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Paul Verhoevens Erotikthriller

Paul Verhoevens Erotikthriller "Basic Instinct"

Der kultige erste Teil von 1992

Fünf Jahre dauerte das Hickhack um den zweiten Teil des spannungsgeladenen Erotik-Thrillers "Basic Instinct". Doch 2006 war es soweit: "Basic Instinct 2" erreichte die große Leinwand, und wieder durfte die zwischenzeitlich 48-jährige Sharon Stone als Männer verschlingende Sex-Bombe Catherine Tramell lasziv auf Verhörstühlen herumrutschen. Neben einer Handvoll wohlwollender Kritiken gab es für die Blockbuster-Fortsetzung viel Häme und schlimmer: kaum Zuschauerzuspruch. Nur eine Woche, nachdem das ZDF das ungeliebte Sequel in den "Sommernachtsphantasien" in Erstausstrahlung zeigte, darf man sich über das Verhältnis der beiden Teile zueinander ein vergleichendes Bild machen. Denn nun ist in der Erotikreihe auch Paul Verhoevens skandalumwittertes Original aus dem Jahr 1992 zu sehen.

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Durch und durch Clint Eastwood:

Durch und durch Clint Eastwood: "Ein wahres Verbrechen"

Geradliniger Thriller

24 Stunden sind eine kurze Zeit. Zu wenig, um einen Mord aufzuklären, möchte man meinen. Vor allem, wenn man streng genommen gar nicht ermitteln darf. Clint Eastwood spielt in dem Thriller "Ein wahres Verbrechen" (1998), den kabel eins nun wiederholt, die Rolle, die er zeit seines Lebens am besten beherrschte: den mürrischen, etwas zerknitterten Einzelgänger, im Prinzip noch immer den Lonesome Cowboy aus "Für eine Handvoll Dollar" von 1965. Der ist nach einem bürdevollen Leben natürlich stark gealtert. Statt des Revolvers ist im Film, bei dem Eastwood auch als Regisseur und Produzent verantwortlich zeichnete, die Schreibmaschine seine Waffe.

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Bestes dänisches Kino:

Bestes dänisches Kino: "Nach der Hochzeit"

Emotional, aber völlig klischeefrei

Als Bond-Bösewicht Le Chiffre in "Casino Royale" katapultierte sich der markante Däne Mads Mikkelsen ins Rampenlicht, nachdem er bei manchen Kinogängern bereits als Pfarrer in "Adams Äpfel" oder als Tristan in "King Arthur" bekannt war. Als Nächstes tritt er neben zwei deutschen Kinostars auf: Mit Jessica Schwarz und Heike Makatsch ist er im Sci-Fi-Drama "Die Tür" (Start: 12.11.) als Hauptfigur zu sehen, welche die Chance erhält, ein fünf Jahre zurückliegendes Ereignis wiedergutzumachen. In Susanne Biers Drama "Nach der Hochzeit" (2006), das das Erste nun zeigt, wird der heute 43-Jährige in der Rolle eines Gutmenschen selbst von der Vergangenheit eingeholt. Er erhielt dafür im Rahmen des Europäischen Filmpreises 2006 eine Nominierung als bester Darsteller.

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Halle Berry und Bruce Willis in

Halle Berry und Bruce Willis in "Verführung einer Fremden"

Routinierter, aber spannender Thriller

Das Internet hält zwar einige Fallstricke bereit, bietet aber auch die Chance, seine Identität in der Anonymität der Bits & Bytes neu zu erfinden. Beim unmittelbaren, textbasierten Austausch auf Internetseiten im Chat zum Beispiel fallen schließlich all die unangenehmen Begleiterscheinungen einer Konversation von Angesicht zu Angesicht weg: Für das Aussehen, Macken oder das leidige Lispeln braucht sich hier niemand zu schämen. In "Verführung einer Fremden" (2007) geschieht aber ein Mord, ein bestialischer sogar, und die Spur führt direkt in einen Chatroom, wo ganz normale Männer zu Lüstlingen mutieren. ProSieben zeigt den Thriller nun in einer Free-TV-Premiere.

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Der erste und beste

Der erste und beste "Underworld"

Düster-romantische Vampir-Saga

Es ging auch ohne die Star-Power Kate Beckinsales: Rhona Mitra gab Anfang des Jahres in "Underworld: Aufstand der Lykaner" die sexy Vampirella ebenfalls überzeugend, sodass auch der dritte Film der düster-romantischen Untotensaga nicht in der Gruft der blutarmen Horrorstreifen versteckt werden muss. An den Erfolg von Len Wisemans Vorgängerfilmen konnte Patrick Tatopoulos' Inszenierung dennoch nicht ganz anknüpfen. Tele 5 zeigt nun noch einmal die erste Zusammenarbeit des jetzigen Ehepaars Wiseman / Beckinsale: "Underworld" (2003).

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