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Oliver Pocher ist der

Oliver Pocher ist der "Vollidiot"

Nicht so gut wie das Buch

Angst vor neuen Herausforderungen kennt der werdende Papa Oliver Pocher offenbar nicht. Nach seiner Gesellen-Zeit an der Seite von Late-Night-Urgestein Harald Schmidt, die im Frühsommer endete, steht nun das Meisterstück, die eigene Late-Night-Show bei Sat.1, an: "Die Oliver Pocher Show" startete zuletzt auf dem nicht unbedingt erfolgsverwöhnten 22.15-Uhr-Sendeplatz. Selbst vor einer Kinohauptrolle schreckte der rotzfreche Moderator und Stand-up-Comedian nicht zurück. Obwohl er zuvor in der ARD-Serie "Sternenfänger" nur wenige Erfahrungen als Schauspieler sammeln konnte. Wirklich negativ fiel Pocher in der Verfilmung von Tommy Jauds Bestseller "Vollidiot" (2007) jedoch nicht auf. Wenngleich er mehr wie der Moderator des Films wirkte. Die Komödie von "Wixxer"-Regisseur Tobi Baumann lockte immerhin 800.000 Zuschauer ins Kino, nun ist sie als Free-TV-Premiere bei Sat.1 zu sehen.

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Jennifer Garner langweilt als

Jennifer Garner langweilt als "Elektra"

Einfältige "Daredevil"-Fortsetzung

Gut möglich, dass man dieser Elektra schon einmal begegnet ist. Eine Kriegerin, sinnlich, rachsüchtig und dunkel, mit perfektem Körper und erstaunlichen Kampftechniken. Es war in der wenig erfolgreichen Comic-Verfilmung "Daredevil" (2003): Elektra wurde übel zugerichtet - und umgebracht. Dachte man, aber sie hatte überlebt und durfte 2005 ihre eigene Geschichte im Kino erzählen. Und die ist gewagt, denn die vox-Wiederholung "Elektra" gestattet ihrer stoisch in die Welt blickenden Titelheldin eine Menge Selbstzweifel. Es ist keine gewöhnliche Comic-Verfilmung, die "Akte X"-Regisseur Rob Bowman inszenierte - und vielleicht wollte sie deshalb kaum jemand im Kino sehen.

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Fantastisch:

Fantastisch: "Star Wars VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter"

Der berühmteste SciFi-Klassiker aller Zeiten

Eine unbeschreibliche Karriere: Mit dem Erfolg von "Jäger des verlorenen Schatzes" im Rücken war Harrison Ford Anfang der 80-er zum begehrtesten Schauspieler Amerikas avanciert und hatte daher freie Wahl. George Lucas, der Ford mit der Rolle des Han Solo in den beiden ersten Teilen der "Krieg der Sterne"-Trilogie den Weg geebnet hatte, mag so etwas geahnt haben. Als 1983 mit "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" der dritte Teil der "Star Wars"-Saga in die Kinos kam, war Ford längst zum Hollywood-Star geworden. ProSieben strahlte in den vergangenen Wochen zum wiederholten Mal die komplette Saga aus und zeigt nun den krönenden Abschluss der Fantasy-Legende in der überarbeiteten Special Edition.

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"Final Destination 3" zeigt noch ein paar skurrile Todesarten

Horror von der Stange

Kann ich frei entscheiden? Oder regiert das Schicksal mein Leben? Diese Grundfrage nach der menschlichen Bestimmung diente den Machern von "Final Destination" auch beim dritten Teil als thematisches Fundament. Selbstverständlich versteht sich der Film jedoch nicht als philosophischer Diskurs an die Problematik des Fatalismus, sondern, wie schon die ersten beiden Teile (2000, 2003), als rasanter Horrorstreifen mit Adrenalin-Garantie. RTL II wiederholt nun - rund einen Monat nach dem Kinostart des 3D-Streifens "Final Destination 4" - das zweite Sequel der Sensenmann-Sause. "Final Destination 3" (2005) präsentiert sich allerdings einfallslos, abgesehen von nie da gewesenen Todesarten.

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Gutes deutsches Independent-Kino:

Gutes deutsches Independent-Kino: "Pigs Will Fly"

Tragikomisches Beziehungsdrama

Blockbuster-Kino findet woanders statt. "Das kleine Fernsehspiel", schon der bescheidene Reihentitel deutet es an, kramt eher in den Nischen der Filmkunst, nach innovativen, unkommerziellen Filmen, denen das Etikett "Independent" wie ein Gütesiegel anhaftet. Dass US-Kultregisseur Jim Jarmusch in den 80-ern unter Schirmherrschaft des ZDF-Spartenprogramms seine Karriere startete, schreibt man sich dort mit Stolz und Recht auf die Fahnen. Doch auch die talentiertesten Gesichter der hiesigen Filmlandschaft weiß man zu schätzen. Laura Tonke etwa, die in Eoin Moores Beziehungsdrama "Pigs Will Fly" brillierte, wurde zuletzt mit einer eigenen Reihe gewürdigt. Nun wiederholt das ZDF die verstörende Gewaltstudie von 2002 erneut. Anlässlich einer neuen "Fernsehspiel"-Reihe - diesmal zu Ehren des zweiten Hauptdarstellers - Andreas Schmidt.

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