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Das Coming-Out des Kinos

Das Coming-Out des Kinos

Themenabend über Homosexualität in Hollywood. Um 23:45 Uhr zeigt Arte "Gods and Monsters"

Es hat lange gedauert, bis das Kino sein Coming Out hatte. Schwule Themen verkaufen sich immer noch nicht, und Hollywood ist noch lange nicht "aus dem Schrank gekommen". Die Oscar-Verleihung 2006 zeigte das einmal mehr. Der favorisierte "Brokeback Mountain" bekam zwar Oscars für Regie und Drehbuch (und Musik), bester Film war nach Meinung der Academy-Mitglieder aber "L.A. Crash". Das war zwar nicht ganz logisch, passt aber zu den verklemmten Werten, die immer noch vorherrschen. Zu groß, munkelten Kritiker und Filmschaffende danach nicht ohne Häme, sei Ang Lees Tabubruch gewesen. Schwule Cowboys im Wilden Westen - das geht dann doch zu weit für den prestigeträchtigen Goldjungen. Der ARTE-Themenabend "Das Coming-Out des Kinos" versucht zu erkunden, warum Homosexualität noch immer nicht als normales Filmsujet angesehen wird.

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Der Mondmann

Der Mondmann

Milos Forman inszenierte eine verstörende Komiker-Biographie

Danny DeVito sprang aufgeregt um Regisseur Milos Forman herum. "Du inszenierst, ich produziere und spiele seinen Manager." Unbedingt wollte DeVito die Lebensgeschichte von Andy Kaufman verfilmen. Und er wusste, dass er für die Biografie eines streitbaren Künstlers mit Forman den perfekten Mann für die Regie vor sich hatte. Ein großer Erfolg wurde "Der Mondmann" (1999) nicht. Ein großer Film schon. 3sat zeigt den Filmspaß nun noch einmal in der Reihe "Bärenstarkes Kino".

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Bad Company

Bad Company

Misslungene Action-Komödie von Joel Schumacher; mit Chris Rock und einem fehlbesetzten Anthony Hopkins

"Der Stoff, aus dem Blockbuster sind" - So kündigte der Verleih Buena Vista 2002 seinen Agenten-Thriller "Bad Company" an. Die Erwartungen waren also da, zumal der Film unter der Obhut von Action-Meister und Produzent Jerry Bruckheimer ("Pearl Harbor", "Armageddon" und "The Rock") und der Regie von Joel Schumacher ("Batman Forever", "8MM", "Falling Down") entstand. Leider fehlte dem Streifen mit dem recht kitschigen deutschen Kino-Untertitel "Die Welt ist in guten Händen" dann doch die nötige Würze, und die Zahl von rund 385.000 Zuschauer in Deutschland war alles andere als Blockbuster-verdächtig.

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Tracks: New York Spezial

Tracks: New York Spezial

Sonic Youth, We Are Scientists und Debbie Harry zeigen ihr Big Apple

Was tun, wenn das heiß geliebte Künstlerviertel von immer mehr Spießern bedroht wird? Die Bewohner von Brooklyn haben ein ganz einfaches Mittel gefunden: Mit Graffiti-Strickerei gehen sie gegen die betuchte Gesellschaft aus Manhattan vor. Sollen die Banker doch bleiben, wo sie hingehören. Wer wissen möchte, wie mit Stricknadeln gegen Anzugträger vorgegangen werden kann, der sollte die Spezial-Ausgabe des AR.E.M.sikmagazins "Tracks" um 23.30 Uhr nicht verpassen. Denn diesmal dreht sich alles um die Stadt, die niemals schläft: New York.

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Blue Velvet

Blue Velvet

Das Meisterwerk von David Lynch mit einem umwerfenden Dennis Hopper als Psychopath

"Ins Unterbewusstsein des Zuschauers eindringen", das ist David Lynchs primäres Ziel. Und genau das ist es auch, was "Blue Velvet" (1986) ausmacht. Trotz waghalsiger Geschichten bringt der Regisseur immer wieder Akzente in seine Storys ein, die eine Identifikation mit den Figuren nicht nur einfach, sondern unvermeidlich werden lassen. "Blue Velvet" hüllt den Zuschauer in eine düstere Atmosphäre aus morbider Erotik, Gewalt und menschlichen Abgründen. ARTE zeigt den prickelnden und zugleich verstörenden Trip als zweiten Beitrag einer dreiteiligen Werkschau zu Ehren von David Lynch.

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