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Filmstarts - Neu im Kino
The Wind That Shakes the BarleyDer Cannes-Sieger 2006: Ken Loach über den irischen WiderstandskampfAngesichts all der politischen und militärischen Konflikte rund um den Globus gerät ein Krisenherd oft in Vergessenheit. Nordirland ist immer noch Sinnbild nicht nur für das Unverständnis innerhalb des Christentums, sondern auch für Hass zwischen eigentlich befreundeten Staaten Europas. Auch wenn die IRA (Irisch Republican Army) mittlerweile ihre Waffen niederlegte und der politische Verständigungsprozess zwischen Nordiren und Briten wenn auch zäh vorankommt: Die Beziehung zwischen Irland und Großbritannien war die längste Zeit eine blutige. Ein herausragender Film erzählt nun die Geschichte des erbitterten Kampfes der Iren gegen die britischen Besatzer in den 20er-Jahren.» weiter lesen Anzeige
Nachts im MuseumKindische KomödieNachtwachen im Kino bieten bekanntlich viele unangenehme Überraschungen. So ist es auch nicht schwer zu erraten, dass bei der US-Komödie "Nachts im Muse um" etwas lebendig wird, was besser als Exponat auf seinem Podest oder im Schaukasten geblieben wäre. Das Fantasy-Spektakel schöpft, ganz im Stil von großen Hollywood-Produktionen, bei den Computertricks aus dem Vollen. Gespart wird nur an der inneren Logik der Story - aber auch das ließ sich eigentlich erahnen.» weiter lesen
Déjà VuHektischer, wenig origineller Actionthriller mit Denzel WashingtonDas Gefühl, eine Situation schon einmal erlebt zu haben, ist ein populäres Stilmittel der Filmkultur. Ob nun Jack Nicholson in Stanley Kubricks Horrorklassiker "The Shining" glaubt, schon einmal in dem Hotel gewesen zu sein, das er den Winter über hüten soll, oder Bill Murray in "Täglich grüßt das Murmeltier" den immer selben Tag durchleben muss. Nun trägt ein Actionthriller das "Déjà Vu"-Phänomen nicht nur im Namen, sondern treibt es auch auf die Spitze: Ein Ermittler bekommt nach einem Terroranschlag die Möglichkeit, die Vergangenheit zu ändern, und es stellt sich die Frage, ob ein Mordopfer nun tot oder doch vielleicht noch lebendig ist oder sein könnte.» weiter lesen
Der weiße PlanetTolle Doku über die ArktisDas Filmplakat ließe vermuten, nach "Die Reise der Pinguine" (2005) würde nun hier die rührselige Geschichte einer Eisbärenfamilie erzählt, die sich - aus Pinguin-Perspektive - am anderen Ende der Welt durchschlägt. Doch in ihrer aufwändigen Dokumentation "Der weiße Planet", die in jahrelanger Arbeit entstand, zeigen Thierry Ragobert und Thierry Piantanida, wie sich viele verschiedene Tiere an diesen scheinbar unwirtlichen Lebensraum im ewigen Eis angepasst haben. Die Filmemacher begleiten sie durchs Jahr, beobachten dabei immer wieder einen heranwachsenden Polarbären, zeigen ihn beim Spielen und beim Jagen, und wie er bereits die Folgen der globalen Erwärmung zu spüren bekommt.» weiter lesen
BabelÜber die Unfähigkeit, sich zu verständigen: starker Episodenfilm mit Brad PittEin Schuss löst eine weltumspannende Kettenreaktion aus. Zwei Hirtenjungen wollen die Reichweite eines Gewehrs testen und zielen achtlos auf einen entfernten Luxus-Reisebus, der durch die marokkanischen Berge fährt. Getroffen wird zufällig eine amerikanische Touristin. Ihre lebensgefährliche Verletzung steht nur am Anfang dramatischer Ereignisse, von denen unterschiedliche Menschen auf drei Kontinenten betroffen sind. Der Regisseur Alejandro Gonzáles Iñárritu ("Amores Perros" "21 Gramm") erweist sich bei seinem prominent besetzten Ensembledrama "Babel" zum dritten Mal als Meister des episodischen und nicht-linearen Erzählens.» weiter lesen
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