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Filmstarts - Neu im Kino
Die Super-Ex

Die Super-Ex

Albern, grotesk und infantil

Uma Thurman war schon immer anders als die anderen, besser sogar, wie manche hartnäckig meinen. Noch bevor sie die Volljährigkeit erreichte, drehte sie "Gefährliche Liebschaften" - oben ohne. Für die heute 36-jährige Tochter eines schwedischen Models und eines buddhistischen Professors war dies der Durchbruch im Filmgeschäft, der eineinhalb Jahrzehnte später von ihrer Rolle als skrupellose Rächerin in Quentin Tarantinos Zweiteiler "Kill Bill" gekrönt wurde. Nun fordert sie in "Die Super-Ex" als comichafte Superheldin, die an einer ganzen Reihe von Neurosen leidet, selbst den guten Willen ihrer Fans heraus; denn die müssen sich angesichts der albernen Thematik und der unterdurchschnittlichen Schauspielleistung fragen, wieso auf einen Geniestreich nun ein Tiefschlag folgen muss.

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Der letzte Kuss

Der letzte Kuss

Stereotype Figuren in einer durchschnittlichen Beziehungskomödie

Das Leben, die Liebe und der ganze Kram dazwischen: Mit Ende 20 ist man (in der Regel) erwachsen geworden, steht oft an einem Wendepunkt und denkt über die Zukunft und eine eigene Familie nach. In Italien avancierte 2001 die hinreißende Komödie "L'Ultimo Bacio" über vier Freunde in diesen Nöten zum Überraschungshit und wurde mit fünf David-di-Donatello-Awards, dem "italienischen Oscar", ausgezeichnet. Das amerikanische Remake von Tony Goldwyn ("A Walk on the Moon"), in dem sich Zach Braff auf einen romantischen Hindernis-Parcours begibt, ist zwar unterhaltsam, jedoch längst nicht so spritzig wie das Original.

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Ein gutes Jahr

Ein gutes Jahr

Seichte Komödie

Unter der Regie von Ridley Scott überzeugte Russell Crowe als Gladiator, der es mit einem ganzen Imperium aufnahm, Publikum und Kritiker gleichermaßen und erhielt für seine Rolle sogar einen Oscar. Nun wandeln die beiden nicht mehr auf römischen, aber auf romantischen Pfaden: in der Provence. Vor einigen Jahren traf sich Scott mit seinem langjährigen Freund, dem erfolgreichen Autor Peter Mayle, zu einem Mittagessen. Und während sie gemeinsam eine Flasche Wein leerten, kam ihnen die Idee zu dem Roman "Ein guter Jahrgang", den Mayle 2004 veröffentlichte. Die Filmrechte übertrug er an Scott.

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Wo ist Fred?

Wo ist Fred?

Simple Slapstick-Komödie mit Til Schweiger als falscher Behinderter

Der einfach gestrickte Polier Fred (Til Schweiger) will seiner allein erziehenden Freundin Mara (Anja Kling) zeigen, wie sehr er sie liebt. Deren verzogener Sohn hat prompt eine fast unlösbare Aufgabe parat: Er wünscht sich einen signierten Basketball von "Alba Berlin". So einen, wie er nach jedem Spiel auf die Behinderten-Tribüne geworfen wird. Fred sieht nur eine Möglichkeit: Er setzt sich in den Rollstuhl, um sich das Objekt der Begierde mit einer Lüge zu erschleichen. Es kommt zu fatalen Komplikationen und bald stellt sich sein gesamtes Umfeld die Frage: "Wo ist Fred?"

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Der letzte Zug

Der letzte Zug

Minutiöse Holocaust-Darstellung

Es war die TV-Serie "Holocaust", die 1979 den Massenmord an den Juden vor ein Millionenpublikum brachte. Dass eine fiktionale Story wie jene um die jüdische Familie Weiß der Shoah gerecht werden könnte, hatte hierzulande zuvor niemand geglaubt. Zu ungeheuerlich erschien die Vergangenheit, als dass man sich ihr in dieser Form nähern könnte. Aber auch der Dokumentarfilm wagte sich lange nicht im Stil einer großen, umfassenden Recherche an das Thema heran. Dem Franzosen Claude Lanzmann blieb es vorbehalten - nach frühen Versuchen, etwa des Deutschen Erwin Leiser - , mit "Shoah" 1985 die Geschichte der Judenvernichtung im Film aufzuschreiben. Es wurde die neuneinhalbstündige Vergewisserung des Leidens, mit Hilfe der Befragung von Tätern, Opfern und derer, die an der Seite standen.

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