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Fernsehprogramm

Der blaue Engel

Der blaue Engel

Nach Heinrich Manns Roman "Professor Unrat"

"Und alles wegen einem Weib": Mit diesen Worten kommentierte Direktor Kiepert den Untergang des Gymnasialprofessors Immanuel Rath. Heinrich Manns Buch "Professor Unrat" fasste die Geschichte freilich wesentlich weiter. Doch die sozialkritischen Untertöne ließ Regisseur Josef von Sternberg in "Der blaue Engel" (1930) im Hintergrund. Es entstand ein Werk, das filmhistorisch von höchster Bedeutung ist: Der erste deutsche Tonfilm machte Marlene Dietrich, die hier das berühmte "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" sang, zum Weltstar. Das Erste widmet der geheimnisvollen Blonden anlässlich des 105. Geburtstages (am 27. Dezember) eine kleine Filmreihe, zu deren Auftakt "Der blaue Engel" gezeigt wird.

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Gothika

Gothika

Verschenkter Gruselthriller mit Halle Berry und Penelope Cruz

Auf dem Papier schien Mathieu Kassovitz genau der richtige Mann für den Regisseurstuhl zu sein. Schließlich bewies der französische Filmemacher schon bei "Die purpurnen Flüsse" seinen Hang zum Mysteriösen. Doch sein paranormaler Thriller "Gothika" (2003), den ProSieben nun als Free-TV-Premiere zeigt, ist ein recht dröges Psycho-Filmchen geworden, bei dem eine (Massen-)Duschszene mit der schönen Halle Berry auch schon das einzig Bemerkenswerte ist.

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Marnie

Marnie

Einer der besten Hitchcock-Filme: Sean Connery als Verlagschef, der eine kleptomanische Sekretärin (Tippi Hedren) einstellt

Angeblich war Tippi Hedren nicht nur Alfred Hitchcocks "Lieblingsblondine". Sie wurde während der Dreharbeiten zu "Die Vögel" (1963) sogar zu seiner Obsession. Dennoch arbeiteten die beiden für "Marnie" 1964 noch einmal zusammen, womit sich der platinblonden Schauspielerin eine Chance bot, "die man nur einmal im Leben bekommt". Auf anderen Seite soll sie sehr unter Hitchcocks Besitzansprüchen gelitten haben, die so weit gegangen sein sollen, dass er ihr ein Angebot François Truffauts verheimlichte, weil er nicht wollte, dass sie unter einem anderen Regisseur spielte. Unter welchen Vorzeichen der Thriller nun tatsächlich zustande kam, ein Klassiker ist er allemal geworden. Gezeigt wird er nun im Rahmen des ARTE-Psychothriller-Zyklus'.

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A.I. - Künstliche Intelligenz

A.I. - Künstliche Intelligenz

Versponnenes Science-Fiction-Märchen von Steven Spielberg. Es geht um Roboter, drei Welten und eine blaue Fee..

Als ernsthafte Zukunftsvision zum Thema "Künstliche Intelligenz" taugt "A.I." so gut wie zu keinem Zeitpunkt. Vielmehr ist der Film, den die ARD im Vorfeld des 60. Geburtstags von Steven Spielberg (18.12.) zeigt, ein Sci-Fi-Märchen, das visuelle Eindrücke und einfache Emotionen in den Mittelpunkt rückt. Deshalb dürfen darin kleine Roboter, die wie Pinochio ein echter Junge werden wollen, viele bittere Tränen vergießen ...

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Fat Actress

Fat Actress

Hollywood-Star Kirstie Alley ist dick geworden und spricht darüber in sechs Folgen, die vox an zwei Abenden zeigt

Drogenabhängig, sexsüchtig, vorbestraft - man darf in Hollywood so ziemlich alles sein. Nur nicht fett - zumindest, wenn man eine Frau ist. Kirstie Alley bekam das am eigenen, fülligen Leib zu spüren. Nachdem sie jahrelang eine gefragte Schauspielerin war, die in "Cheers" ebenso eine gute Figur machte wie in der Trilogie "Kuck' mal, wer da spricht", nahmen die Pfunde zu und die Rollenangebote drastisch ab. "Gnadenlos schön" hieß ihr letzter Kinostreifen, eine deftige Satire auf den Schönheitskult. Das war 1999 und Kirstie Alley bewegte sich noch im zweistelligen Kilobereich. Sechs Jahre später brachte sie sehr zur Freude der US-Klatschblätter knapp drei Zentner auf die Waage - und trat mit der bissigen Semi-Reality-Show "fat actress" die Flucht nach vorne an. vox zeigt die sechsteilige Nabelschau nun an zwei Montagen (20. und 27.11.) um kurz nach Mitternacht.

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