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Cineastentreff Kino Film Inside - Musik-News, Portraits und Interviews

Inside - Musik-News, Portraits und Interviews

Billy Corgan

Billy Corgan

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Die Freude an der Dekonstruktion

Die Alternative-Helden The Smashing Pumpkins sind Rock-Geschichte. Mit dem Nachfolge-Projekt Zwan wollte Bandleader Billy Corgan den Gitarren-Rock neu definieren. Der Anspruch scheiterte jedoch nach nur einem Album. Jetzt setzt der streitbare Querdenker und Rock-Philosoph mit seinem neuen Werk "The Future Embrace" zum Alleingang an.

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The Eagles

The Eagles

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Wir sind nicht faul

Jedes Lagerfeuer, an dem sich ein halbwegs versierter Gitarrist wärmt, bekommt es zu hören: das "Hotel California" von den Eagles. Die gezupfte Ballade vom düsteren Haus im sonnigen Staat an der Westküste ist sicherlich eins der bekanntesten Lieder der Popgeschichte. Und trotzdem sind die Eagles das genaue Gegenteil eines One-Hit-Wonders. In den Siebzigern hievte die Supergroup um die beiden Chefsongschreiber Don Henley und Glenn Frey gleich vier Alben und fünf Singles an die Pole-Position der US-Charts. 1980 löste sich die Band auf, Henley und Frey feierten Solo-Hits, doch seit 1994 gibt es die Eagles wieder. Auch wenn sie seitdem hauptsächlich die große Hitparade ihrer eigenen Evergreens auf Tour präsentieren: Die Eagles sind in vielen Teilen der Welt immer noch einer der größten Live-Magneten im Rockzirkus. So zum Beispiel in Australien, wo die fleißigen Mittfünfziger im vergangenen Herbst eine Live-DVD aufnahmen, die man nun käuflich erwerben kann. Bassist Timothy B. Schmit plaudert deswegen ein bisschen aus dem Eagles-Nähkästchen.

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Frank Black

Frank Black

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Nicht fragen, zuhören!

In den 80er- und 90er-Jahren avancierte Frank Black mit seinen Pixies zu einem der wichtigsten Geburtshelfer des Indierock. Nach dem Split der Band und einem kurzen Ausflug ins Reich der auf MTV rotierenden "Alternative Superstars" zog sich der kugelrunde Kalifornier aus dem großen Popgeschäft zurück und suchte mit seiner Band The Catholics nach den Wurzeln klassischer amerikanischer Rockmusik. Doch nun eine neue, unerwartete Wendung im Fall Black: Mit Studiomusiker-Legenden wie Steve Cropper (Booker T. and the M.G.s), Buddy Miller (Emmylou Harris) oder Reggie Young (Elvis Presley) legt Frank Black sein bestes Album seit den frühen Pixies-Tagen vor.

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Coldplay

Coldplay

Gekommen, um zu bleiben

(tsch) Es ist vielleicht ein untrüglicher Hinweis auf den Niedergang des Abendlandes: Ein Klingelton wurde Coldplay zum Verhängnis. Statt - wie das alle Fans, aber auch die Buchmacher des traditionell wettfreudigen United Kingdoms erwarteten - der Coldplay-Single "Speed Of Sound" schnellte vor ein paar Wochen ein quakender Handyfrosch auf die Pole Position der britischen Charts. Da wird Chris Martin, der mit Coldplay immerhin vier Grammys und vier Brit-Awards einfuhr, kurz geschluckt haben. Aber nur ganz kurz, den das Album "X & Y", das dieser Tage erscheint, wird einschlagen - und zwar weltweit.

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Mark Owen

Mark Owen

Die Teddybär-Zeiten sind vorbei

(tsch) Mark Owen erzählt gerne und ausführlich. Er lehnt sich in einem Sessel zurück, der ihn - groß ist er ja nicht - umhüllt wie eine Nussschale ihren Kern. Zwischen Stuhl und ihm: eine Lederjacke, die ein bisschen an die Variante erinnert, die schwedische oder britische Jungspunde der aktuellen Rock-Generation so gerne tragen. Wenn er lacht, lacht er am liebsten über sich selbst. Darüber, dass er sein Deo vergessen hat, was man natürlich nicht riecht. Oder darüber, dass er vormittags in der Lobby eine Journalistin für den einzigen Fan des Tages gehalten hat und ihr ein Autogramm geben wollte. Am liebsten aber redet er über seine Musik, was völlig in Ordnung ist - sein drittes Album "How The Mighty Fall" ist nämlich eine sehr, sehr schöne Platte.

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