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Die Blu-ray von

Die Blu-ray von "Gladiator" haut einen um

Nebst technischer Perfektion gibt es 11 Stunden Bonusmaterial

Über „Gladiator“ kann man mittlerweile wohl kaum etwas Neues berichten. Hinzu kommt, dass auch fast jeder Ridley Scotts zweieinhalbstündiges Geschichtsepos mit Russell Crowe in der Rolle, die ihn zum Blockbuster-Star machte, gesehen hat. Doch über die Übertragung des Films auf Blu-ray gibt es Einiges zu sagen. Denn bei der „Gladiator“-Blu-ray sieht man, wozu das neue Format wirklich fähig ist. Nebst technischer Perfektion gibt es für „Gladiator“-Süchtige nämlich auch noch unglaubliche elf Stunden Bonusmaterial. So etwas würde man sich öfter wünschen.

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"Frost/Nixon" zeigt, dass Geschichte spannend sein kann

Ron Howards Politdrama wurde für 5 Oscars nominiert

„Frost/Nixon“: Das hört sich nicht zufällig wie ein Boxkampf an. Denn es war nicht nur ein Interview, was sich 1977 vor laufender Kamera und Millionen Zuschauern abspielte, sondern ein verbitterter Kampf, eine Verbalschlacht, die sich Ex-Präsident Richard Nixon und der britische Moderator David Frost lieferten. Regisseur Ron Howard („A Beautiful Mind“, „Da Vinci Code“) inszenierte diese spannende Episode der US-Geschichte sehr gelungen, in bewegten und bunten Bildern, mit viel Humor und einem beeindruckenden Cast, was seinem Film fünf Oscar-Nominierungen bescherte.

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Eine selten gute Serie:

Eine selten gute Serie: "State of Play - Mord auf Seite eins"

Die Vorlage des gleichnamigen Politthrillers

„State of Play – Mord auf Seite eins“ ist eine sechsteilige Serie, die zeigt, wie Journalismus heute funktioniert. Filme mit dieser Thematik fallen oft ziemlich spröde und langweilig aus, Michael Manns Meisterwerk „Insider“ mal ausgenommen. Doch „Mord auf Seite eins“ punktet dadurch, dass er noch einen Handlungsstrang hat, der sich um einen Mord- und Korruptionsskandal in den hohen Etagen der Macht dreht. Ein Journalist der alten Schule namens Cal McCaffrey kämpft in diesem unterhaltsamen Mix aus Medienkritik und Politthriller nicht nur gegen den Verfall der US-Presse, sondern schlüpft durch seine Recherchen unwillentlich in die Rolle eines Detektivs, der immer tiefer in einen Sumpf aus Verbrechen sinkt und sein Leben riskiert. Auf der Basis der cleveren BBC-Serie wurde vor kurzem der Thriller „State of Play“ mit Russell Crowe in der Hauptrolle gedreht.

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Gelungenes Porträt der Techno-Szene:

Gelungenes Porträt der Techno-Szene: "Berlin Calling"

DJ Paul Kalkbrenner überzeugt in der Hauptrolle

„London Calling“ hieß ein grandioses Album der Band „The Clash“ von 1979, ein Meilenstein des Punkrock. Und so, wie „London Calling“ treffend die Punkszene beschreibt, will nun ein Film namens „Berlin Calling“ dem Zuschauer die deutsche Technoszene näher bringen. Und wenn man das hört, fragt man sich, warum so etwas nicht schon früher passiert ist. Immerhin ist die Techno-Welle, die die ganze Welt überflutet hat, ein deutsches Produkt, auf das man wirklich stolz sein sollte. Und dieses hat seine Wurzeln in Berlin. Da wohnt auch Paul Kalkbrenner, der prominente Techno-DJ, der die Hauptrolle in „Berlin Calling“ spielt. Hannes Stöhrs Szene-Studie überzeugt und unterhält vor allem dadurch, dass sie zu keinem Zeitpunkt zu belehren versucht. Obwohl die Schattenseiten des hippen Szenenlebens mehr als präsent sind, werden auch die Vorteile von Drogen und abenteuerlichem Lifestyle vorgeführt.

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Einer der besten Filme aller Zeiten:

Einer der besten Filme aller Zeiten: "The Wrestler"

Geniales Sport-Drama

Für einen Oscar reichte es dann doch nicht. Den bekam Sean Penn, der einen Homosexuellen, einen modernen tragischen Helden verkörperte. Es war sicher eine starke Leistung, die Penn in „Milk“ ablieferte, und doch war sie im Vergleich zu der Mickey Rourkes in „The Wrestler“ etwas blass. Doch das wäre jeder, den man mit Rourke alias Randy „The Ram“ Robinson vergleichen würde, denn so ein eindringliches und intensives Schauspiel hat man selten gesehen. Immerhin gab es dafür einen Golden Globe. Doch nicht nur deshalb ist „The Wrestler“ ohne jeden Zweifel der beste Film 2008 und einer der besten in der Kinogeschichte überhaupt. „Pi“-Regisseur Darren Aronofsky hat mit einfachen Mitteln ein Meisterwerk geschaffen, das wie eine Bombe einschlägt. Hoffentlich wird „The Wrestler“ im DVD-Verleih endlich der verdiente Erfolg zuteil, der ihm im Kino leider verwehrt blieb.

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