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Filmstarts - Neu im Kino
Departed: Unter FeindenSchuld und Sühne in Boston: Gangsterfilm von Martin ScorseseLeonardo DiCaprio und Martin Scorsese. Drei Filme haben die beiden gemeinsam in den letzten vier Jahren realisiert, und allmählich scheint es so, als würde der "Titanic"-Star Scorseses neuer Robert De Niro werden. Zumal er nach den überzeugenden Auftritten in "Gangs of New York" und "Aviator" nun im ureigenen Mafia-Gefilde des alternden "GoodFellas" wildert. In "Departed: Unter Feinden", einer virtuosen Neubearbeitung des viel gepriesenen Hongkong-Hits "Infernal Affairs" (2002), spielt DiCaprio mit nervöser Energie den ehrgeizigen Undercover-Cop Costigan, der ins Bostoner Syndikat eingeschleust wird, um deren mächtigen, irisch-stämmigen Boss - Jack Nicholson debütiert bei Scorsese und liefert erneut eine Oscar-reife Performance ab - zu Fall zu bringen. Seinen Widerpart Sullivan verkörpert, in einer sehenswerten Tom-Ripley-Variante, das ewige Milchgesicht Matt Damon, der seinerseits gegen reichlich Dollars die Ganoven mit Insiderinformationen versorgt. Was zu schlimmsten Verwicklungen und argem Blutvergießen führt - und beim Zuschauer bald die Frage aufwirft, wem man letztendlich wirklich glauben darf ...» weiter lesen Anzeige
Es begab sich aber zu der Zeit ...Die Weihnachtsgeschichte: realistisch inszeniert, aber schwach gespieltEs ist eine Geschichte voller Dramatik, menschlicher Glaubenskraft, Vertrauen und Mitmenschlichkeit. Nun berichtet ein monumental angelegter Film, wie es zur der Geburt Jesu kam. Der zeitlosen Erzählung wurde in der deutschen Fassung endlich einmal ein besserer Titel verliehen als im Original: "Es begab sich aber zu der Zeit", eine Phrase so eingängig wie "Es war einmal", dafür ohne stereotypen Konnotationen und stattdessen mit jeder Menge weihnachtlicher Magie. Plötzlich duftet es nach frisch gebackenen Keksen, Kerzenwachs und Tannennadeln. Dem Kino bietet sich mit einem solchen Film die seltene Möglichkeit, einem sonst so privaten, von Intimität gekennzeichneten Fest einen kollektiven Erfahrungshorizont zu verleihen, der im Gegensatz zu all den Weihnachtsmärkten und betrieblichen Weihnachtsfeiern etwas wirklich Gemeinsamkeitsstiftendes an sich hat.» weiter lesen
Jackass Nummer 2Stumpfsinniges Machwerk - eine Qual auch für den ZuschauerGute eineinhalb Stunden dauert dieses Martyrium. Viel Zeit also, um sich Gedanken über den Sinn und Unsinn von selbst zugefügten Schmerzen im Dienste der Unterhaltung zu machen, das Ganze als hirnrissigen Bullshit zu verteufeln und um die moralisch ohnehin schon hoffnungslos degenerierte Jugend zu bangen, die wochenlang von nichts anderem mehr reden wird. Andererseits: Man könnte über "Jackass Nummer 2" - die Kino-Fortsetzung, von der Eltern und Sittenwächter hofften, sie würde nie kommen - einfach ein bisschen lachen ...» weiter lesen
Little Miss SunshineStereotypes Roadmovie, das durch glänzende Schauspieler an Glaubwürdigkeit gewinntWenn eine Familie eine Reise macht, dann kann sie was erleben: Wenn es zudem noch eine höchst dysfunktionale Familie ist, dann kann es auch Spaß machen, dabei zuzuschauen. Die kleine Komödie "Little Miss Sunshine" wurde zum Überraschungserfolg in den US-amerikanischen Kinos. Der Dauerbrenner wird dort auch noch nach Monaten gezeigt. Dabei ist es nicht mehr als eine spritzige Version des ewig gleichen Liedes von dem gemeinsamen Erkenntnisprozess, der längst verloren geglaubte Beziehungsbande wieder zu kitten vermag.» weiter lesen
Happy FeetKindgerechtes Außenseiter-Abenteuer von George Miller ("Ein Schweinchen namens Babe")Kino ohne Tiere ist ja heute fast schon eine Seltenheit, ob in Trick- oder Realfilmproduktionen. Auf der Welle des Erfolges schwimmt aber insbesondere eine Tierart: der Pinguin. Sie waren die heimlichen Stars im Animationsspaß "Madagaskar", bekamen daraufhin einen eigenen Kurzfilm, der im Vorprogramm zu "Wallace & Gromit auf der Jagd nach dem Killerkaninchen" lief, sie erhielten einen Oscar für die Dokumentation "Die Reise der Pinguine", und nun lernen sie auch noch das Steppen, ja genau: tanzende Frackträger. In "Happy Feet", freilich ein computeranimierten Trickfilm, dreht sich alles um das Schicksal anders zu sein und um die Frage, wie man daraus ein Talent entwickeln kann.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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