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Very Bad Things

Very Bad Things

Kurzkritik: Brillante schwarze Komödie mit Cameron Diaz

Kyle Fisher steht kurz vor der Hochzeit mit der schönen Laura. Den Junggesellenabschied möchte er standesgemäß zusammen mit seinen Freunden in Las Vegas feiern. Alles läuft bestens, bis einer aus der Clique mit einer Stripperin auf dem Zimmer verschwindet, wo sie derart leidenschaftlichen Sex haben, dass diese durch einen dummen Unfall das Zeitliche segnet. Nun gilt es, die Leiche zu beseitigen. Rabenschwarze Komödie, bei der kein Auge trocken bleibt.

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Der Morgen stirbt nie

Der Morgen stirbt nie

Routinierter Bond-Film mit einem schwachen Bösewicht

Es hätte wohl auch ein Trick sein können. Theoretisch zumindest. So ähnlich wurde das vor Jahrzehnten schon einmal bei Sean Connery praktiziert, der als Bond seinen Ausstieg erklärte und dann doch noch einmal zurückkam. Diesmal aber scheint das Aus endgültig zu sein. Pierce Brosnans Zeit als 007 ist abgelaufen, und über die wahren Gründe dafür wird man wohl erst in Jahren aufgeklärt. Der Neue, Daniel Craig, bewies kürzlich im neuesten Bond mit dem Titel "Casino Royale", dass der gestählte Brite durchaus ein würdiger Nachfolger Brosnans ist.

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Aimée & Jaguar

Aimée & Jaguar

Wahre Liebesgeschichte, gut inszeniert von Max Färberböck

Die rüstige alte Dame kauert reisefertig in ihrem Sessel. Sie soll in ein Altenheim abgeschoben werden. Durch ihre Wohnung stapfen schon die neuen Besitzer. "Stuhl und Fotos gehören mir", ruft sie ihnen zu. Es sind die letzten Erinnerungsstücke an eine große Liebe. Damals, 1943, im zerbombten Berlin, war sie nicht mehr bloß Lilly Wust, die brave Ehefrau und vierfache Mutter, sondern Aimée, und die Jüdin Felice Schragenheim, ihre Geliebte, war Jaguar: "Aimée und Jaguar" - Max Färberböck machte 1998 aus dieser authentischen Geschichte seinen ersten Kinofilm. Die Hauptdarstellerinnen Maria Schrader und Juliane Köhler überzeugten: Für ihre Leistung bekamen sie 1999 ex aequo den Silbernen Bären in Berlin.

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Was Sie schon immer über Sex wissen wollten

Was Sie schon immer über Sex wissen wollten

Witziger Episodenfilm, der die Aufklärungsfilme der 60er Jahre auf die Schippe nimmt

Lust auf eine Runde herzhaftes Lachen? Wie wäre es damit: Woody Allen als deprimierte Spermazelle, als Hofnarr im Kampf mit dem Keuschheitsgürtel oder als Latin Lover, dessen Frau nur in der Öffentlichkeit zum Orgasmus kommt? Dann ist "Was Sie schon immer über Sex wissen wollten" aus dem Jahr 1972 genau das Richtige. Es war die erste Produktion des amerikanischen Erfolgsregisseurs, die in Deutschland in die Kinos kam, und sie ist auch heute noch höchst sehenswert: ein herrliches Stück Film, das Woody Allen zeigt, wie er ist und wie er schon immer war: urkomisch und schön schrullig.

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Brotherhood

Brotherhood

Im Sommer kurz im Kino - nun die TV-Premiere: Melodrama über den Koreakrieg

Es ist der vergessene Krieg - zwischen dem Zweiten Weltkrieg und dem Vietnam-Krieg. Aber die koreanische Halbinsel brannte zwischen 1950 und 1953, die hier tobende Auseinandersetzung forderte mehr als vier Millionen Menschenopfer, 75 Prozent davon waren Zivilisten. Bis heute haben die beiden am 38. Grad nördlicher Breite geteilten Staaten keinen offiziellen Friedensvertrag abgeschlossen. "Brotherhood - Wenn Brüder aufeinander schießen" (2004) ist der erste Film aus Korea, der sich im Blockbuster-Format dem bislang tabuisierten Bürgerkrieg widmet und dabei nicht nur das Grauen im Großen zeigt, sondern auch die brutalen Auswirkungen im ganz Kleinen. Das Erste strahlt den erschütternden Antikriegsfilm zu später Stunde als TV-Premiere aus.

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