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Fernsehprogramm
SimpaticoDas Projekt Sam Shepard ist wieder mal gescheitert - Daran ändern selbst Sharon Stone und Jeff Bridges nur wenigDie Bücher des amerikanischen Schriftstellers Sam Shepard eignen sich nur bedingt fürs Kino. Die Zuschauer jedenfalls nahmen Filme wie "Silent Tongue" oder "Curse of the Starving Class" nur am Rande wahr. "Paris, Texas" sorgte durch die Regie von Wim Wenders in Europa für Furore, mehr aber nicht. Mit "Simpatico" wurde 1999 wieder einmal das Unternehmen Shepard im Kino in Angriff genommen. Trotz prominenter Besetzung blieben auch diesmal die Zuschauer in den Staaten dem Film fern. Doch der mit vielen Stars dekorierte Film ist die bis dato zugänglichste und wohl beste Shepard-Verfilmung.» weiter lesen Anzeige
Cocktail, mit Tom CruiseTom Cruise brilliert als Schauspieler und Barmixer1987, zu einer Zeit, als Cola-Rum in Deutschland noch als ultimatives Ereignis moderner Barkultur galt, ließ Roger Donaldson mit seinem Kinofilm "Cocktail" in Amerika scharenweise den Zuschauern das Wasser im Munde zusammenlaufen. Ob es nun an Tom Cruise in der Rolle eines ewig grinsenden Barkeepers oder an den exotischen Getränken lag: Der Film war auch hierzulande ein Renner. Inzwischen finden sich Martini Dry und Pina Colada auf der Karte jedes besseren Bahnhofsrestaurants, und Cruise hat es längst geschafft, sein Sonnyboy-Image abzulegen. Verkörpert er heute, wie zuletzt in "Krieg der Welten" und im Mai 2006 in "Mission: Impossible 3", den drahtigen Actionhelden, war er in "Cocktail" noch das Fleisch gewordene Abziehbild des dynamischen Möchtegern-Aufsteigers und Frauenschwarms. Es leben die 80-er ...» weiter lesen
8.2.2006 HR: Bring mir den Kopf von Alfredo GarciaBring mir den Kopf von Alfredo GarciaEin mexikanischer Feudalherr bietet eine Million Dollar für den Kopf des Mannes, von dem seine jugendliche Tochter ein Kind erwartet. Was folgt, ist eine hemmungslose Gewaltorgie, an deren Ende auch der Auftraggeber selbst dran glauben muss. Brutale, aber nie überzogene Darstellung eines gewalttätigen Teufelskreises. Mit Warren Oates, Isela Vega, Gig Young» weiter lesen
Der talentierte Mr. RipleyAnthony Minghella beweist viel psychologisches Gespür - Matt Damon als falscher Jemand"Ein Talent hat jeder Mensch", glaubt Dickie Greenleaf (Jude Law). "Unterschriften fälschen, Lügen erfinden, so gut wie jeden imitieren" - Tom Ripley (Matt Damon) verfügt über gleich drei herausragende Fähigkeiten, die er wohl bedacht einzusetzen weiß. Patricia Highsmiths Kriminalroman "Der talentierte Mr. Ripley" wurde schon einmal verfilmt: 1959 von René Clement unter dem Titel "Nur die Sonne war Zeuge". Alain Delon spielte den Ripley als eiskalten Killer, der am Ende seine gerechte Strafe erhält. Anthony Minghella, Oscarpreisträger für "Der englische Patient", wählte 1999 eine andere Herangehensweise. Sein Ripley ist ein Getriebener, der sich mehr und mehr im Netz seiner Lügen verstrickt. kabel eins zeigt den Film nun wieder einmal im Fernsehen.» weiter lesen
LantanaSpannendes Beziehungsdrama von Ray LawrenceZwischenmenschliche Beziehungen als undurchdringliches Gestrüpp: Dieses Thema deutet sich bei "Lantana" (2001) schon in der ersten Szene an. Die Kamera gleitet über die Lantana-Pflanzen mit ihren pink und orange leuchtenden Blüten, die in Australien als lästiges Unkraut gelten. Im dichten Unterholz zeigt sich schließlich die Leiche einer Frau - Ausgangspunkt für ein Verwirrspiel in den Beziehungen von vier Paaren einer australischen Kleinstadt. Mehr als der Krimi-Aspekt interessiert Regisseur Ray Lawrence in seinem zweiten Spielfilm nach dem 1985 entstandenen "Bliss", die Geschichten, die die Tote über Liebe und Liebende jenseits der 40 erzählt. Das Erste hat die exzellente Mischung aus subtilem Psychothriller und Midlife-Drama ins Nachtprogramm verbannt.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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