ist eine düstere Stadt. Aber nicht der Dieselruß der Linienbusse und alten Taxen ist für die verr(a)uchte Anmutung der britischen Hauptstadt verantwortlich. Es ist das Verbrechen. David Cronenberg, zeit seines Schaffens auf das Böse im Menschen abonniert, das in den seltensten Fällen offen zutage tritt, sondern vielmehr versteckt agiert, nimmt in seinem neuen, bereits preisgekrönten Film die Russenmafia ins Visier. "Tödliche Versprechen" ist keine Anklage und auch keine Hommage, sondern vielmehr eine Parabel über die intelligenten Organisationsstrukturen des Verbrechens, die Fragen nach Moral und Gerechtigkeit in der Halbwelt stellt. Dabei kommt der Film ohne aufgeblähte Verschwörungstheorien und Verstrickungen von Gut und Böse aus, sondern zeigt im gewissen Sinne ganz banal, wie organisierte Kriminalität funktioniert.

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