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Filmstarts - Neu im Kino
Hui Buh, das Schlossgespenst

Hui Buh, das Schlossgespenst

"Hui Buh, das Schlossgespenst" mit Michael Herbig ist Unterhaltung in Reinform für Kinder und solche, die es sein möchten.

Hörspielkassetten. Das klingt fast schon nach archaischer Unterhaltungsform. Werden die eigentlich noch verkauft? Könnte jemand wie Eberhard Alexander-Burgh heute noch Erfolg haben. Der Berliner (1929 - 2004) hatte in den 60er-Jahren ein Gespenst erfunden, es einige Zeit durchs Radio geschickt und danach 23 Hörspielkassetten mit den Erlebnissen des einzig behördlich zugelassenem Spukgeistes auf Schloss Burgeck produziert. "Hui Buh, das Schlossgespenst" wurde mehr als 20 Millionen Mal verkauft - ein echter Erfolgsspuk also, der jetzt von Sebastian Niemann und einem hochkarätigen Darstellerensemble verfilmt wurde.

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Battle in Heaven: Mexikanischer Sex-Schocker

Battle in Heaven: Mexikanischer Sex-Schocker

Carlos Reygadas inszeniert mit Laiendarstellern gekonnt Sex und Gewalt

"Provokation ist für mich kein Selbstzweck, aber sie setzt starke Gefühle beim Zuschauer frei." Genau das ist Carlos Reygadas mit seinem zweiten Spielfilm "Battle in Heaven" (2004) gelungen. In Cannes, wo der Film 2005 im Wettbewerb lief, löste er mit seinen drastischen Sex-Szenen einen Skandal aus. Reygadas schockiert mit Hässlichkeit, Nüchternheit und unglaublich viel nackter Haut, womit der Regisseur seinem Publikum einiges abverlangt und den Blick für die Botschaft des Filmes bisweilen verstellt.

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Geheime Staatsaffären

Geheime Staatsaffären

Isabelle Huppert im Kampf gegen die Mächtigen im korrupten Ölgeschäft - Einer der besseren Filme von Claude Chabrol

Skandale sind schrecklich und herrlich zugleich: Offenbaren sie einerseits den menschlichen Makel, oft sogar etliche davon, bündeln sie doch andererseits Medieninteresse, bekommen unsere ungeteilte Aufmerksamkeit und sorgen für allerhand Spekulationen: gute Unterhaltung eben. Der Wirtschafts- und Politskandal um den französischen Öl-Konzern "Elf Aquitaine" war ein solcher Kristallisationspunkt, in dem sich all die Schlechtigkeit, Gier und Hochmut hochrangiger Manager und Politiker mit Macht Bahn brach. Es war der größte Korruptionsprozess, den Frankreich je gesehen hatte.

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Poseidon

Poseidon

B-Movie von Wolfgang Petersen: Satte Action auf offener See

Und wieder einmal geht ein Schiff unter. Diesmal jedoch muss niemand über 90 Minuten darauf warten, wie es noch bei "Titanic" der Fall war. Hier werden keine Charaktere eingeführt, keine Standesunterschiede aufgezeigt, keine Beziehungen entwickelt. Nein, hier geht nur ein Schiff unter. Nach wenigen Minuten ist die Monsterwelle da, das Fest an Bord ist zu Ende. Wolfgang Petersen, der deutsche Regisseur, der sich bislang gut darauf verstand, Actionelemente auf der Basis echter Geschichten zu erzählen ("Air Force One", "Troja"), reduziert seinen aktuellen Film "Poseidon" auf das Wesentliche.

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Wolf Creek

Wolf Creek

"Der genialste Horrorfilm seit 25 Jahren", schwärmt Quentin Tarantino über Wolf Creek - Was gibts da noch zu sagen?

Nach diversen "Saw"-Filmen und "Hostel" werden ausgehungerte Horrorfreaks nun wieder voll auf ihre Kosten kommen: Der australische Regiedebütant Greg McLean hat einen Psycho-Schocker gedreht, der an die Nieren geht, mit Nerven zerreißender Spannung glänzt und von einem echten Mordfall inspiriert ist. "Wolf Creek" heißt der Low-Budget-Terror, der beim Sundance Film Festival 2005 heiß umworben wurde. Und wie in Eli Roths Foltermär "Hostel" beginnt die Geschichte mit drei Rucksacktouristen, die auf der Suche nach ein wenig Aufregung und Abenteuer sind ...

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