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Der mit dem Wolf tanzt

Der mit dem Wolf tanzt

Das großartige Western-Epos mit Kevin Costner for free nach Hause

Es war eines der letzten erfolgreichen Western-Abenteuer im Kino: 1991 räumte Kevin Costner mit blutrünstigen Rothaut-Klischees auf und heimste für sein dreistündiges Epos sieben Oscars ein. Sein mutiges Regiedebüt "Der mit dem Wolf tanzt" bescherte dem Hollywood-Schauspieler internationale Anerkennung und rührte unzählige Zuschauer zu Tränen. Die Geschichte eines Offiziers der Nordstaaten, der sich in der Wildnis der Prärie mit Indianern anfreundet und letztendlich die Seiten wechselt, war Costners ernsthafter Versuch, den Ureinwohnern späte Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.

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Windtalkers

Windtalkers

Nicolas Cage erhöht den Wert des Kriegsfilms beträchtlich - Sehr sehenswert ist er trotzdem nicht

Nicht allein, dass "Windtalkers" eine von etlichen 2001 realisierten großen Kriegsfilmproduktionen war, die aufgrund der Anschläge vom 11. September 2001 vorübergehend auf Eis gelegt werden mussten. Der Film hatte es auch deshalb schwer, weil bereits der Name des Regisseurs Sorgenfalten aufwarf: John Woo, der die Zeitlupen ebenso liebt wie die weißen Tauben am Himmel, die mit dem Blut im Vordergrund eine so seltsame Liebesbeziehung eingehen, hatte sich 2001 für die USA mit dem Zweiten Weltkrieg auseinander gesetzt. Sein "Bullet in the Head" hatte vor Jahren schon Vietnam zum Thema. Nun aber war Woo, spätestens seit "M:I-2", zum Hollwood-Kommerzfilmer geworden. Zu jemandem, der seinen Stil und die Effekte über die Story stellt, zum großen Ästheten der Kampf- und Actionszenen. Als der Film im Juni 2002 schließlich in die US-Kinos kam, mussten sich die Skeptiker korrigieren: "Windtalkers", der nun als Free-TV-Premiere im Ersten läuft, ist John Woo zum nüchternen, schonungslosen Plädoyer gegen den Krieg geraten.

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Lebe lieber ungewöhnlich

Lebe lieber ungewöhnlich

Fantasievolle Unterhaltung mit dem Traumpaar Ewan McGregor und Cameron Diaz

Am 19. Mai 2005 endete das wohl größte Fan-Martyrium der Filmgeschichte. Dann - endlich! - kam die dritte und wohl auch letzte "Star Wars"-Episode weltweit in die Kinos. Wieder mit dabei: Ewan McGregor, der sich als Jedi-Meister Obi Wan Kenobi spektakulär in Hollywoods Oberliga gekämpft hat. Und wenige Wochen später hatte der gebürtige Schotte im Sci-Fi-Thriller "Die Insel" schon wieder eine große Hauptrolle. An so ein Standing war 1997 - selbst nach dem Überraschungserfolg von "Trainspotting" - freilich noch lange nicht zu denken. Also tat sich McGregor abermals mit seinem Entdecker Danny Boyle ("The Beach") zusammen und drehte mit ihm die skurrile Liebeskomödie "Lebe lieber ungewöhnlich", die RTL II nun erneut zeigt.

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Eröffnung der Berlinale

Eröffnung der Berlinale

Der immer einflussreichere Filmpreis in voller Länge

Im Fernsehen führte die Berlinale über Jahre hinweg ein Schattendasein. Wer mehr über das wichtigste deutsche Filmfestival wissen wollte, musste die Programmspalten der Sender schon genau durchforsten. Was auch daran lag, dass SAT.1 lange Zeit Sponsor des Festivals war, jedoch in seinem eigenen Programm kaum Platz für die Filmfestspiele freiräumte. Diesmal jedoch kann ganz Deutschland dabei sein, beginnend bei der Eröffnungs-Gala bis hin zum großen Finale am Samstag, 18. Februar, wenn der Goldene und die Silbernen Bären vergeben werden.

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Titanic

Titanic

Ja, schon wieder

Forscher finden an Bord der 1912 gesunkenen "Titanic" das Porträt einer jungen Frau. Wenig später bekommen sie einen Anruf: Die 101-jährige Rose ist am Telefon, das Mädchen auf dem Bild. Sie hat das Unglück überlebt und erzählt von dem Abenteurer Jack, den sie an Bord kennen und lieben lernte, bis der Luxusliner unterging.

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