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Der verbotene Schlüssel

Der verbotene Schlüssel

Leidlich gelungener Gruselfilm mit Kate Hudson

Oberflächlich betrachtet, ist die RTL-Free-TV-Premiere "Der verbotene Schlüssel" (2005) ein Film über die Furcht einflößende Kunst des Hoodoos und die Geschichte der amerikanischen Südstaaten: Hängeweiden, Dauerregen, erdrückende schwüle Hitze und herrschaftliche Holzhäuser mit grausiger Historie. Es geht um einen viele Jahrzehnte zurückliegenden Lynchmord an schwarzen Bediensteten durch eine partytreibende weiße Herrschaftsschicht. Aber: Es ist gleichsam eine Geschichte über die Unschuld.

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Eyes Wide Shut

Eyes Wide Shut

Kubricks skandalumwittertes Eifersuchtsdrama mit Tom Cruise und Nicole Kidman

Seit 30 Jahren wollte Stanley Kubrick bereits Arthur Schnitzlers "Traumnovelle" verfilmen - es war das Lieblingsprojekt des Regisseurs. Die Umsetzung mit Nicole Kidman und Tom Cruise unter dem Titel "Eyes Wide Shut" (1999) war schließlich nicht frei von mittleren bis größeren Katastrophen. Der als Perfektionist bekannte Kubrick verlangte seinen Darstellern wie gewohnt alles ab. Einige Takes mussten bis zu 50-mal wiederholt werden. Gestandene Schauspieler wie Harvey Keitel warfen entnervt das Handtuch, Nicole Kidman entging nur knapp einem Nervenzusammenbruch, und selbst bei Tom Cruise zeigte der Stress Wirkung: Der Hollywood-Star wurde durch ein Magengeschwür wochenlang außer Gefecht gesetzt.

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Alien - Die Wiedergeburt

Alien - Die Wiedergeburt

Vierter Teil der grandiosen Science-Fiction-Reihe

Schaf Dolly bewies es: Klone sterben früh. Nicht aber Ellen Ripley. Die taffe Alien-Jägerin scheint für die Ewigkeit bestimmt zu sein: In "Alien - Die Wiedergeburt" (1997) kehrt sie 200 Jahre nach ihrem letzten Kreuzzug gegen die unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt und ihrem spektakulären Freitod ins Reich der Lebenden zurück - wenn auch leicht "verändert". vox zeigt den spektakulären vierten Teil der Science-Fiction-Saga nun zum wiederholten Male.

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21 Gramm

21 Gramm

Schwere Kost von "Babel"-Regisseur Alejandro González Iñárritu

Es gibt Geschichten, die verwirrend und undurchschaubar erscheinen, gleichsam aber auch die Einfachheit des Lebens zeigen. Sie sind manchmal am ergreifendsten. Der mexikanische Regisseur Alejandro González Iñárritu, der 2006 in Cannes für seinen letzten Film "Babel" ausgezeichnet wurde, liebt solche Erzählungen. 2003 hat er unter dem Titel "21 Gramm" eine von ihnen verfilmt - ähnlich wie "Babel" so hoffnungslos fragmentiert, dass der Zuschauer sie in seinem Kopf wie ein Puzzle zusammensetzen muss, damit er ihrem Verlauf folgen kann. Denn erst am Ende wird das ganze tragische Bild sichtbar. ARTE zeigt den Film nun im Rahmen eines Programmschwerpunkts anlässlich des Filmfestivals in Cannes (14. bis 25. Mai).

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Dirty Harry

Dirty Harry

Action-Klassiker, der Clint Eastwood endgültig zum Star machte

"Dirty Harry" vereinigt unglaubliche Härte mit vorbildlicher Präzision. Gut gemachtes Action-Kino muss nicht nur, wie es Hollywood seinen Zuschauern heute immer wieder vormacht, aus technischem Fortschritt bestehen. Computer produzieren keine Spannung. Der erste Teil der "Dirty Harry"-Filme (1971), den Sat.1 nun zunächst wiederholt ("Dirty Harry II" folgt am Pfingstsonntag, 00.20 Uhr), ist ein Beispiel dafür, wenngleich moralische Zweifel durchaus angebracht sind.

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