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Kann das Liebe sein?

Kann das Liebe sein?

Kontrolle ist nicht alles

Es ist einfach so, dass Sandrine Bonnaire in keinem schlechten Film mitspielt. Zwar ist "Kann das Liebe sein?" kein Meisterwerk der Kinokunst, aber eine durchweg unterhaltsame Betrachtung der Themen Liebe, Paranoia und persönliche Freiheit. Sandrine Bonnaire ("Intime Fremde", "Die Frau des Leuchtturmwärters") ist darin eine Künstlerin, die sich in einen erfolgreichen Geschäftsmann verliebt, der sie allerdings von einem Privatdetektiv überwachen lässt. Einige Übertreibungen auf der einen und Durchhänger auf der anderen Seite seien der dramatischen Komödie verziehen. Es geht schließlich um die Liebe, und die ist nie einfach.

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Mystery light

Seine Filme sind Vorlagen des US-amerikanischen Science-Fiction-Autors Philip K. Dick zu verdanken. "Blade Runner" zum Beispiel. Oder auch "Total Recall", der zwar sehr von Arnold Schwarzenegger geprägt war, aber auf einer glänzenden Idee basierte und visuell mit viel Fantasie umgesetzt wurde. Doch schon Steven Spielberg fiel es vor wenigen Jahren nicht leicht, die in Worte gefassten Visionen des 1982 verstorbenen Schriftstellers in "Minority Report" auf die Leinwand zu bannen. Nun versuchte sich Action-Regisseur Lee Tamahori an einer Verfilmung der 1954 entstandenen Kurzgeschichte "The Golden Man". An den US-Kinokassen wurde dieser Versuch gnadenlos abgestraft. Auch in Deutschland wird sich "Next" schwer tun.

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2:37

2:37

Alltägliche Dramen?

Der Titel steht für eine Uhrzeit: "2:37". 14.37 Uhr. Nachmittags in der Toilette einer amerikanischen Highschool. Dort wird die Leiche eines Teenagers gefunden. Selbstmord. Doch man sieht das Gesicht nicht. Nur das Blut, das unter der Tür hindurchrinnt. Wer ist der oder die Tote? Warum brachte er oder sie sich um? In Rückblenden erzählt der australische Regiedebütant Murali Krishna Thalluri die Geschichten von sechs Schülern, die allesamt für eine solche Tat in Frage kämen, weil sie mit quälenden, nicht lösbaren Problemen zu kämpfen haben.

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Sterben für Anfänger

Sterben für Anfänger

Die Ironie des Schicksals

Über den Tod sollte niemand Witze machen. Niemand? Die Engländer schon. Bereits 2002 konnte in "Grabgeflüster" (mit Brenda Blethyn und Alfred Molina) herzhaft über unorthodoxe Bestattungsideen gelacht werden. Und nun legt Regisseur und Komödienspezialist Frank Oz ("In & Out"), gebürtiger Brite, nach: In "Sterben für Anfänger" will eine Familie eigentlich nur das Oberhaupt zu Grabe tragen. Doch dann kommt alles anders: Der Schwiegersohn in spe nimmt Drogen, der rechtmäßige Erbe der Familie muss sich gegen Erpressungsversuche zur Wehr setzen und im Sarg liegt zwar ein Toter - doch nicht der richtige.

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Der Italiener

Der Italiener

Nanni beißt zurück

r Regisseur Nanni Moretti galt bisher als der "Woody Allen Italiens" - sein Manhattan ist Rom, und in der Hauptrolle seiner meist auch die eigene Befindlichkeit erkundenden Filme sieht er gerne sich selbst. Mit "Der Italiener" - gemeint ist hier Silvio Berlusconi - scheint sich nun ein anderer Vergleich aufzudrängen: "italienischer Michael Moore". Zumindest wurde der Start des Films zwei Wochen vor den Wahlen 2006 von der Linken in Italien wie eine Geheimwaffe erwartet. Was sie dann auf der Leinwand sahen, wirkte auf viele zu wenig anklagend und explizit. So oder so - Berlusconi verlor ein Amt und dem deutschen Kinopublikum bleibt über ein Jahr später ein Film, der mehr zu bieten hat als eine wütende Abrechnung.

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