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Filmstarts - Neu im Kino
Elizabeth - Das goldene Königreich

Elizabeth - Das goldene Königreich

Idealisierte Geschichte

Zurück im 16. Jahrhundert. Mit "Elizabeth - Das goldene Königreich" schlägt der britisch-indische Regisseur Shekhar Kapur neun Jahre nach den sieben Oscarnominierungen für "Elizabeth" das zweite Kapitel des Elisabethanischen Zeitalters auf. Doch der opulente Film ist kein Ersatz fürs Geschichtsbuch, denn dieses poppige Unterhaltungskino setzt auf stark verdichtete Historie und freie Interpretation zugunsten der Dramaturgie.

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Vorne ist verdammt weit weg

Vorne ist verdammt weit weg

Profane Story mit einigen guten Gags von Erwin Pelzig

Ob Kabarettisten oder Stand-Up-Comedians - im Kino stehen sie beide vor dem gleichen Problem: Es gilt, ihre Figuren, die sonst völlig autark auf einer leeren Bühne agieren dürfen, in ein konkretes Umfeld einzufügen. Ein Kinofilm ist keine One-Man-Show, die weiteren Darsteller dürfen neben dem Star nicht nur zum Stichwortgeber degradiert werden. Dem Kabarettisten Frank-Markus Barwasser alias Erwin Pelzig gelingt das bei seinem Kinodebüt "Vorne ist verdammt weit weg" die meiste Zeit recht gut. Aber: "Erwin Wer?", werden zumindest all jene fragen, die nördlich des Weißwurst-Äquators leben.

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Ulzhan - Das vergessene Licht

Ulzhan - Das vergessene Licht

Langsames Road Movie

Der "neue Schlöndorff" führt nach Kasachstan. Ein Land, das er ausgesucht hat, da es auf der mentalen Landkarte vieler Zuschauer eher ein weißer Fleck war. Dann kam allerdings Sascha Baron Cohens "Borat". "Ulzhan" könnte jedoch nicht gegensätzlicher sein. Der deutsche Meisterregisseur Volker Schlöndorff inszenierte die Geschichte eines Mannes, der nach Zentralasien kommt und dort in der Weite eines leeren Landes verschwinden will. Das mit knapp zehn Millionen Menschen fast unbewohnte Kasachstan - fast so groß wie Indien und fünfmal Deutschland - scheint dafür perfekt geeignet.

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Hitman

Hitman

Mal wieder: Halbgare Videospielverfilmung

Man weiß nicht genau, ob man den Moment herbeisehnen soll, wenn alle Videospiele verfilmt sind und alle Helden auf der Leinwand vermarktet wurden, bis schließlich nur noch einer bleibt: Pac-Man. Vor 27 Jahren zum Leben erweckt, wird es Zeit, dass er, dann unter dem jugendaffinen Namen "Fuck Man" gegen Blinky, Pink y, Inky und Clyde antritt. Vier Monster, die den Marshmallow-Man der Ghostbusters in den Schatten stellen. Aber bis es so weit ist, gibt es weiter halbherzige Adaptionen, bis einer abwinkt.

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Todeszug nach Yuma

Todeszug nach Yuma

Altmodischer Western

Um zehn nach drei fährt er ab, der "Todeszug nach Yuma", zu dem 1957 der Outlaw Ben Wade (Glenn Ford) gebracht werden sollte, um am Ankunftsort seine Strafe abzusitzen. "Zähl bis drei und bete" hieß Delmer Daves' "3:10 to Yuma" hierzulande, die Verfilmung einer Kurzgeschichte von Elmore Leonard, einem Großen in Sachen Western und Kriminalroman. Gut und Böse waren damals noch klar getrennt. Der Westen, das "weite Land", gehörte aufrechten Männern. Dem von Van Heflin gespielten Farmer etwa, der Wade überstellt und der auch in "Mein großer Freund Shane" (1953) Mut zeigt, ebenso wie der tapfere Marshall Gary Cooper in "Zwölf Uhr mittags" (1952). Dessen Widersacher reiste mit dem Zug an, mit dem Dampfross, das eigentlich das Ende des Wilden Westens einläutete. Kein Genre ist amerikanischer als der Western, keine anderen Helden besitzen so viel Strahlkraft wie die Cowboys mit ihren weißen Stetsons und den silbrig glänzenden Revolvern.

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