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Fernsehprogramm
Tilda Swinton radelt in "The Invisible Frame" quer durch BerlinInteressanter Ansatz, aber auf Dauer etwas langweiligAus östlicher Blickrichtung sah das natürlich ganz anders aus. Doch für Besucher West-Berlins war die Mauer zur DDR immer auch eine Touristenattraktion. Als die damals noch wenig bekannte britische Schauspielerin Tilda Swinton im Jahr 1988 in die geteilte Stadt kam, hatte sie jedoch keinen Fotoapparat dabei, sondern ein Fahrrad. 160 Kilometer radelte sie beim Brandenburger Tor beginnend und endend entlang des Monuments der deutschen Teilung. Gefolgt von Regisseurin Cynthia Beatt und einem kleinen Kamerateam. "Cycling the Frame" hieß der poetische, höchst subjektive Filmessay, der entstand. 21 Jahre später haben Swinton und Beatt die Radtour wiederholt und "The Invisible Frame" nachgelegt. 3sat zeigt die außergewöhnliche Reisedoku einen Tag vor dem Wendejubiläum in Erstausstrahlung, gefolgt von einer Wiederholung des 88er-Films um 22.45 Uhr.» weiter lesen Anzeige
Michael Myers, der siebte: "Halloween: H20"Lauwarmer Horror-AufgussMit Fortsetzungen ist das so eine Sache: Schon bei Trilogien können die Sequels in die Hose gehen (siehe "Matrix"). Doch bei zehn (!) Teilen, die einem einst coolen Horror-Schocker aus den Zelluloid-Rippen geleiert werden, scheint der Niedergang vorprogrammiert. So ist das leider bei "Halloween: H20" (1998). Denn trotz ausführlicher Huldigung des Originals (1978 unter der Regie von John Carpenter entstanden) erreicht dieser Horror-Aufguss nicht den Grusel-Effekt des damaligen Meisterwerks. kabel eins zeigt das Schlitzer-Spektakel ein paar Tage nach dem "dunklen" Festtag Halloween zum wiederholten Male.» weiter lesen
Erstaunlich gut: "Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben"Matthias Schweighöfer verkörpert gut den "Literaturpapst""Bitte langweilen Sie die Zuschauer nicht": Nur diesen einen Satz gab Marcel Reich-Ranicki dem Drehbuchautor Michael Gutmann zur Verfilmung seiner Autobiografie mit auf den Weg. Ansonsten erhielt das Projekt freies Geleit. Offensichtlich machte man beim WDR dann auch alles richtig. "Fabelhaft", soll das Urteil des nunmehr 89-jährigen Literaturpapstes gelautet haben, als er die Verfilmung seines Lebens von der Kindheit bis in die 50er-Jahre hinein (Antritt bei der "Frankfurter Allgemeinen") im Rahmen einer Privatvorführung sah. Dem schloss sich die Kritik weitgehend an, schon weil Matthias Schweighöfer in der Titelrolle - ganz ohne Ranicki-"r" - eine Glanzleistung vollbringt. - 3sat wiederholt "Marcel Reich-Ranicki: Mein Leben" im Rahmen des 3sat-Zuschauerpreises 2009 anlässlich des Baden-Badener Fernsehfilmfestivals (17. bis 21. November). Bereits um 20.15 Uhr wird innerhalb dieser Auswahl der Sat.1-Krimi "Schatten der Gerechtigkeit" gezeigt.» weiter lesen
Effektreich und superaufwendig: "Spider Man 2"Ein Superhelden-Film, wie er sein sollteViele Kinder fänden es wahrscheinlich mächtig cool, wenn ihr Papa "Spider-Man" wäre. Ob das Ruby (3) und ihr kleiner Bruder (geboren im Mai) auch so sehen? Gerade hat ihr Vater Tobey Maguire das Drama "Brothers" abgedreht, derzeit steht die schwarze Komödie "The Details" an. Und im März 2010 soll es mit den Dreharbeiten zum vierten Abenteuer des Spinnenmanns weitergehen. Da bekommt man Papa Tobey wahrscheinlich selten ohne Maske zu Gesicht. Doch halb so wild. Der Hollywood-Star soll bei den Vertragsverhandlungen darauf gepocht haben, abends früher nach Hause gehen zu dürfen. "Spider-Man 4" soll sowieso erst am 5. Mai 2011 in die Kinos kommen. ProSieben wiederholt derweil Teil zwei (2004).» weiter lesen
Gutes deutsches Drama: "12 heißt: Ich liebe dich"Eine außergewöhnliche LiebesgeschichteNominiert für die beste Regie. Für den besten Hauptdarsteller. Für die beste Hauptdarstellerin. Aber für den besten Film nicht. So ganz nachvollziehbar waren sie nicht, die Nominierungen für den Deutschen Fernsehpreis, der im Herbst 2008 vergeben wurde. Connie Walther, die Regisseurin, war es schließlich, die die Auszeichnung mit nach Hause nehmen konnte. Eine verdiente Ehrung für "12 heißt: Ich liebe dich" - einen außergewöhnlichen Film, den ARTE nun noch einmal zeigt.» weiter lesen
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