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Tiger & Dragon

Tiger & Dragon

Poetischer Martial-Arts-Film von Oscar-Preisträger Ang Lee

"Man ist kein echter Filmemacher, bevor man nicht einen Martial-Arts-Film gedreht hat." So lautete Ang Lees überraschendes Bekenntnis für ein lange Zeit belächeltes Genre. Der Taiwanese, der zuvor mit einfühlsamen Melodramen wie "Eat Drink Man Woman" und "Sinn und Sinnlichkeit" von sich reden machte, präsentierte im Jahr 2001 eine geadelte Version derartiger Filme: "Tiger & Dragon" entwickelte aus der Mythenvielfalt Chinas ein atemberaubendes, feministisch angehauchtes Kung-Fu-Ballett. Ang Lees Kassenschlager und vierfacher Oscar-Preisträger, der Auftakt für eine Reihe weiterer Genre-Highlights wie "Hero" und "House of Flying Daggers" war, wird in einer Wiederholung von ProSieben ausgestrahlt.

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The Fog

The Fog

Horror-Klassiker von John Carpenter

"Ach, wenn mir doch einer das Gruseln beibringen könnte ..." - Was zu Zeiten des Grimmschen Märchens "Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen" dem Protagonisten Probleme bereitete ("Das wird wohl eine Kunst sein, von der ich nichts verstehe"), das löst heutzutage der schnelle Druck auf die Fernbedienung: Vom Reality-Grusel bis zum Horrorschocker liefert das Fernsehen das gewünschte Lehrmaterial frei Haus. Wohl dem, der dabei an einen Meister vom Schlage des John Carpenter gerät. "The Fog - Nebel des Grauens" (1980) ist längst ein Klassiker im Horror-Genre. Es war Carpenters zweiter großer Erfolg nach "Halloween", der im Jahr zuvor die Kinokassen gesprengt hatte. "Sogar die erschreckendsten Szenen sind unheimlich schön", urteilte beispielsweise das "Time Magazine".

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Secretary

Secretary

Maggie Gyllenhaal und James Spader als sadomasochistisches Liebespaar: erotisch, romantisch, ehrlich - ein Klassiker

Das Medium Film steht auf zwei Säulen. Einmal sind Leinwand und Bildschirm Projektionsflächen für Träume und Sehnsüchte der Zuschauer, bieten Fluchtmöglichkeiten aus der Realität. Die Wirklichkeit im Film hat dann ihre eigenen Gesetze, und niemand stört sich daran. Völlig konträr dazu kann Film aber auch ein genauer Beobachter der Wirklichkeit sein und das unbestechliche Kameraauge auf die kleinen Nischen der Gesellschaft richten, die von der Masse nicht wahrgenommen werden wollen oder bestenfalls einfach totgeschwiegen werden. Weil sie unangenehm oder unbequem sind oder man sich mit Menschen beschäftigen müsste, die am Rande der gesellschaftlichen Akzeptanz leben. Regisseur Steven Shainberg geht in eine dieser Nischen und setzt sich bewusst mit den Menschen dort auseinander. Und ihm gelingt dies mit einer bewundernswerten Leichtigkeit. Frechheit siegt in "Secretary" (2002) und macht die sadomasochistische Liebesgeschichte zu einem vergnüglichen Filmerlebnis, das mit seinen herausragenden Darstellern Maggie Gyllenhaal und James Spader die Lust, das Ungezeigte zu zeigen, zelebriert.

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Cube

Cube

Sensationeller Sci-Fi-Horror

Eigentlich kein gutes Zeichen, wenn ein Film Kultstatus in den erlesenen Kreisen der Surrealisten genießt. Bei "Cube" (1997), dem vielfach preisgekrönten Kinodebüt des Regisseurs Vincenzo Natali, ist das anders. Der einstige Storyboard-Zeichner des Cyber-Spektakels "Vernetzt - Johnny Mnemonic" schuf mit kleinem Budget und unbekannten Schauspielern einen erstklassigen, zugleich verstörenden und beklemmenden Science-Fiction-Thriller, den RTL II nun wiederholt.

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Short Cuts

Short Cuts

Genialer Episodenfilm von Robert Altman - Vorbild für viele junge Regisseure. Mit Julianne Moore, Tim Robbins, Robert Downey Jr.

"Das heutige Kino ist infantil und imitiert sich nur noch selber. Originalität ist Mangelware." Das war starker Tobak von einem Mann, der es wissen musste: Robert Altman, Quertreiber und Außenseiter Hollywoods und gleichzeitig einer der bedeutendsten amerikanischen Filmemacher, verstarb am 20. November 2006. ARTE widmet ihm nun einen Themenabend: "Robert Altman, ein Rebell in Hollywood". Bevor ab 23.45 Uhr die Dokumentation "Robert Altman und das andere Hollywood" anhand zahlreicher Filmausschnitte Altmans Schaffensweg nachzeichnet, steht um 20.40 Uhr mit "Short Cuts" (1993) einer der bemerkenswertesten neueren Filme Altmans auf dem Programm.

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