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Vom "Fluch der Betsy Bell" wird keiner schlau

Mäßig gruseliger Mystery-Thriller mit Donald Sutherland

Wenn im Hinterland von Tennessee der Sturm losbricht, der Regen sintflutartig gegen die klapprigen Wände der Häuser peitscht, dann lässt es sich gerne an einen Fluch glauben. Hinter den Kapriolen der Natur steckt allerdings kein Geist, sondern allenfalls atmosphärisches Geplänkel, das schlimmstenfalls auf das Problem der globalen Erwärmung hindeutet. Doch weil Gruselfilme nur halb so viel Spaß machen würden, wenn man alles auf rationale Weise zu erklären versuchte, soll einmal davon ausgegangen werden, dass damals, im Tennessee des 19. Jahrhunderts, tatsächlich ein grausiger Unsichtbarer sein Unheil trieb und die Holzbalken zum Klappern brachte. Denn ansonsten wäre der US-Thriller "Der Fluch der Betsy Bell" (2004, Regie: Courtney Solomon), den das Erste nun als Free-TV-Premiere zeigt, nicht mehr als ein Drama um Missbrauch und dreckige Kostüme, das vorn und hinten keinen Sinn macht.

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Ridley Scotts starkes Kriegsdrama

Ridley Scotts starkes Kriegsdrama "Black Hawk Down"

Der Film zeigt das Versagen der US-Armee in Somalia von 1993

"Vorher gab es eine heftige Kontroverse, aber als die Leute den Film im Kino sahen, erstarb jede Diskussion." So beschrieb Josh Hartnett die öffentliche Reaktion auf Ridley Scotts "Black Hawk Down" (2001), den ProSieben nun wiederholt. Hartnett spielte die Hauptrolle in dem umstrittenen Militär-Drama, das den Somalia-Einsatz der US-Army im Jahre 1993 dokumentierte. Ein brisanter und aktueller Stoff - angesichts der Afghanistan-Diskussion auch hierzulande. Regisseur Scott arbeitete zuletzt wieder mit seinem Lieblings-Schauspieler zusammen: Russell Crowe spielt im Action-Drama "Robin Hood" (Kinostart: 13.05.) natürlich die Hauptrolle.

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Coole Vietnamfilm-Persiflage:

Coole Vietnamfilm-Persiflage: "Tropic Thunder"

Ben Stiller und Robert Downey Jr. führen den prominenten Cast an

Vergessen Sie alles, was Sie über Vietnamfilme zu wissen geglaubt haben. "Rambo", "Missing in Action", "Platoon" ... - alles Luschenkram. "Tropic Thunder" (2008) ist härter als "Full Metal Jacket" und verrückter als "Apocalypse Now", denn "Tropic Thunder" ist: echt. Na ja, besser gesagt, ist "Tropic Thunder" ein Vietnamfilm über einen Vietnamfilm, der aus Versehen ein echter Vietnamfilm wurde ... Das ist alles ganz schön gaga, ganz schön brutal, ganz schön trashy und ohne jeden Zweifel auch ganz schön lustig - wenn man denn angesichts abgetrennter Gliedmaßen und hektoliterweise Filmblut überhaupt noch fähig ist, zu lachen. Buch, Regie, Produktion, Hauptrolle - alles Ben Stiller, und entsprechend abgedreht ist dieser vor fieser Action und bösen Hollywood-Seitenhieben strotzende Film auch geworden. Mit nur 470.000 Kinobesuchern kam das Spektakel in Deutschland, ganz im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, nicht besonders gut an. Nun macht ProSieben den TV-Härtetest.

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Helen Mirren bekam als

Helen Mirren bekam als "Die Queen" einen Oscar

Das Biopic wurde mit Preisen überhäuft

Das Spiel mit der Macht und die Hilflosigkeit der Mächtigen faszinierten Starregisseur Stephen Frears: In seinem 2006er-Meisterwerk "The Queen", den das ZDF nun zum ersten Mal im Free-TV zeigt, verbindet er die Staatssymbolik mit der privaten Unfähigkeit zu trauern. Dafür blendet er auf die Schicksalstage der britischen Nation zurück: Im September 1997 erschüttert die Nachricht vom Tode Dianas die Öffentlichkeit. Während viele Briten ihre Gefühle öffentlich zelebrieren, zieht sich eine völlig zurück: "Die Queen". Frears zeigt das zähe Ringen Tony Blairs mit der von Helen Mirren gespielten Königin um die angemessene Reaktion auf den Tod der Prinzessin. Seinem ehemaligen Premier ist der Regisseur übrigens immer noch gram. In einem Interview schlug er unlängst eine öffentliche Hinrichtung Blairs vor - die er als Filmemacher liebend gerne in Szene setzen würde.

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"Gangs of New York": ein schwächerer Film von Scorsese

DiCaprio gegen Day-Lewis in einem altmodischen Kostüm-Epos

Sie mögen sich, keine Frage. Schon dreimal waren Regisseur Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio als Team erfolgreich. 2010 stehen nach "Gangs of New York" (2002), "Aviator" (2004) und "The Departed" (2006) die beiden nächsten Großprojekte des Gespanns an. DiCaprio wird zum einen den 26. US-Präsidenten Theodore Roosevelt im Biopic "The Rise of Theodore Roosevelt" verkörpern. Zum anderen läuft am 25. Februar der Thriller "Shutter Island" an, in dem DiCaprio in einem Gefängnis für geisteskranke Schwerverbrecher ermittelt. Zur Einstimmung wiederholt kabel eins mit "Gangs of New York" das gemeinsame Debüt von DiCaprio und Scorsese, die zurzeit schon ein weiteres gemeinsames Projekt vorbereiten: Bei "The Wolf of Wall Street" wird DiCaprio nicht nur als Hauptdarsteller, sondern auch als Co-Produzent fungieren.

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