Krieg der Sterne
Der digital überarbeitete Klassiker auf ProSieben
Irgendwo in einer fernen Galaxis nimmt der machtgierige Darth Vader die schöne Prinzessin Leia gefangen, die einen Aufstand im Weltall gegen den Imperator anzetteln will. Der junge, ungestüme Luke Skywalker und der kluge Jedi-Ritter Obi-Wan Kenobi wollen nun Leia befreien. Gleichzeitig müssen sie die Superwaffe der feindlichen Macht unter ihre Kontrolle bringen.
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Star Wars: Episode II
Nochmal auf ProSieben
George Lucas dürfte sich darüber im Klaren gewesen sein, dass er einiges gutzumachen hatte. "Star Wars - Episode I" (1999), den ProSieben in der vergangenen Woche wiederholte, wurde zwar zum erfolgreichsten aller drei neuen Filme der Saga, war aber unzweifelhaft auch der schwächste. Ein Film mit Kindern, für Kinder. Die Fortsetzung, "Episode II - Angriff der Klonkrieger" (2002), legte da schon ein anderes Tempo und eine andere Ernsthaftigkeit an den Tag. ProSieben zeigt nun das Abenteuer gut ein Jahr nach der Free-TV-Premiere erneut.
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Wag the Dog
Die meisterhafte Politsatire von Barry Levinson direkt in`s Wohnzimmer
Nichts Neues: Der Präsident der Vereinigten Staaten hat gehörigen Mist gebaut. Er soll eine minderjährige Besucherin des Weißen Hauses sexuell belästigt haben. Die Presse stürzt sich auf ihn, und das kurz vor seiner erhofften Wiederwahl. Kurzum wird ein Hollywood-Regisseur engagiert, der zur Ablenkung einen Krieg im Ausland inszenieren soll. Die Parallelen zwischen Wahrheit und Film waren schon beachtlich, als "Wag the Dog", eine brillante Satire mit Starbesetzung, 1998 auf den Markt kam. Der Skandal um Bill Clinton verlieh dem Film eine neue Dimension abseits der Fiktion. Aber auch Jahre später ist das Meisterwerk von Barry Levinson, das Tele 5 nun wiederholt, immer noch aktuell.
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Speed
Knallharte Action mit Keanu Reeves - Zur Erinnerung noch mal auf ProSieben
Der Action-Hit im US-Kinosommer 1994 war nicht - wie von vielen prognostiziert - Arnold Schwarzenegger als Undercover-Agent in "True Lies", sondern ein ganz normaler Linienbus aus Santa Monica. Dabei galten die tonnenschweren Vehikel bis dahin als wenig tauglich für groß angelegte Action-Szenarien: Sie können nicht so eindrucksvoll abstürzen wie Flugzeuge und nicht so dramatisch entgleisen wie Eisenbahnen. Doch in Jan de Bonts Hochgeschwindigkeitsspektakel "Speed" (1994) raste ein zur Höllenmaschine umfunktionierter Bus ungebremst durch die scharfen Kurven von Los Angeles und wurde damit zum Abräumer an den Kinokassen.
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Lulu
Die Premiere des Skandalstücks auf Arte
Mit seiner "Lulu" hatte Frank Wedekind (1846 - 1918) einige Probleme. Es war schon schlimm genug, eine Hure in den Mittelpunkt eines Dramas zu stellen, noch schlimmer aber war, dass Wedekind, der wegen Majestätsbeleidigung ein halbes Jahr Festungshaft verbüßen musste, es scheinbar genoss, mit größtmöglicher Radikalität die Konventionen der (spieß-)bürgerlichen Gesellschaft zu brechen. Die Zensur im wilhelminischen Deutschland zögerte jedenfalls nie lange, bevor sie eingriff. "Lulu", eines der skandalösesten Theaterstücke seiner Zeit, handelt vom Aufstieg und Fall einer Prostituierten, die auf der Suche nach Liebe lediglich eine Projektionsfläche für unterdrückte (Ge-)Lüste der Männer war. Regisseur Uwe Janson machte aus dem umfangreichen Stoff einen auf zwei Stunden komprimierten Theaterfilm, der bei ARTE Premiere hat.
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