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Fernsehprogramm
Nach "Brot und Tulpen" ließ Soldini "Tage und Wolken" folgenSehr gelungenes Drama mit Sinn für MenschlichesElsa und Michele passiert das, wovor heute alle Angst haben: der soziale Abstieg. In "Tage und Wolken" erkundete der italienische Regisseur Silvio Soldini bereits 2007 mit großer Ehrlichkeit die schwierige Situation eines Paares in den Vierzigern, dessen Leben durch die unerwartete Arbeitslosigkeit des Mannes durcheinandergerät. Wie in seinem Überraschungserfolg "Brot & Tulpen" (2000) erzählt Soldini auch hier vor allem mithilfe von stark gezeichneten Protagonisten. Nun ist im Ersten zu sehen, wie er die kleinen, die wichtigen Momente im Leben findet und sie virtuos zusammensetzt.» weiter lesen Anzeige
John Cusack vs. Morgan Freeman in "The Contract"Den Psychothriller kann man sich getrost sparenEin fesselnder Psychothriller mit Morgan Freeman als eleganter, routinierter Killer. Sein Gegenspieler mit Zivilcourage: John Cusack. Was sollte bei so einer Ausgangslage noch schiefgehen? Die Antwort lautet: alles. Den Actionthriller "The Contract" (2006), den ProSieben nun als Deutschland-Premiere zeigt, kann man sich sparen. Denn abgesehen von der Leistung des Jungschauspielers Jamie Anderson gibt es nichts, aber auch gar nichts Positives vorzutragen. So lockte der Film hierzulande auch nur knapp 31.000 Zuschauer ins Kino.» weiter lesen
Den "Schuh des Manitu" gibt es nun "extra large"Bullys coole und witzige Winnetou-Persiflage"Bully" ist ja gerne Regisseur, Autor, Produzent und Darsteller in Personalunion. Nach dem Kinoerfolg "Wickie und die starken Männer" wird Michael Herbig in seinem nächsten Filmprojekt allerdings nur als Schauspieler fungieren. In Helmut Dietls "Kir Royal"-Fortsetzung "Berlin Mitte" (geplant für 2010) spielt der 41-Jährige die Hauptrolle. Mit dabei sind außerdem Senta Berger, Harald Schmidt und Dieter Hildebrandt. Klingt vielversprechend. Dass die Satire ähnlich erfolgreich wird wie "Bullys" Indianerkomödie "Der Schuh des Manitu" (2001) darf allerdings bezweifelt werden. ProSieben wiederholte den großen Komödien-Hit nun abermals in der "Extra Large"-Version.» weiter lesen
In "Darkness" ist die Angst vor dem Dunkel berechtigtSpanischer Geister-Horror des [rec]-RegisseursEine Veranda, eine große Eingangshalle und von kleinen Fenstern schummrig beleuchtete Gänge - ein Haus, auf dem ein Fluch liegt. Die Grundidee kommt einem irgendwie bekannt vor. Dabei ist es weniger relevant, wo sich das traute Heim befindet - ob in Amerika oder wie in dem Gruselstreifen "Darkness" (nun als Wiederholung im ZDF) in Spanien. Entscheidend ist, dass das anfangs so schön anzuschauende, heimelige Zuhause sich schon bald in einen Ort des Bösen verwandelt - zum Leidwesen der Bewohner.» weiter lesen
Ein seltenes Meisterwerk: "Magnolia"Ein Film, in dem alles und jeder glänztDie wichtigste Botschaft von "Magnolia" (1999) ist: Es kann alles passieren. Da ist zum Beispiel die Geschichte des Mannes, der vom Dach eines Hochhauses stürzt und im Flug von einer Kugel getroffen wird. Er wäre weich gelandet, was er nicht ahnen konnte, aber nun ist er sowieso tot. Seine Mutter hat ihn getroffen, als sie versehentlich durchs Fenster schoss, während sie mit dem Gewehr auf ihren Mann zielte. Kind tot, Mutter verhaftet. Aber das ist eigentlich völlig unwichtig. Wichtiger ist schon, dass Paul Thomas Andersons Episodendrama im Jahr 2000 den Goldenen Bären bei der Berlinale gewann. ARTE zeigt das dreistündige Meisterstück des Regisseurs im Rahmen eines Programmschwerpunkts anlässlich der 60. Auflage des größten deutschen Filmfestivals.» weiter lesen Weitere Artikel, die Sie interessieren könnten:
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