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Der Spion, der mich liebte

Der Spion, der mich liebte

Einer der besten Bond-Filme aller Zeiten

Er kann einem wirklich leidtun, der Roger Moore. Plötzlich will ihn niemand mehr so recht gemocht haben in seiner Rolle als James Bond, die er seit 1973 insgesamt in sieben Filmen übernahm. Die ewige Rangliste der beliebtesten Bonds führt freilich in so gut wie jeder Umfrage Sean Connery an, ihm folgt Pierce Brosnan. Und nun liegt Daniel Craig nach nur einem einzigen Film sogar schon vor Roger Moore. Dabei wird schnell vergessen, dass der gebürtige Londoner Anfang der 70er-Jahre die Kinoreihe nicht nur aus einer inhaltlichen Krise führte, sondern seinen Teil dazu beitrug, sie zu modernisieren und den damals neuen Sehgewohnheiten anzupassen. Ein gutes Beispiel dafür ist "Der Spion, der mich liebte" (1977), den nun das Erste wieder einmal im Programm hat.

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Gegen die Wand

Gegen die Wand

Atemberaubender Liebesfilm

Als Sibel Kekilli im Februar 2004 über die Berlinale-Leinwände tobte, fluchte, verzweifelte, liebte und "Gegen die Wand" (2003) rannte, glich das einem Vulkan. Die Newcomerin war frisch und ungeschminkt, ihre Authentizität und Leidenschaft wogen schwerer als die schauspielerischen Defizite. Sibel Kekilli musste wie ihr Filmcharakter ausbrechen aus der muffigen Tradition, aus der Starre, die sie fesselt und ihr die Luft zum Atmen nimmt. Doch Fatih Akins Berlinale-Gewinner brachte ihr nicht nur Anerkennung ein, sondern auch mit Blick auf ihre Vergangenheit als Pornodarstellerin eine Kampagne der "Bild"-Zeitung, die so tief zielte, dass sich Kekilli zwei Jahre lang zurückzog. Erst im vergangenen Herbst war sie wieder auf der Leinwand zu sehen, dafür aber gleich zweimal. In Hans Steinbichlers "Winterreise" begleitete sie als Kurdin Leyla den äußerst präsenten Josef Bierbichler als großspurigen, aber verzweifelten Kleinunternehmer nach Afrika. Für Joseph Vilsmaier brachte sie "Der letzte Zug" als Jüdin nach Auschwitz. Das Erste wiederholt nun Sibel Kekillis Leinwanddebüt.

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Spun

Spun

Überdrehter, dennoch sehenswerter Drogenfilm mit Brittany Murphy

Wenn ein Film es schafft, dass man sich 100 Minuten lang auf Drogen fühlt, ist das vermutlich ein Kompliment. Im Normalfall. Schließlich will man damit ja nur einen außergewöhnlich intensiven Zustand beschreiben, nur sagen, dass es ein berührendes Werk war, man nicht kalt gelassen wurde. Mit "Spun" (2002), nun im Ersten zu sehen, verhält sich das ein wenig anders. Auch ohne Methamphetamine ausprobiert zu haben, bekommt man eine Ahnung davon: nicht von der Wirkung, aber von den Nebenwirkungen.

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Die Stunde des Jägers

Die Stunde des Jägers

Etwas altmodischer, aber gut inszenierter Actionfilm mit Benicio del Toro und Tommy Lee Jones

Leinwandmagie à la Rambo: In den Wäldern von Portland geraten Tommy Lee Jones als Survival-Meister Bonham und Benicio Del Toro ("Traffic") als sein außer Kontrolle geratener Schüler Hallam aneinander. Beide kommen aus einer militärischen Spezialeinheit und kennen sich perfekt in der Kunst der lautlosen Messerattacke aus. "Die Stunde des Jägers" (2003) kommt nun im "ZDF-Montagskino" zum ersten Mal ins Fernsehen - in einer um allzu brutale Szenen gekürzten Fassung, versteht sich.

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Sag niemals nie

Sag niemals nie

Sean Connery, Kim Basinger und Klaus Maria Brandauer in dem Bond-Klassiker von 1983

"Nie mehr", sagte Sean Connery den Produzenten und kehrte - nach seinem sechsten Bond-Abenteuer - der Leinwand und seinen Fans den Rücken. Zwölf Jahre später bekam er ein exzellentes Drehbuch, hochkarätige Partner wie Klaus Maria Brandauer und Kim Basinger, sowie schlappe fünf Millionen Dollar Gage geboten. "Never say never again", soll Ehefrau Micheline zu ihrem Gatten Sean gesagt haben, als ihr dieser gestand, dass er noch ein letztes Mal den smarten Top-Agenten 007 geben würde. Und so lieh Frau Connery dem neuen Bond-Abenteuer nicht nur den rauen Charme ihres Familienoberhauptes, sondern auch den passenden Titel. "Sag niemals nie" entstand 1983 und wird nun im Ersten zu später Stunde wiederholt.

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