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Eine Großproduktion, wie sie sein sollte: "Nordwand"Gutes BergsteigerdramaWenn es um deutsche Filme geht, fällt das Wort Spannung nicht gerade oft. „Nordwand“, das Bergsteigerdrama von Regisseur Philipp Stölzl, macht da eine Ausnahme. Spannend ist der Film vom Anfang bis zum Ende. Hinzu kommen die gelungene Besetzung und die hervorragenden Panorama-Bilder. Eine Großproduktion, wie sie sein sollte. „Nordwand“ beruht auf einem wahren Fall: Im Sommer 1936 zogen vier junge Männer los, um die gefürchtete Eiger-Nordwand zu besteigen. Sie starben im Schnee.» weiter lesen Anzeige
Action nach Bauplan im B-Movie "Far Cry"Schlechter ActionfilmUwe Boll dreht des Öfteren mehrere Filme pro Jahr. 2007 waren es vier, für 2010 sind sogar fünf geplant. Der deutsche Regisseur ist ein ziemlicher „Kritikerliebling“: Selten liest man so genüssliche Verrisse wie über Uwe Bolls Filme. Seine Game-Verfilmung „Far Cry“ mit Til Schweiger als der Actionheld Jack Carver und Udo Kier als der böse Professor Dr. Krieger macht da auch keine Ausnahme. Doch, ehrlich gestanden, ist „Far Cry“ nicht schlechter als andere B-Movies mit ähnlicher Thematik. Zumindest hat er nicht den Anspruch, mehr zu sein als das, was man von ihm erwartet.» weiter lesen
Penelope Cruz lehrt in "Elegy" Ben Kingsley die Kunst der LiebeMittelmäβiges LiebesdramaEine junge Studentin verliebt sich in ihren Professor. Da ist eigentlich nichts so Erstaunliches dabei, da ja Intelligenz bekanntlich sexy macht. Doch die schöne Frau ist Penélope Cruz und da kann man es schon verstehen, wenn der deutlich ältere Professor (Ben Kingsley) anfängt, an ihrer Liebe zu ihm zu zweifeln. „Elegy oder die Kunst zu lieben“, die Verfilmung des berühmten Romans von Philip Roth, zeigt die Verwandlung, die der etwas gealterte Macho durch die Liebe zu einer Frau durchmacht. Es geht eben um die Kunst zu lieben, von gewohnten Mustern loszulassen, jemandem wirklich zu vertrauen. Doch das wird im Film nicht überzeugend genug inszeniert, und so bleibt das Liebestreiben der beiden ganz schön blass und vorhersehbar. Das groβe Lob, das „Elegy“ nach seinem Kinostart erntete, kann einen nur wundern.» weiter lesen
"Eden Lake" schockiert mit kompromissloser BrutalitätGuter Sadisten-Horror„Eden Lake“ hört sich als Ortsname eigentlich gut an, wenn es um ein romantisches Wochenende geht. Weg von der Stadt, weg vom Stress, ab zum Garten Eden, denken auch Steve und Jenny, als sie sich auf den Weg zum schönen Örtchen machen. Nun weiβ man jedoch, dass „Eden Lake“ ein Horrorfilm ist und man braucht gar nicht lang zu rätseln, ob das nun gut ausgeht. Das junge Pärchen beginnt auch ziemlich bald, daran zu zweifeln, denn die Bekanntschaft mit der verkommenen Landjugend bringt erste Risse des romantischen Bilds mit sich. Und dass mit den Leuten vom Lande nicht zu spaβen ist, weiβ man bereits seit Sam Peckinpahs „Straw Dogs“ (1971). Doch die Brutalität der Jugendlichen übertrifft alle Erwartungen und bald findet man sich inmitten eines Sadisten-Horrors, bei dem man ähnlich wie bei „Hostel“ Zeuge von unmenschlichen Qualen wird.» weiter lesen
Adelsgeschichten mal spannend: "Wiedersehen mit Brideshead"Gutes KostümdramaDer englische Adel war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts immer noch geprägt von fanatischem Katholizismus, strenger Moral und einer Vielzahl von Regeln, denen man sich zu fügen hatte. Das ist Alltag für die Kinder der strenggläubigen Lady Marchmain (Emma Thompson). Doch als Bruder und Schwester den charismatischen Charles Ryder kennenlernen, bildet sich ein Liebesdreieck, das im adeligen Haus selbstverständlich nicht lange geduldet wird. "Wiedersehen mit Brideshead" ist ein schön ausgestattetes, gut besetztes und spannendes Kostümdrama, das dem Adel den typisch britischen Touch zu verleihen und der Zeit in England zwischen den zwei Weltkriegen ein gutes Porträt zu zeichnen vermag.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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