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Fernsehprogramm
Band of BrothersSchockierende, unpathetische Mini-Serie über den Zweiten WeltkriegMit einem Budget von rund 125 Millionen Dollar zählt das zehnteilige Weltkriegs-Drama "Band of Brothers" zu den teuersten und aufwändigsten Fernseh-Serien aller Zeiten. Für die "New York Times" läutete sie 2001 gar eine "neue Ära der TV-Unterhaltung" ein. Verantwortlich für die monumentale HBO-Produktion, die RTL II nun immer sonntags in Doppelfolgen wiederholt, sind Hollywoods Oscar-Garanten Steven Spielberg und Tom Hanks, die schon in ihrem mehrfach ausgezeichneten Anti-Kriegsfilm "Der Soldat James Ryan" (1998) die Thematik des "D-Day" aufgegriffen hatten.» weiter lesen
Gangs of New YorkDie Geburt Amerikas aus dem Geiste der Gewalt - virtuos inszeniert von Martin ScorseseIm Anfang ist nicht das Wort, sondern die Rasierklinge. Blutverschmiert. Noch fährt sie über Bartstoppeln. Doch schon bald reiht sie sich ein in die Phalanx der Fleischermesser und Hackebeile, die hässliche Wunden hinterlassen. Der Mann, der sie führt und seinem Sohn eines der Geheimnisse des Lebens mit auf den Weg gibt - "Das Blut bleibt an der Klinge" - hat keine Zeit für Körperpflege. Draußen vor der Tür wartet der Tod auf Priest Vallon. Und der gleiche Sog, der ihn und seine Mannen in den Kellergewölben der alten Brauerei nach oben treibt, dem Feind entgegen, zieht den Zuschauer von "Gangs of New York" (2002) hinein in das brutale Innenleben der Stadt der Städte, damals, Mitte des 19. Jahrhunderts, als in den schmutzigen Straßen noch Gewalt und Bill the Butcher herrschten. ProSieben wiederholt nun in HDTV das namhaft besetzte Historiendrama.» weiter lesen
The Italian JobEine Idee, so alt wie das Kino, aber frisch und temporeich erzählt: der hundertprozentig sichere Raubüberfall. Charlize Theron, Mark Wahlberg und Edward Norton mischen mit."Ich traue allen Menschen, nur nicht dem Teufel in ihnen."- John Bridger (Donald Sutherland) ist ein Meisterdieb und eigentlich im Ruhestand. Doch er wird von seinem Ziehsohn Charlie Croker (Mark Wahlberg) zu einem letzten Job in Venedig überredet. Regisseur F. Gary Gray hat mit "The Italian Job" ein recht cleveres und überraschend frisches Remake des 1969er-Kultstreifens "Charlie staubt Millionen ab" (mit Michael Caine) gedreht. Klar ist der Plot einfach gehalten, aber die actiongeladene Neuauflage des Klassikers wird beherzt und gewitzt erzählt und gleitet nicht in die üblichen seichten Hollywood-Bahnen ab. Das ZDF zeigt in einer Free-TV Premiere also zeitgemäßes, witziges und raffiniertes Unterhaltungskino, das sich mit Neo-Klassikern wie Steven Soderberghs "Ocean's Eleven" durchaus messen kann.» weiter lesen
Chasing AmyWitziger, tabuloser Liebesfilm mit Ben Affleck"Clerks" (1994) war unbeschwert, frei irgendwie, die künstlerisch unabhängige, anarchische Betrachtung eines verdammten Sonntags in der Provinz. Auch der Nachfolger "Mallrats" (1995) war noch herrlich unkorrekt und durchgeknallt. Für den dritten Teil seiner New Jersey-Trilogie hat Regisseur Kevin Smith all das aufgegeben. Offensichtlich war der Filmemacher bei "Chasing Amy" (1997) um eine klare inhaltliche Linie bemüht, war nicht mehr ganz so verliebt in die Dialoge, die er als Drehbuchautor seinen gewohnt alternativen Figuren in den Mund gelegt hatte. Dennoch schafft es der Regisseur, dass man dem Film auch kurz nach Mitternacht, wenn ihn das Erste ausstrahlt, treu bleibt.» weiter lesen
ExistenzKurzkritik: Visionärer Computerspiel-Thriller von David Cronenberg"Existenz" ist ein neuartiges Computerspiel, das von Allegra Geller erfunden wurde. Dabei wird das Nervensystem der Spieler über einen "Bioport" direkt angeschlossen - und es stellt sich in der Folge die Frage: Was ist Realität, was ist virtuell? Doch Allegras Erfindung wird sabotiert, und sie muss gemeinsam mit ihrem Kollegen Ted die Flucht ergreifen. Bald schon finden sich beide in einem unwahren Jenseits wieder.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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