America's Sweethearts
Gelungene Satire auf Hollywood
Joe Roth fackelte nicht lange, als er das Drehbuch zu "America's Sweethearts" gelesen hatte. Diese Mischung aus Screwball-Komödie und bissiger Hollywood-Satire ließ ihn damals den Sessel eines Studiochefs noch einmal mit dem Regiestuhl vertauschen. Zu der Entscheidung, ein Comeback als Regisseur zu wagen, mag auch die illustre Besetzungsliste beigetragen haben. Mit seiner Vertrauten Julia Roberts,
Catherine Zeta-Jones,
John Cusack und Billy Crystal stand ihm ein hochkarätiges Team von Amerikas Publikumslieblingen zur Verfügung. Sat.1 zeigt den Film aus dem Jahr 2001 nun in der Wiederholung.
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Paycheck - Die Abrechnung
Große Namen - John Woo, Ben Affleck, Uma Thurman - , schwacher Film
Offenbar will es
Ben Affleck noch einmal wissen: Der Schauspieler, der sich nach seiner unsäglichen Liaison mit Jennifer Lopez und so manch bitterem Kinoflop zunächst als Pokerspieler versuchte, ist im Februar gleich mit zwei neuen Filmen am Start: Im True-Crime-Thriller "Die Hollywood-Verschwörung" (15.2.) spielt er - preisgekrönt - den "Superman"-Darsteller George Reeves, der 1959 unter ungeklärten Umständen ums Leben kam. Den Coolness-Status könnte ihm jedoch "Smokin' Aces" (22.2.) wieder verleihen - eine reichlich schräge Action-Komödie mit gehörigem
Tarantino-Trash-Potenzial. ProSieben zeigt derweil eine der letzten großen Produktionen von Affleck als Free-TV-Premiere: "Paycheck - Die Abrechnung" (2003), ein Sci-Fi-Thriller nach Philip K. Dick - inszeniert von John Woo!
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Walking Tall
"The Rock" in einem vorhersehbaren Heimkehrerdrama, das in eine alberne Haudrauf-Komödie mündet
Sie machen Komödie, und sie machen sie ihr Leben lang. Oder Liebesfilme. Oder Actionkracher. Die meisten der auf ein Genre festgelegten Schauspieler sehnen sich danach, auch in anderen Bereichen ihre Fähigkeiten zu beweisen - was mitunter natürlich ziemlich in die Hose gehen kann. Dwayne "The Rock" Johnson lag schon lange ein aus seiner Sicht anspruchsvoller Stoff am Herzen: "Der Große aus dem Dunkel" hieß der Film von 1973, dem er sich 2004 in einem Remake annahm. Die Kinogänger zeigten sich allerdings weniger beeindruckt von dem Projekt, nur knapp 130.000 wollten im Sommer den Film sehen. Jetzt zeigt ProSieben das Redneck-Rachedrama mit dem Titel "Walking Tall - Auf eigene Faust" als Free-TV-Premiere.
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Nur noch 60 Sekunden
Allzu einfacher Actionfilm mit Nicolas Cage und Angelina Jolie
Dieser Film zeigt vor allem eins: schöne Schlitten. Einen Ferrari Testarossa zum Beispiel, einen Cadillac El Dorado Broughham aus dem Jahr 1958, den Porsche Speedster (1961) oder auch einen Lamborghini LM SUV. 50 tolle Karossen aus sechs Jahrzehnten spielen die Hauptrolle in Dominic Senas Oktan-Orgie "Nur noch 60 Sekunden" (1999), die RTL nun wiederholt. Wem also beim Anblick der Nobelmarken die Gäule durchgehen, dürfte zu den rund 1,7 Millionen Besuchern zählen, die Mitte 2000 in die Kinos pilgerten.
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Ghosts of Mars
John Carpenter ist hier gar nicht in Form: Formelhafter, billig aussehender Science-Fiction-Horrorfilm
Im Zusammenhang mit
John Carpenter, zweifellos einem der besten, weil eigenwilligsten Regisseure der vergangenen Jahrzehnte, stellen sich zwei wirklich entscheidende Fragen: Gibt man ihm kein Geld? Oder will er keins? Immer wieder legt er Filme vor, die wunderbare Science-Fiction-Ideen und dichte Drehbücher als Basis haben, die dann aber auf der Leinwand nach B-Movie aussehen. Zugegeben, die Herstellung bewusst künstlich anmutender Atmosphäre gehört natürlich auch zu seiner individuellen Handschrift. Aber ein bisschen aufwändiger könnt's mit Blick auf die notwendige Authentizität denn doch schon sein.
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