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Spy Bound - Agenten im Schatten

Spy Bound - Agenten im Schatten

Monica Bellucci und Vincent Cassel in einem Agenten-Thriller, der den Zuschauer leider ziemlich kalt lässt

Im schnittigen Sportflitzer über die Straßen rasen, mit attraktiven Blondinen auf rauschenden Cocktailpartys tanzen, einen Martini in der Hand - gerührt, nicht geschüttelt. So spannend und schillernd kann der Job eines Agenten sein, wenn man 007 heißt und die Realität außen vor lässt. In Wahrheit ist ein Leben mit falscher Identität voller Geheimniskrämerei und Gefahr, eines mit mehr Schatten- als Sonnenseiten. Fernab Bondschem Glamour inszenierte Frédéric Schoendoerffer einen Thriller, der nicht unbedingt als Werbefilm für den Geheimdienst taugt. Die französische Free-TV-Premiere "Spy Bound - Agenten im Schatten" (2004) preist das Zweite in seiner Reihe "Montagskino" als unterkühlten Thriller an. Eine Einschätzung, die insofern zutrifft, dass der Film den Zuschauer leider ziemlich kalt lässt.

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Drei Farben: Blau/Drei Farben: Weiß

Drei Farben: Blau/Drei Farben: Weiß

Die ersten beiden Teile der Trikolore-Trilogie um Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit

Freiheit. Gleichheit. Brüderlichkeit. Blau. Weiß. Rot. Die "Drei Farben"-Trilogie in Anlehnung an die französische Nationalflagge, die Trikolore, ist das künstlerische Vermächtnis des Regisseurs Krysztof Kieslowski, der 1996 im Alter von nur 54 Jahren starb. An die 50 Filme hat der 1941 in Warschau geborene Pole gedreht, nach "Drei Farben: Rot" gab er seinen Ausstieg bekannt. - Anlässlich der Berlinale, bei der Kieslowski für "Drei Farben: Weiß" den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt, strahlt der Kulturkanal ARTE die "Drei Farben" nun noch einmal kurz hintereinander aus. Heute (18.02.), um 21.00 Uhr und um 22.30 Uhr, die beiden ersten Filme der Trilogie, und am Montag, 25.02., 21.00 Uhr, dann "Drei Farben: Rot".

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Die Nacht von Wildenhagen

Die Nacht von Wildenhagen

ARTE-Dokumentation über die Selbstmorde von Frauen in Ostdeutschland 1945

Als der Krieg nach Deutschland kam ... Viele Geschichten werden im Fernsehen aus jenem traurigen Kapitel deutscher Geschichte erzählt. Vielleicht zu viele. Angesichts der immer gleichen Archivbilder vermisst man zusehends Informationen, die über den bloßen Schauwert hinausgehen. Der Kultursender ARTE suchte 2005 für seinen mehrwöchigen Programmschwerpunkt zum Jahrestag des Kriegsendes nach neuen Schlaglichtern, nach Ereignissen, die in den großen Dokumentationen allenfalls am Rande erwähnt werden. Man stieß auf grauenhafte Geschichten, wie die von Adelheid N. Sie erinnert sich in Carmen Eckhardts bewegender Dokumentation "Die Nacht von Wildenhagen" an den kollektiven Selbstmord von 30 Frauen in einem kleinen Dorf in Ostbrandenburg. Der für den WDR produzierte Film läuft nun noch einmal zur nächtlichen Stunde.

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Manhattan Love Story

Manhattan Love Story

Jennifer Lopez in einem kitschigen Liebesfilm von der Stange

Doch, Jennifer Lopez hat Talent. In Selbstvermarktung zumindest, und darin, ebenso lieb- wie aufreizend auszusehen. In der Kitsch-Romanze "Manhattan Love Story" (2002), in der sich auch Ralph Fiennes die Ehre gibt, ist J-Lo ganz "Jenny from the block" als mauerblümelnde Hotelangestellte mit Sohn. Dem Publikum gefiel's: Im kühlen März wollten sich seinerzeit immerhin über 1,5 Millionen Menschen im Kino die Herzen damit erwärmen. Jetzt wird die liebliche Komödie passend für einen kuscheligen Winterabend bei Sat.1 wiederholt.

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Collateral

Collateral

Einer der schwächeren Filme von Michael Mann ("Heat")

Der Cruise-Faktor: 2004 knackte "Collateral" (2004) in den USA die magische Einspielgrenze von 100 Millionen Dollar. Und das, obwohl der Film ziemlich spröde, bisweilen sogar anstrengend daherkommt. Hätte Regisseur Michael Mann die Hauptfigur anders besetzt, der Actionthriller wäre womöglich im Kino untergegangen.

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