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Filmstarts - Neu im Kino
Mr. Bean macht FerienAlberne Situationskomik, kaum für Kinder geeignetEine Kunstfigur spaltet die Gemüter: Während die einen längst genug von Mr. Bean und seinen Grimassen haben, können sich andere nicht sattsehen. Auch zehn Jahre nach dem letzten öffentlichen Auftritt des schrulligen Engländers ist dessen mimisches Repertoire längst noch nicht ausgeschöpft, so scheint es. Die nach Monty Python erfolgreichste britische TV-Comedy wurde zwar nur bis 1995 produziert, doch zwei Jahre später folgte das erste Kinoabenteuer "Mr. Bean - Der ultimative Katastrophenfilm". Schon damals regten sich kritische Stimmen, das kurzweilige Sketch-Format trage keinen abendfüllenden Spielfilm. Doch 5,8 Millionen Besucher alleine in Deutschland sahen das anders. Nun also folgt ein weiteres Abenteuer mit der britischen Kunstfigur: "Mr. Bean macht Ferien".» weiter lesen Anzeige
Number 23Jim Carrey und Virgina Madsen in einem exzellenten Paranoia-ThrillerZahlen können einen ganz schön aus dem Häuschen bringen. Gewisse Ziffernkombinationen lassen manche gar fuchsteufelswild werden. Die Dreiundzwanzig zum Beispiel: Im Grunde eine Nummer ohne große Bedeutung. Am 23. Geburtstag hat man allenfalls zu feiern, dass man seit fünf Jahren Auto fahren darf und noch sieben Jahre sorglos jung sein kann. Wenn da nicht die Illuminaten wären oder die Freimaurer oder sonst eine heutzutage mit rationalen Kriterien kaum fassbare Verschwörungsgemeinde, die mit dem bedeutungsschwangeren Zahlenzauber gerne in Zusammenhang gebracht werden. Das ist zwar alles völliger Humbug, aber schließlich ist es doch so schön, sich zu gruseln. Und so gibt es nach "23 - Nichts ist so wie es scheint", Hans-Christian Schmids ohne Frage meisterhaftem Psychogramms eines paranoiden Computerfreaks, nun die US-Version des nummerischen Rätselratens in den Kinos.» weiter lesen
Alpha DogHartes Gewalt-Drama mit Justin TimberlakeFilm als Zustandsbeschreibung, als realitätsnaher Zeitspiegel, einmal nicht in Form einer Dokumentation - die es wertfrei und ohne Stellungsnahme des Filmemachers ohnehin nicht wirklich gibt -, sondern als packendes, fiktionalisiertes Jugenddrama. Nicht weniger ist Nick Cassavetes mit seiner aktuellen Arbeit gelungen. Den Judy-Garland-Evergreen "Somewhere over the Rainbow" legt der Sohn des großen John Cassavetes ironisch über den Vorspann, evoziert so Traumfabrik-Erinnerungen und ist doch fest im Hier und Jetzt verankert. Denn sein Anti-Held, der "Alpha Dog", der von Emile Hirsch ("Dogtown Boys") mit nötiger Überheblichkeit und Härte gespielte Drogendealer Johnny Truelove, ist eine der Wirklichkeit entlehnte Figur.» weiter lesen
Der letzte König von SchottlandPolitdrama mit glänzenden Dialogen"Der letzte König von Schottland" charakterisiert Idi Amin mithilfe seines Leibarztes Nicholas Garrigan. Der ist eine Erfindung, ein Konglomerat verschiedener Personen, die dem Diktator nahestanden. Ein unbedarfter Junge, der sich, nach dem Studium, ins Abenteuer Afrika stürzen will und der noch viel mehr als Idi Amins Aufstieg und Fall erlebt.» weiter lesen
BobbyAm Tag, als Robert Kennedy ermordet wurde - ein GesellschaftsporträtWas für eine Darstellerriege! Was für ein Thema! Was für ein - scheinbar - profaner Film! Schauspieler Emilio Estevez hat nach einigen kleineren Regie-Versuchen in den 90-ern und TV-Projekten in den vergangenen Jahren den Schritt zum ernsthaften Filmemacher gewagt und hat mit "Bobby" ein Charakterepos gedreht, das allein schon durch sein zeitgeschichtliches Thema wichtig ist. Wichtig vor allem für die Seele des liberalen Amerikas, das sich seit eineinhalb Legislaturperioden hoffnungslos wähnt. Mit einer Armada aus hochkarätigen Schauspielern verfilmte er das Attentat auf eine Ikone der Demokraten Amerikas, auf den Senator und Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy, jüngerer Bruder des ebenfalls ermordeten Präsidenten John F. Kennedy. Harry Belafonte, Laurence Fishburne, Anthony Hopkins, Helen Hunt, Sharon Stone, Demi Moore, William H. Macy, Christian Slater, Elijah Wood und Martin Sheen sind nur einige Wenige, die in dem fraglos ambitionierten, aber letztlich doch wenig aussagekräftigen Portrait einer Nation zwischen Hoffnung und Resignation zu sehen sind.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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