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Fernsehprogramm
DI: Die SiegerGut gemeintes Actionkino aus DeutschlandEine billige Kopie des amerikanischen Actionkinos wäre ohnehin zum Scheitern verurteilt gewesen. Zur optischen Perfektion fehlten damals die finanziellen Mittel, für die Hauptrollen die Superstars. Regisseur Dominik Graf wagte sich trotzdem an das Unterfangen "deutsches Action-Kino". Das alleine schon ist ein Plus. "Die Sieger" (1994, nun zu später Stunde im ZDF) zeugt von Mut. Schon dafür sollte man ihm ein vorbehaltloses Lob aussprechen, zumal sich sein Werk im Vergleich zu späteren deutschen Actionproduktionen fürs Kino durchaus sehen lassen kann.» weiter lesen Anzeige
MO: Legenden: Marlon BrandoZu kurze Doku (45 Minuten) über den 2004 verstorbenen Hollywood-SuperstarVielen gilt er als der Größte, und nicht wenige Kollegen eiferten ihm nach, von Kevin Costner bis James Dean. Er war der ewige Rebell - und zugleich der Romantiker, dessen Sehnsucht nach Liebe unermesslich erschien. Mit Filmen wie "Der Wilde", "Die Faust im Nacken" oder "Endstation Sehnsucht" wurde er zum Leitbild einer ganzen Generation. Marlon Brando (1924 bis 2004) war der Erste, der auf der Leinwand die Rebellion der Jungen gegen überkommene Gesellschaftsformen verkörperte. "Was wir ersehnten, war jemand, der nicht Clark Gable oder Gary Cooper oder Jimmy Stewart war, jemand, den man uns nicht schon in unserer Kindheit zu lieben, zu ehren und zu gehorchen gelehrt hatte", schrieb einer seiner Bewunderer, Richard Schickel, in seiner Biografie. Brando kam - und siegte. Just zu einem Zeitpunkt da bei Turner Classic Movies eine große dreistündige Brando-Dokumentation herauskommt, die ihre Premiere auf dem Filmfest München feierte, zeigt nun das Erste zum Abschluss der "Legenden"-Reihe ein Porträt des Super-Schauspielers von Michael Strauven.» weiter lesen
MO: Blood WorkArg routinierter Thriller von und mit Clint EastwoodViele werden im Alter gelassener, gesetzter, bescheidener. Nicht so Clint Eastwood. Der mittlerweile 77-Jährige ist ein Arbeitstier - egal, ob als Regisseur oder als Darsteller. Er ist künstlerisch anspruchsvoll dabei und erfolgreich. 2005 bekam er für "Million Dollar Baby" seinen zweiten Oscar, in diesem Jahr war er für "Letters From Iwo Jima" erneut nominiert. In "Blood Work" (2002), den das ZDF nun wiederholt, zeigte sich die immer noch erstaunlich fitte Filmlegende als herzensguter, aber knallharter FBI-Profiler. Clint Eastwood inszeniert sich als alten Haudegen, der die Frauen betört und den Killer fängt.» weiter lesen
SO: S.W.A.T.Konventioneller PolizeifilmColin Farrell scheint eine Schwäche für olle TV-Serien zu haben. Noch ehe der smarte Ire in den Armani-Anzug von "Miami Vice"-Cop Sonny Crocket schlüpfte, spielte er 2003 in der Leinwandwiedergeburt der Krimi-Reihe "S.W.A.T." aus den 70er-Jahren mit. Ein Film, der so sehr dem amerikanischen Ideal einer patriotischen Polizistentruppe nacheifert, dass man die dargebotene Handlung schon wieder getrost vergessen kann. Zum Glück hat der Streifen, der hierzulande rund 900.000 Zuschauer in die Kinos lockte und nun von ProSieben wiederholt wird, aber auch ein paar recht interessante Ideen zu bieten ...» weiter lesen
SO: BlowJohnny Depp in einem der besten Drogenfilme überhauptNie wurde die Tätigkeit eines Dealers attraktiver dargestellt als in der ersten Hälfte von "Blow" (2001). Viele Freunde, teure Schlitten und die heißeste Garderobe der Filmgeschichte - George Jung, gespielt von Johnny Depp, ist cool und beliebt. Doch um bei der Wahrheit zu bleiben, zeigt der Film in der zweiten Hälfte auch den Fall, der nach dem rapiden Aufstieg folgt. Ob vor oder nach dem Wendepunkt, gespielt wird durchweg grandios.» weiter lesen
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