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Ein SommernachtstraumMichelle Pfeiffer in einer amüsanten Shakespeare-Verfilmung - Leicht und bekömmlichDie Welt wäre ohne William Shakespeare um einiges ärmer. Noch Jahrhunderte nach seinem Tod prägt der Engländer mit seinem unvergleichlichen Verständnis für das Tragische und das Komische die Bühnen rund um den Globus. Da das Theater in den letzten 100 Jahren aber, um es mal salopp auszudrücken, immer mehr Marktanteile an den Film verlor, tummeln sich die elisabethanischen Helden auch auf der Leinwand. Die Inszenierungen der Filmemacher sind mehr oder weniger originalgetreu, mehr oder weniger unterhaltsam und mehr oder weniger innovativ. In Michael Hoffmans Version von "Ein Sommernachtstraum", die jetzt erstmals auf DVD erscheint, heißen die Helden Hermia, Demetrius und Titania und werden in einem luftig-unterhaltsamen Film von Hollywood-Stars gespielt.» weiter lesen Anzeige
Aeon FluxCharlize Theron als Supergirl in einer mittelmässigen Science FictionCharlize Theron musste springen, sich strecken und biegen. Und natürlich knappe Kostüme anziehen für ihre Rolle der außergewöhnlichsten Killerin der letzten zehn Jahre. In der Realverfilmung der MTV-Comicserie "Aeon Flux" (2005) spielte sie die in ein zartes Nichts aus Lack und Leder gehüllte Titelheldin. Aeon - die Killerin, die Anarchistin, die Saboteurin - hastet, kämpft und tötet sich durch eine Zukunftswelt, zumindest im subversiven Nachtprogramm von MTV. Das war dann übrigens auch die größte Bürde für Charlize Theron. Knappe Kostüme können geschneidert, Haare mit geringem Aufwand schwarz gefärbt werden, Athletik lässt sich antrainieren und der Umgang mit (futuristischen) Schusswaffen lernen. Die im Kino notwendige Handlung und der Drang zur konservativen Abgrenzung zwischen Gut und Böse ließen "Aeon Flux" auf der Leinwand, und nun auf DVD, jedoch zu einer ganz gewöhnlichen Action-Heroine werden.» weiter lesen
Das dreckige DutzendSchonungslose Abrechnung mit der Sinnlosigkeit des Krieges mit Charles Bronson - Der Klassiker auf DVDDer junge Actionregisseur Michael Bay machte aus seinem Vorbild keinen Hehl. Die Figuren-Konstellation aus seinem Blockbuster "Armageddon" (1998) war angelehnt an einen großen Film aus dem Jahr 1967. Regisseur Robert Aldrich versammelte darin zwölf zu Tode oder zu langen Haftstrafen verurteilte Kriminelle und ließ sie zu einem Himmelfahrtskommando aufbrechen. "Das dreckige Dutzend" erscheint nun erneut auf DVD - als prächtig ausgestattete Special Edition mit zwei Discs.» weiter lesen
Dear WendyLars von Trier liefert das Drehbuch für einen Film der ratlos macht"Ich finde, Pazifismus mit Waffen ist eine tolle Idee" - es ist etwas faul im Staate Dänemark. Der Menschenverstand hat sich, so scheint es, von Lars von Trier und Thomas Vinterberg verabschiedet. Der eine schrieb ein heroisch antiamerikanisches Drehbuch, der andere inszenierte es. Herausgekommen ist "Dear Wendy" (2005) - eine theatreske Abrechnung mit einem Schießeisenwahnsinn, den sich von Trier und Vinterberg in den schillerndsten Farben ihrer knabenhaften Fantasie zusammengefiebert haben. Der jetzt auf auf einer schicken und gut ausgestatteten Doppel-DVD erhältliche Film fiel in Dänemark durch und polarisierte hierzulande die Kritiker. Im Kino ging er, trotz werbewirksamer Diskussion um die Altersfreigabe, unter. Es gibt übrigens wirklich keinen Grund für die Verweigerung der Jugendfreigabe.» weiter lesen
Das FestHervorragender, hoch honorierter Dogma-Film von Thomas VinterbergEs war schon reichlich bizarr, was vier junge dänische Regisseure da im stillen Kämmerlein ausgeheckt hatten: Mit einem "filmischen Keuschheitsgelübde", dem Manifest "Dogma 95", wandten sich die Unterzeichner gegen das herrschende Mainstreamkino, dem - ihrer Meinung nach - die künstlerische Wahrhaftigkeit verloren gegangen war. Filme sollten von nun an anders aussehen, natürlicher, echter - etwa so wie "Das Fest" (1998). Thomas Vinterberg blickt in seiner Regiearbeit, nun auf einer exzellente ausgestatteten Doppel-DVD erhältlich, hinter die bröckelnde Fassade einer gut situierten dänischen Familie. Dafür erhielt er 1998 bei den Filmfestspielen von Cannes den Jury-Sonderpreis.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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